Kulturkolumne: ,,Und sicher ist mit mir die Welt verschwunden‘‘ im Maxim-Gorki-Theater
Sibylle Berg zeichnet mit ihrem Stück ,,Und sicher ist mit mir die Welt verschwunden‘‘ ein Sittenbild einer Zeit der Silkes, Holgers und Sabines, die einen Thermomix besitzen und von Immobilien an der Côte Azur träumen. In diesem Januar ist das Stück noch zweimal auf die Bühne des Gorki-Theaters gekommen, Uraufführung war schon am 24.10.2020.
„Das Haus Dazwischen“- Gentrifizierung trifft auf junges Musiktheater
Die Problematik rund um Gentrifizierung und Wohnraummangel ist aktueller denn je. Doch die Debatte rund um den urbanen Lebensraum ist nicht nur ein modernes Phänomen. Das sieht man im Musiktheaterstück „Das Haus Dazwischen“, komponiert von Spoliansky und unter der Regie von Anna Weber.
Emotionales Familiendrama: „Schwesterlein“
Zwei der besten deutschen Schauspieler, Nina Hoss und Lars Eidinger, als dynamisches Zwillingspaar in der Krise. Ruhiges, realistisches Familiendrama besticht zwar nicht durch Sensation, aber Ehrlichkeit.
Kulturkaufhaus mit Kultstatus
Unsere Universität liegt mitten in Berlin – und gleichzeitig an einem seltsamen Ort für einen Campus. Denn die Friedrichstraße und ihre Umgebung sind grau und überteuert. Zwischen Bürogebäuden, Touri-Restaurants und ganz viel Lärm bleibt wenig Platz für Gemütlichkeit, Ruhe und Zuflucht. Doch es gibt Oasen- wie das Kulturkaufhaus Dussmann.
Kultur-Kolumne: ,,Das Rheingold“ in der Deutschen Oper
Die Deutsche Oper spielt nun endlich den ersten Teil des großen Ring-Epos des so umstrittenen wie gefeierten Komponisten Richard Wagner. Die geplante Premiere im Frühsommer letzten Jahres war der Pandemie zum Opfer gefallen, findig wie man war wurde – mit großem Erfolg - eine abgespeckte Version des Rheingoldes auf dem Parkdeck gezeigt. Nun von vorne – aber richtig.
Kulturkolumne: Varietés der Hauptstadt
Unser Kolumnist war schon als Kind begeistert von den Goldenen Zwanzigern in Berlin. Hundert Jahre später macht er sich auf die Suche nach den Überbleibseln der Varieté-Kultur und wird fündig. Eine etwas andere Kulturkolumne über drei ganz verschiedene Varieté-Theater.
Kultur-Kolumne: „Jedermann“ bei den Salzburger Festspielen
Das Publikum freut sich nach langer Wartezeit und ist gespannt für einen großen Klassiker in eindrücklicher Atmosphäre: der "Jedermann" von Hugo von Hofmannsthal vor dem Salzburger Dom.
Transition aus Selbstliebe. „Ich bin Linus“ – Buchkritik
Linus Giese und unser Autor haben einiges gemeinsam. Ein Unterschied zwischen ihnen ist jedoch, dass Giese ein Buch geschrieben hat: Über sein Leben als trans Mann.
Rolex, Waffen, Motorroller – Die “Paranzini” erobern Berlin
Die „Paranzini“ von Neapel sind fiktiv und doch real. Für seinen Erfolgsfilm steht Roberto Saviano in der Kritik: Neapels Bürgermeister zufolge ist er unfähig, die Stadt und die Mafia vollständig zu analysieren. Doch obliegt es nicht ihm, über das Phänomen Mafia aufzuklären
Leere Leinwände, keine Zuschauer: Fünf Fragen an Berliner Kinos
Seit einem Monat sind wegen der Corona-Pandemie Filmvorführungen verboten. Wann und wie werden die Kinos nach dem Shutdown weitermachen? Drohen Schließungen? Die UnAuf hat bei drei Berliner Kinobetreiber*innen nachgefragt.
Kulturkolumne: Lesung ,,Der Sandmann‘‘ im Renaissance-Theater
Bei genauerer Betrachtung der Spielpläne der Hauptstadt lassen sich auch immer wieder ganz besondere kulturelle Filetstücke finden, die auf den ersten Blick nicht als solche daherkommen. Ganz abseits der großen Bühnen und leider ein wenig unter dem allgemeinen Radar agiert das Renaissance-Theater an der Knesebeckstraße, das sich in der laufenden Spielzeit anlässlich seines 200. Todestag dem großen deutschen Schriftstellers E.T.A. Hoffmann widmet.
Von Caligari zu Hitler
Kinofilme in den „Goldenen Zwanzigern“ handelten von Tyrannei, Manipulation und Gewalt. Zeichnete sich auf der Leinwand ab, was keine zehn Jahre später im Nationalsozialismus Realität wurde? „Von Caligari zu Hitler“ ist der filmische Versuch einer Aufarbeitung des deutschen Kinos und der Frage „Hat es Hitler vorhergesehen?“
Kulturkolumne: Barrie-Kosky-Revue an der Komischen Oper
Nach zehn äußerst produktiven Jahren beendet der Star-Regisseur Barrie Kosky seine Tätigkeit als Intendant der Komischen Oper. Es wird ein Umbau und das Exil des Ensembles im Schiller-Theater in Charlottenburg folgen. Die Kosky-Ära endet mit einer rasanten Revue, die unter dem Titel ,, Barrie Kosky’s All-Singing, All-Dancing Yiddish Revue‘‘ die Massen an die Behrensstraße lockt. Ein Bericht über einen unvergesslichen Abend.
Gelenke des Lichts: Von Logos und Eros
Das Erstlingswerk „Gelenke des Lichts" von Emanuel Maess ist ein romantischer Bildungsroman. Ein ambivalentes Buch, dass die Spannung von Mythos und Moderne, Logos und Eros auslotet.
New wavex_Dominique Buege
Eine „Venus in Furs“ auf der Couch und Reaktionen zur „Red Light Therapy“ — Dominique erklärt, welchen Stellenwert Schnittstellen für sie als Künstlerin und Kunstvermittlerin haben.
Die Wütenden – Les Misérables bei der Französischen Filmwoche
Die französische Auswahl für den Oscar ist ein explosives Sozialdrama, dessen realistische Intensität man nicht so schnell vergessen kann.
Nach vier Jahren Abwesenheit: Was hat uns Charlotte Roches Roman Feuchtgebiete heute noch zu...
Nachdem sie vier Jahre lang aus der Öffentlichkeit abgetaucht war, kehrt Feuchtgebiete-Autorin Charlotte Roche wieder auf die Bildfläche zurück. Ihre Rückkehr schockiert vor allem wegen ihres drastisch veränderten Aussehens. 16 Jahre nach dem Erscheinen des Romans, der wohl den letzten großen Literaturskandal Deutschlands auslöste, stellt sich die Frage: Hat „Feuchtgebiete“ heute noch etwas zu sagen?
SSIO will „Alles oder Nix“ – Ein selbsternannter maskuliner Rap-Gott steigt zur linken Ikone...
Alle hören SSIO. Dabei pisst der Goldkettenträger mit maskuliner Attitüde auf unser aller Köpfe – entgegen jeglicher Moral. Oder?
Berliner Philharmoniker: Kleine Sinfonie, groß gespielt
„Meine kleine F Dur-Sinfonie“ nannte Beethoven seine Achte. In ihrem letzten Konzert klingen die Philharmoniker*innen und Kirill Petrenko mit diesem Werk allerdings gar nicht klein.
Drama, Baby: Mit Yunus Ersoy durch die In Exile. Queerweek22
Die In Exile. Queerweek22 ist für Theatergänger*innen ein Muss. Das Festival gehört zum festen Reportoire der Berliner Theaterszene. Unsere Kolumnistin Malin sprach mit dem*der Mitorganisator*in, Dramaturg*in und Kurator*in Yunus Ersoy über Safe Spaces, Identität und über die Bedeutung von Exil, wenn kein Ort Sicherheit garantiert.






















