Ann Felke – Ein Werdegang voller Kurven

Ann Felkes erstes Wort war „Anhänger“. Im Interview mit der UnAuf erzählt sie von ihrer Karriere als Rallyefahrerin, Beifahrerin und Kfz-Mechatronikerin. 

Wer ist der Feind im Nahen Osten? – Warum wir Leid gegeneinander ausspielen

Die israelische Regierung hat im Gazastreifen vor drei Wochen eine brutale Bodenoffensive gestartet. Gleichzeitig sind am Institut für Sozialwissenschaften umgedrehte rote Dreiecke aufgetaucht, die auch von der Hamas benutzt werden, um israelische und jüdische Ziele zu markieren. In Washington hat ein mutmaßlicher Terrorist wenige Tage später zwei Mitarbeiter*innen der israelischen Botschaft erschossen.

Moral im politischen Widerstand – Ist ziviler Ungehorsam gegen Rechtsextremismus legitim?

„Alle zusammen gegen den Faschismus“ tönte es im Januar 2025 durch die sächsische Kleinstadt Riesa, als Jung und Alt gegen den Bundesparteitag der AfD protestierten. Der vielfältige Protest wurde von einem breiten Bündnis aus Gewerkschaften und zivilgesellschaftlichen Organisationen getragen – auch Studis gegen Rechts hatte zur Teilnahme aufgerufen. Kann ziviler Ungehorsam in einer Demokratie überhaupt moralisch gerechtfertigt sein?

„Der Westen hat keine Ahnung, was im Osten passiert” – warum wir den Osten...

Der Titel lässt aufhorchen und hinschauen, erinnert stark an Dirk Oschmanns „Der Osten – eine westdeutsche Erfindung“. Jakob Springfeld will mit dem Titel vor allem provozieren. Das räumt er selbst gegen Ende der Lesung ein. Bei seinem Aufruf zur Versöhnung und zum Zusammenrücken gegen Ende der Lesung stellt er fest, dass das Land doch nicht so gespalten und die Fronten nicht so verhärtet sind. Welches Ziel verfolgt er also auf den mehr als 200 Seiten seines neuen Buches?

110 Jahre nach dem armenischen Genozid

 110 Jahre nach dem Völkermord an den Armenier*innen und anderen christlichen Minderheiten – warum Deutschland diesen erst spät anerkannte, die Türkei die Anerkennung weiterhin ablehnt und warum diese aber für die Erinnerungskultur so wichtig ist.

Hinterlandsverräter*innen

160.000 Menschen demonstrieren in Berlin – ein Bild, das Hoffnung macht. Doch was bedeutet dieser Protest, wenn man an Kleinstädte denkt, in denen Engagement nicht gefeiert, sondern angefeindet wird? Ein Kommentar über Mut, Widersprüche und das politische Leben zwischen Hauptstadt und Hinterland.

Die Stimmen des Sirenen-Kollektivs

Sexualisierte Gewalt ist ein in der Gesellschaft zutiefst tabuisiertes und stigmatisiertes Thema. Über ein Kollektiv aus sieben Frauen, die dem Tabu und dem Stigma etwas entgegensetzen, indem sie Opfern von sexualisierter Gewalt die Möglichkeit geben, ihre Stimme zu erheben.  

Internationaler Widerstand: FLINTA*-Personen im Kampf gegen patriarchale Unterdrückung am 8. März

Selbstbestimmungsrechte, Abtreibungsrechte und Schutz vor Anti-Gender-Politik: Wie sich der Internationale Frauentag zu einem intersektionalen queer-feministischen Kampftag entwickelte.

Sträuße und Standards – wie Berliner Florist*innen auf den Valentinstag blicken

Blumen am Valentinstag - hübsche Deko oder verstecktes Symbol für patriarchale Strukturen? Unsere Autorin sprach mit Berliner Florist*innen über das Blumengeschäft am Tag der Liebe.
Foto: Christian Lue

Wie Amazon Studis aus Berlin verdrängt

Der neue Amazon Tower mitten in Friedrichshain wird ab 2026 vom Tech-Giganten bezogen und könnte den ohnehin schon angespannten Wohnungsmarkt weiter verschärfen – besonders für Studierende. Er gilt als Symbol für Gentrifizierung und Konzernmacht, der Widerstand dagegen wächst.

AfD-Parteitag in Riesa: Zwischen Raves gegen Rechts und Polizeigewalt

Nach dem Auftatktreffen der Studis Gegen Rechts Anfang des Semesters, der Einberufung einer studentischen Vollversammlung und Tagen gefüllt mit Aktionstraining für Blockaden und Demonstrationen, fahren Busse mit Student*innen am 11. Januar nach Riesa, um den dort stattfindenden Bundesparteitag der AfD zu verhindern. Die UnAuf war mit dabei:

Charlie Hebdo – Wo steht der „Esprit Charlie“ zehn Jahre nach dem Anschlag?

Zehn Jahre „Je suis Charlie“. Wie das Attentat am 7. Januar 2015 auf die französische Satirezeitung „Charlie Hebdo“ zugleich die Welt erschütterte und Veränderungen in der Pressefreiheit auslöste.

Der Kampf um das Recht zum Studieren in Frankreich: Das „Sans-facs“ (dt. „ohne-Fakultät“) Kollektiv...

„Studieren ist ein Recht und kein Privileg“ – so lautet der Protest-Slogan des „Sans-facs“ Kollektivs, das zusammen mit dem französischen Studierendenverband „UNEF“ vor dem Hauptgebäude der Université Paris Nanterre für ihr Recht zum Studieren kämpft. In ganz Frankreich demonstrieren Studienanwärter*innen seit 2020 vor zahlreichen Unis für ihr Bildungsrecht. Ihnen geht es um den Anspruch auf Studienbildung, der seit 2018, durch die Einführung des selektiven Bewerbungsportals Parcoursup, erschwert bis verhindert wird. Woran richtet sich die Kritik der „Sans-facs“ und worin unterscheidet sich das französische zu dem deutschen Universitätssystem? 

​​„Ein kulturell verarmtes Berlin ist ein unattraktives Berlin.“ Millionen Euro Kürzungen – Kritische...

Während am 5. Dezember im Abgeordnetenhaus über die Sparpläne für 2025 debattiert wurde, fanden parallel vor dem Berliner Parlament laute Proteste gegen die ernannten Geldsummenkürzungen statt. Über 130 Millionen Euro Budgetkürzungen sind für die Kulturszene in Berlin abgesehen. Woran richtet sich die Kritik und welche Folgen hat die Senkung für unsere Kulturmetropole und uns Student*innen?

Erinnerung gegen die Resignation – politische Biografien in einer dringlichen Gegenwart

Act now – aber wie? Neue Fragen erfordern neue Antworten, doch die Erinnerung an bedeutende Stimmen der Umwelt- und Friedensbewegungen des 20. Jahrhunderts kann auch eine emotionale Funktion erfüllen. Die Figur Petra Kelly verkörperte im Extrem, was heute vielen fehlt.

„Die stärkste antifaschistische Bewegung, die es je an Berliner Unis gab“ – Das Semesterauftakttreffen...

Dramatische  Reden und ein überquellender Vorlesungssaal. Am Donnerstag fand das Auftakttreffen der antifaschistischen Gruppe „Studis gegen Rechts“ im Hauptgebäude der Humboldt-Universität zu Berlin statt und kündigte mit großen Worten große Pläne an. 

Bisexualität: Zwischen Unsichtbarkeit und Fetischisierung

Vorurteile gegenüber bisexuellen Menschen sind stark verbreitet: Sie würden eher fremdgehen oder könnten sich einfach nicht entscheiden. Kritik kommt dabei auch aus der queeren Community selbst. Mit welcher Zu- und Abneigung bisexuellen Personen begegnet wird und wie es um ihre psychische Gesundheit steht. 

Misanthrop oder Fußballfan

Als queere Person mit wenig Interesse für Leistungssport habe ich die EM lange ignoriert. Spätestens beim Public-Viewing des Deutschlandspiels merkte ich allerdings, wie viel Abneigung ich eigentlich gegen den Fußball verspüre. Und warum diese berechtigt ist - aber ich sie trotzdem überwinden sollte.

Besoffene Männergruppen sind wirklich, was dieser Stadt noch gefehlt hat

Samstagabend, 22:20. Ich stehe am Bahnhof Zoo und tippe gestresst in die Notizen-App meines iPhones: „Besoffene Männergruppen sind wirklich, was dieser Stadt noch gefehlt...

„Ich bin kein Sex-Profi“ 

Ella Leni Bauer hat am 11. Mai die erste Folge ihres Podcasts „Angesext“ veröffentlicht. Der Name ist Programm: Kommunikation rund um Sex, Online-Dating und...