Drama, Baby: Alles für den Dackel

Der große Saal des Schauspielhauses Hamburg verwandelte sich nun wieder in das dunkle Kellerloch mit Kochniesche, in dem sich Erna, Grete und Mariedl versammeln, um über Gott und die Welt herzuziehen. Sie haben zu allem eine Meinung und regieren ihre Behausung mit Nachdruck – sie sind “Die Präsidentinnen”. 

Kulturkolumne Extra: Protokoll einer Wiederbegegnung

Zwischen Auslandsstudium in Nairobi und Praktikum in Brüssel ist unser Kulturredakteur Justus Jansen für vier Wochen in Berlin – da darf natürlich auch die Kultur nicht fehlen. In einer Sonderausgabe der Kulturkolumne schildert Justus seine Erfahrungen.

Filmkritik: Porträt einer jungen Frau in Flammen

Céline Sciammas gelingt ein anrührender wie intellektueller Historienfilm über eine Malerin und ihr Sujet, die Liebe und die Kunst.

In the Rearview: eine Spiegelung des Krieges in der Ukraine

Was ist im Rückspiegel zu sehen? In In the Rearview spiegeln sich die wahren Lebensgeschichten von Ukrainer*innen wieder, die das Land wegen des Krieges...
Kronleuchter

Drama, Baby: Der Gang vor die Hunde

Unsere Kolumnistin Malin wirft einen Blick auf und hinter die Kulissen der Gegenwartsdramatik. Folge 2: Der Gang vor die Hunde

Puppenspiel und Patriarchatskritik: „The Truth about Helga“

Kann das Patriarchat ohne Gewalt beendet werden? Nicht bei “The Truth about Helga”. Regisseurin Ivana Sajević inszeniert an der Schaubude Berlin eine Adaption von “Die Leiden des Fürsten Sternenhoch” und wirft mit Helga im Titel den ersten Stein.

Nackte Blicke aus der Ferne

Das C/O Berlin versammelt in der Ausstellung Love einen umfangreichen Nachlass des chinesischen Künstlers Reng Hang. Die provokanten, surreal, aber auch träumerischen Fotografien erzählen von einer Rebellion gegen das chinesische Regime.
Eyimofe

Das Streben nach Leben: „Eyimofe“ von den Esiri-Brüdern

In ihrem Debütfilm Eyimofe erkunden die Esiri-Brüder die nigerianische Metropole Lagos anhand zweier Einzelschicksale und erzählen eine Geschichte von Abhängigkeit und Freiheit. 

Einblicke in das Migränehirn: „Bombenkopf“ von Phia Quantius

Phia Quantius lebt seit ihrem 11. Lebensjahr mit Migräne. Wie diese unsichtbare und immer noch stark stigmatisierte Krankheit ihren Alltag bestimmt und warum sie...

Get Well Soon – The Scarlet Beast O‘ Seven Heads

Geschrieben von Philipp Sickmann Berlin, 15. September 2012 Es kommt nicht oft vor, dass Musiker auf ihren Alben Weltuntergang, Melancholie und Klassik neben Diskomusik der achtziger Jahre, Roland Emmerich und italienische Horrorfilme stellen. Noch seltener ist es, dass sich eine solch abenteuerliche Mischung aus Pop- und Hochkultur auf nur ein Konzeptalbum komprimiert wird. Multiinstrumentalist und Komponist Konstantin Gropper hat einen solchen Versuch im neuen Album seiner Ein-Mann-Gruppe "Get Well Soon" unternommen – und wem ist dies eher zuzutrauen als jemandem, den die britische Musikzeitschrift New Musical Express einst als "German wunderkind" betitelte, der so sagenhafte Alben wie die EP "Against the Glaciation" ablieferte und der selbst einem Roxette-Song Tiefe verleihen konnte?
Quelle: a24films.com

Ne Zha 2 – Der Blockbuster, den niemand kennt

Über 2,2 Milliarden US-Dollar Einspielergebnis, der fünfterfolgreichste Film aller Zeiten, der erfolgreichste Animationsfilm überhaupt — diese und noch deutlich mehr Rekorde hat erst dieses...

„Das Haus Dazwischen“- Gentrifizierung trifft auf junges Musiktheater

Die Problematik rund um Gentrifizierung und Wohnraummangel ist aktueller denn je. Doch die Debatte rund um den urbanen Lebensraum ist nicht nur ein modernes Phänomen. Das sieht man im Musiktheaterstück „Das Haus Dazwischen“, komponiert von Spoliansky und unter der Regie von Anna Weber.

Primero : « Le courage dans l’industrie musicale intervient pour moi dans le fait...

Le rappeur bruxellois Primero nous donne à entendre sa plume aiguisée dans Plaine des Asphodèles, son dernier EP, sorti en août 2024. À travers ses textes, il invite à réfléchir aux défis et à la beauté de la vie. Quelques heures avant son concert complet à La Maroquinerie de Paris le 17 avril 2025, il partage ses réflexions sur le courage de se dévoiler dans l’industrie musicale actuelle.
Vivien Klein

Vivien Klein: „In meiner Performance geht es mir um die Auflösung des Selbst“

Zwischen Realität und Fiktion, über Faszination für Absurdes, Traumhaftes, Unbewusstes und Phantastisches – was sind künstlerisch-surrealistische Ausdrucksmittel? Ein Gespräch mit der freischaffenden Künstlerin Vivien Klein.
Drama Baby

Drama, Baby: Wie fühlt sich Liebe an?

Im Theater geht es fast immer um Liebe. Es ist ein vages Gefühl des Miteinander, das in seinen Tiefen viele Schwierigkeiten bereithält. Unsere Autorin Malin hat sich dazu zwei Inszenierungen angeschaut, die das Thema melancholisch oder lustvoll auslegen. Vorhang auf für Folge 10: Wie fühlt sich Liebe an?

Kulturkolumne: ,,Anatevka‘‘ an der Komischen Oper

Die Komische Oper zaubert immer wieder sehr charmante Produktionen auf die Bühne an der Behrensstraße. Auch bei ,,Anatevka‘‘ handelt es sich um eine beachtenswerte Leistung dieses Hauses.

Tender is the Steel: the oppressive beauty of SLVA’s brutalist vision of tomorrow’s fashion

Man and machine share an undeniable bond of creator and creation. Though modern inventions, such as the enigma that AI represents for many, blur the lines of this once self-evident relationship. The emerging, sustainable fashion-brand SLVA/Selva Huygens tackles these questions by envisioning one version of our future, in which we wear our broken-down cars and technology.

Kulturkolumne: Grisebach, Gauguin und Grosz

Eine Stärke der Berliner Kulturlandschaft ist zweifelsohne ihre Vielfalt. Wo in anderen Städten die großen staatlichen Museen den Ton des Kunst-Diskurses angeben, gibt es in Berlin Kunst auch in vielen anderen und unterschiedlichen Konstellationen zu sehen. In der dieswöchigen Kulturkolumne geht es um Kunst, genauer um drei verschiedene Ausstellungen, die mindestens eins miteinander gemeinsam haben: alle drei fangen mit ‚G‘ an.

Konklave – Der neue Papst ist Intersex

„Konklave“: Der Thriller des deutschen Regisseurs Edward Berger über einen intergeschlechtlichen Papst trifft den Zeitgeist und könnte damit bei den Oscars abräumen.

„This is Water“ von David Foster Wallace: Mehr als Parabeln über Fische und lange...

2005 hielt David Foster Wallace auf eine Bitte eine Abschlussrede vor den Absolvent*innen des Kenyon College. 2009 druckte Little, Brown and Company die Rede ab und mittlerweile gehört sie zur Pflichtlektüre aller Abschlussklassen in den USA. Warum sie auch an deutschen Schulen breiter rezipiert werden sollte und welchen Mehrwert sie für mich frisch nach dem Abitur gehabt hätte.