Das Breaktout-Café in Berlin-Kreuzberg. Foto: Laura Strübbe

Mehr als fair gehandelte Bohnen und Milchschaum

In Berlin sind unkommerzielle Räume selten geworden. Hohe Mieten gefährden viele Projekte. Ein Non-Profit Café in der Kreuzberger Bergmannstraße hält sich jedoch im Kiez. Hier arbeiten die Betreiber mit geflüchteten Menschen Hand in Hand. 

Feminist Friday Periode 14: Für mehr Awareness im Club!

Eine entspannte Nacht mit Freundinnen im Club? Unsere Autorin wird stattdessen sexuell belästigt. Manche Männer denken noch immer, sie könnten sich nehmen, was sie wollen. Um Übergriffe zu verhindern, braucht es mehr Achtsamkeit für sexuelle Gewalt. Ein Erfahrungsbericht.
Journalismus der "guten alten Zeit": New York Times Maschinensaal 1942:

Das Problem des Online Journalismus? Der Leser!

Unser Autor beklagt einen Verlust an Qualität und Meinungsvielfalt im gegenwärtigen Online-Journalismus. Die Grund dafür ist der einseitige Fokus auf die Bedürfnisse der Leser*innen im Zuge ihrer digitalen Quantifizierung. Ein Kommentar.

Feminist Friday Periode 13: Emanzipatorischer Schein

Nach 93 Jahren wird die Jury bei der Miss-Germany Wahl erstmals nur aus Frauen bestehen und das soll jetzt feministisch sein. Die Objektivierung von Frauen wird allerdings nicht dadurch bekämpft, dass sie nicht mehr durch Männer passiert.

Feminist Friday Periode 12: Feminismus für 8,99€?

Neuerdings versucht Kleidung sich mit dem Feminismus. Doch geht das zusammen? Es ist vielmehr Zeit für einen echten Paradigmenwechsel in Sachen Mode. The future is...

Kommentar: Für mehr direkte Demokratie bei der Deutschen Bahn

Ein Plädoyer für mehr direkte Demokratie bei der Deutschen Bahn. Ein Kommentar von Marvin Berfo Günyel

Schülerpaten e.V.: Assma will auf das Gymnasium

Seit 2009 vermittelt der Verein „Schülerpaten Berlin e.V.“  Patenschaften zwischen Erwachsenen und Schüler*innen mit Migrationshintergrund. Neben Hausaufgabenhilfe ist es ein Ziel, kulturellen Austausch zu schaffen.

Schluss mit der Einheitsmeierei

Kaum jemand unter 30 interessiert sich wirklich für die „deutsche Einheit“ - Freiheit, Umwelt und Europa wiegen schwerer. Die Anstrengungen, aus Jubiläen von Friedlicher Revolution und „Wieder“-Vereinigung am 9. November einen nationalen Jubeltag zu machen, laufen ins Leere.
Eine Zeichnung zeigt einen Tunnel der Berliner Unterwelten

Der Mann mit dem Schlüssel zur Unterwelt

Dietmar Arnold pendelt seit 22 Jahren zwischen zwei Welten. Wer mitreisen will, zahlt 15 Euro. Was erleben die Besucher*innen in den Tiefen Berlins?
Lisa ist Influencerin auf Instagram.

Instagram-Influencerin im Interview: „Doch, das bin schon ich“

Lisa (25) hat Germanistik und Sinologie studiert und steckt voll im Berufsleben. Nebenbei arbeitet sie als Model und hat 15.000 Instagram-Follower. Mit der UnAuf spricht sie über Authentizität, Privatsphäre und Schönheit.

HU-Prof. im Interview: Voll auf KI

Prof. Dr. Hans-Dieter Burkhard ist seit 1992 Professor für Künstliche Intelligenz (KI) am Institut für Informatik der HU. Mit der UnAuf hat er über die Entwicklungen von KI gesprochen.
Illustration: Cosima Pauli

Schönheits-OP: Ein Duckface, bitte

Instagram zeigte Kira, wie sie aussehen könnte. Heute geht sie zum Lippenaufspritzen wie andere zur Maniküre. Warum sich immer mehr Deutsche für die Schönheit unters Messer legen

Schneeballsysteme: Ich bin ein Millionär!

In unter einem Jahr eine Million Euro verdienen, das scheint bei Schneeballsystemen möglich. Unsere Autorin hat sich eine solche Veranstaltung angeschaut und war einen Abend lang Millionärin

Ghostwriting im Studium: Geistesblitz gegen Geld

Helena ist Ghostwriterin. Sie schreibt Essays, Hausarbeiten und Abschlussarbeiten für Studierende verschiedener Fachrichtungen. Der UnAuf erzählt sie von weinenden Menschen und dem Schmücken mit fremden Federn

Körperwelten-Ausstellung: Das Geschäft mit dem Tod

Rurik von Hagens Arbeit fängt da an, wo das Leben anderer aufhört. Er leitet die Körperwelten-Ausstellung und erweckt Tote zum Leben
Illustration: Isabelle Aust

Lieber Korn im Blut, als Stroh im Kopf

Die Schankwirtschaft Zur Mühle wird von den Bewohner*innen des Ortes Lieberose auch liebevoll Knacke genannt. Kein Ort zeigt das Dorfsterben in Brandenburg eindrücklicher. Wer zu Knacke kommt, macht einen Kurztrip dreißig Jahre in die Vergangenheit. Von da an schafft man es gerade so in die Gegenwart. Eine Zukunft scheint nicht in Sicht

House Sitting to Change the Way We Take Up Space

In early 2019 Saga Briggs launched the website "Doorways", which aims at tackling the problem of housing shortages while encouraging women to take up more space and supporting the freelancing community
Foto: Gabriel Rinaldi

Agnes’ Traum

Agnes ist 23 Jahre alt. Als Kind saß sie auf dem Traktor, heute studiert sie Agrarmanagement. Eines Tages möchte sie den Biohof ihrer Familie übernehmen
Illustration: Lidia Brankovic

Die wollen eh, dass ich zurückgehe

Sumeja* wohnt in Berlin, seit sie 9 Monate alt ist. Sie geht in die neunte Klasse eines Gymnasiums, trifft sich mit ihren Freundinnen am Kudamm und denkt auf Deutsch - Warum kann sie sich keine Zukunft in diesem Land vorstellen?

Pride Parade Berlin: Behindert und verrückt feiern

Am letzten Samstag haben auf der „Behindert und verrückt feiern – Pride Parade Berlin“ etwa 1500 Teilnehmer*innen gegen Stigmatisierung und unterdrückende Normen protestiert. Feiernd haben sie ein Zeichen für Toleranz, Teilhabe und Inklusion gesetzt