Vivien Klein

Vivien Klein: „In meiner Performance geht es mir um die Auflösung des Selbst“

Zwischen Realität und Fiktion, über Faszination für Absurdes, Traumhaftes, Unbewusstes und Phantastisches – was sind künstlerisch-surrealistische Ausdrucksmittel? Ein Gespräch mit der freischaffenden Künstlerin Vivien Klein.

Kultur-Kolumne: ,,Michael Kohlhaas“ an der Schaubühne

Bei ,,Michael Kohlhaas‘‘ geht es darum wie der tiefe Wunsch nach Gerechtigkeit einen rechtschaffenden Mann zum Vagabunden werden lässt. Ein Lehrstück über die Frage ob Recht auch immer gerecht ist.

Destruktive Beziehungen: „Anatomie eines Falls“

In Anatomie eines Falls brilliert Sandra Hüller als vielseitige Figur: Autorin, Mutter, Ehefrau, Mörderin?

Das Gruseln lernen: „Salome“ im Gorki Theater Berlin

Es wird bunt, laut und schrill in der modernisierten Fassung des eigentlichen Opernklassikers. Ersan Mondtag inszeniert mit der Textfassung von Thomaspeter Goergen Salome nach Oscar Wilde am Maxim Gorki Theater Berlin.

Kulturkolumne: Grisebach, Gauguin und Grosz

Eine Stärke der Berliner Kulturlandschaft ist zweifelsohne ihre Vielfalt. Wo in anderen Städten die großen staatlichen Museen den Ton des Kunst-Diskurses angeben, gibt es in Berlin Kunst auch in vielen anderen und unterschiedlichen Konstellationen zu sehen. In der dieswöchigen Kulturkolumne geht es um Kunst, genauer um drei verschiedene Ausstellungen, die mindestens eins miteinander gemeinsam haben: alle drei fangen mit ‚G‘ an.
Illustration Netflix

„Live, Work, POSE!“ –  New Yorks Ball Culture auf Netflix

Zunehmend gewinnen Personen, die nicht weiß, heteronormativ oder Cisgenders sind, an Sichtbarkeit in Stremingdiensten und Online-Mediatheken. Heraus sticht dabei die Dramaserie Pose, die von der New Yorker Ballroom Community der späten 1980er bis 1990er Jahre handelt. Mit einem Cast aus mehrheitlich trans Personen überzeugt sie dabei durch Authentizität und starke Charaktere. 

Extremely Loud and Incredibly Close (Extrem laut und unglaublich nah)

Geschrieben von Sara Schurmann Berlin, 12. Februar 2012 Oskar Schell begibt sich auf eine Aufklärungsmission. Der Neunjährige sucht in ganz New York nach dem Schloss für einen Schlüssel, den er in einem Umschlag bei den Sachen seines verstorbenen Vaters gefunden hat. Und hofft dabei, eine letzte Verbindung zu ihm zu finden. Sein Vater kam am 11. September 2001 bei den Terroranschlägen auf das World Trade Center ums Leben.

„ja nichts ist ok“: Ein 80-minütiger Abriss über unsere entfernte Gesellschaft

„Geht es dir gut?“ fragten René Pollesch und Fabian Hinrichs vor zwei Jahren in ihrer Leidens-Revue über Pandemie, Klimakrise und russischen Angriffskrieg. „ja nichts ist okay“ liefert als Psychogramm kaputter Individualisten eine düstere Antwort. 
New wavex

New wavex_Yuka Kobayashi

Yuka Kobayashi ist CGI-Künstlerin und Grafikdesignerin. Ihre Arbeiten sind Fusionen aus Übergängen, Zwischenetappen und unterschiedlichen Dimensionen. In ihren Werken verarbeitet sie Fantasien zum Futurismus, der digitalen Kunst und den Differenzen zwischen zwei Welten: Tokio und Berlin.

Der Universaldilettant. Christian Schultheisz Romandebüt „Wense“

Christian Schultheisz erzählt in seinem schmalen, aber charmant inszenierten Erstling von einem fast vergessenen Sonderling: dem Allesforscher Hans Jürgen von der Wense.

„Die Pest“ am Deutschen Theater Berlin

Regisseur Andrăs Dömötör und der Schauspieler Božidar Kocevski wagen sich am Deutschen Theater Berlin an eine Adaption von „Die Pest" des Literaturnobelpreisträgers Albert Camus.

Kulturkolumne: Wiedereröffnung der Neuen Nationalgalerie

Es gibt lange Menschenschlangen rund um die Neue Nationalgalerie, die am 22.08.2021 wiedereröffnet wurde. Hier zeigt man nun ganz besonders die ,,Kunst der Gesellschaft 1900-1945‘‘.
Shirley

Der Wahnsinn der Normalität „Shirley“ – von Josephine Decker

Nach dem hervorragenden Madeline’s Madeline legt Josephine Decker mit „Shirley" nochmal eine Schippe drauf. Schon jetzt eines der Highlights des Kinojahres 2020. 
©Fredrik Wenzel / Alamode Film

„Triangle of Sadness“: relativistisch statt realistisch

Gender-Clichés, ekelerregender Reichtum, Geldversessenheit, kapitalistische Denkmuster – das alles wird in den 140 minütigen Film „Triangle of Sadness“ gedrängt. Klingt ungemütlich? Ist es auch. Doch durch die Fülle an Themen geht Regisseur Ruben Östlund bei den jeweiligen Kategorien nicht in die Tiefe. 

Einblicke in das Migränehirn: „Bombenkopf“ von Phia Quantius

Phia Quantius lebt seit ihrem 11. Lebensjahr mit Migräne. Wie diese unsichtbare und immer noch stark stigmatisierte Krankheit ihren Alltag bestimmt und warum sie...
Turbulence in deep space

New wavex _ Elin Laut

Unsere Autorin Natalia stellt euch vibrierende, inspirierende und talentierte junge Künstler*innen, Kollektive und andere freie und unabhängige Kunstschaffende vor — die new wave. In dieser Ausgabe spricht sie mit Elin Laut darüber, warum das Kostümbild viel mehr als nur Requisite ist.

Filmrezension: Hotel Jugoslavija

Hotel Jugoslavija ist ein Film über ein Phantom, das eine ganze Region noch bis heute beschäftigt. Eine Idee, die im Albtraum endete und deren brutales Ende bis heute nicht aufgearbeitet ist - die sozialistische Republik Jugoslawien. Der Film nähert sich diesem Phantom anhand seines Gegenstandes, dem Hotel Jugoslavija

Kulturkaufhaus mit Kultstatus

Unsere Universität liegt mitten in Berlin – und gleichzeitig an einem seltsamen Ort für einen Campus. Denn die Friedrichstraße und ihre Umgebung sind grau und überteuert. Zwischen Bürogebäuden, Touri-Restaurants und ganz viel Lärm bleibt wenig Platz für Gemütlichkeit,  Ruhe und Zuflucht. Doch es gibt Oasen- wie das Kulturkaufhaus Dussmann. 

Kulturkolumne: Rückblick auf ein kulturelles Wochenende

Es gibt Wochenenden, da ballen sich in den Terminkalendern der Kulturinteressierten der Hauptstadt die Termine auf ganz besondere Weise. Eins dieser Wochenenden war das vorvergangene, an dem sich nicht nur an Schaubühne und Berliner Ensemble die Vorhänge hoben, sondern auch die Paper Positions Messe mit dem Gallery Weekend zusammenfiel. Ein Rückblick.

Kultur-Kolumne: ,,Diversity United“ im Flughafen Tempelhof

Für die UnAufgefordert-Kulturkolumne hat unser Autor zwei Ausstellungen besucht, die scheinbar völlig unterschiedlich doch ganz ähnlichen Ideen folgen. In dieser Woche erscheint der erste Teil – eine Kunstausstellung von und über Europa.