Alexander von Humboldt auf Kuba: Eine Reise vom Verbot zur Büste

Im Jahre 1800 traf Alexander von Humboldt zum ersten Mal auf Kuba ein. Seine zwei Reisen auf der Karibikinsel sollten ihm den Spitznamen „der zweite Entdecker Kubas“ einbringen. Denn obwohl das Land schon Jahrhunderte zuvor von Christopher Kolumbus „entdeckt“ und besiedelt worden war und obwohl es bereits 1510 unter spanische Kolonialherrschaft fiel, gelang es dem Naturforscher, einige wichtige Gegebenheiten zu bestimmen.
Lisa ist Influencerin auf Instagram.

Instagram-Influencerin im Interview: „Doch, das bin schon ich“

Lisa (25) hat Germanistik und Sinologie studiert und steckt voll im Berufsleben. Nebenbei arbeitet sie als Model und hat 15.000 Instagram-Follower. Mit der UnAuf spricht sie über Authentizität, Privatsphäre und Schönheit.

Mit der Gasmaske durch Charlottenburg

Was würdest du tun, wenn am Potsdamer Platz eine Atombombe explodiert? Wenn dich der Energieblitz nicht innerhalb einer Sekunde vaporisiert hat, gehörst du zu den wenigen Überlebenden. Survival-Coach Daniel Schäfer bereitet seine Schüler*innen auf solche Szenarien vor. Die UnAuf hat einen seiner Kurse besucht
Eine Zeichnung zeigt einen Tunnel der Berliner Unterwelten

Der Mann mit dem Schlüssel zur Unterwelt

Dietmar Arnold pendelt seit 22 Jahren zwischen zwei Welten. Wer mitreisen will, zahlt 15 Euro. Was erleben die Besucher*innen in den Tiefen Berlins?

Schluss mit der Einheitsmeierei

Kaum jemand unter 30 interessiert sich wirklich für die „deutsche Einheit“ - Freiheit, Umwelt und Europa wiegen schwerer. Die Anstrengungen, aus Jubiläen von Friedlicher Revolution und „Wieder“-Vereinigung am 9. November einen nationalen Jubeltag zu machen, laufen ins Leere.
Illustration: Daniel Fischborn

Alice Schwarzer im Gespräch: „Feministinnen haben kein Vaterland“

Alice Schwarzer im Interview - Der Feminismus hat sich den vergangenen 30 Jahren radikal verändert und ist zum umstrittenen Kampfbegriff geworden. Im kontroversen Interview mit der UnAuf spricht Alice Schwarzer darüber, ob feministische Pornos noch etwas mit der Theorie von Beauvoir und Co. zu tun haben und reflektiert das Verhältnis der neuen Frauenrechtlerinnen zum politischen Islam. Welcher Feminismus wird die nächsten 30 Jahre prägen?

Aktzeichnen beim Berliner Studentenwerk

Dienstag in der Hardenbergstraße 34. Zusammen mit mehreren Studierenden laufe ich, meinen Zeichenblock unter den Arm geklemmt, zum Freiraum des Berliner Studentenwerkes. Wir wollen etwas zeichnen, was man eigentlich tagtäglich auf großen Plakatleinwänden sehen kann: einen Körper - nur eben einen nackten.
Illustration: Cosima Pauli

Schönheits-OP: Ein Duckface, bitte

Instagram zeigte Kira, wie sie aussehen könnte. Heute geht sie zum Lippenaufspritzen wie andere zur Maniküre. Warum sich immer mehr Deutsche für die Schönheit unters Messer legen
Journalismus der "guten alten Zeit": New York Times Maschinensaal 1942:

Das Problem des Online Journalismus? Der Leser!

Unser Autor beklagt einen Verlust an Qualität und Meinungsvielfalt im gegenwärtigen Online-Journalismus. Die Grund dafür ist der einseitige Fokus auf die Bedürfnisse der Leser*innen im Zuge ihrer digitalen Quantifizierung. Ein Kommentar.

HU-Prof. im Interview: Voll auf KI

Prof. Dr. Hans-Dieter Burkhard ist seit 1992 Professor für Künstliche Intelligenz (KI) am Institut für Informatik der HU. Mit der UnAuf hat er über die Entwicklungen von KI gesprochen.

„Man kann sein Obst auch selbst schneiden“

Drei Heidelberger Studierende wollen per E-Petition das Verpackungsgesetz erweitern, um Plastikmüll zu verhindern

Ghostwriting im Studium: Geistesblitz gegen Geld

Helena ist Ghostwriterin. Sie schreibt Essays, Hausarbeiten und Abschlussarbeiten für Studierende verschiedener Fachrichtungen. Der UnAuf erzählt sie von weinenden Menschen und dem Schmücken mit fremden Federn

Pride Parade Berlin: Behindert und verrückt feiern

Am letzten Samstag haben auf der „Behindert und verrückt feiern – Pride Parade Berlin“ etwa 1500 Teilnehmer*innen gegen Stigmatisierung und unterdrückende Normen protestiert. Feiernd haben sie ein Zeichen für Toleranz, Teilhabe und Inklusion gesetzt

Michelangelo für alle

Knapp 700.000 Werke der sogenannten „Kunst auf Papier“ beheimatet das Kupferstichkabinett in Berlin Tiergarten, so viele, dass die gesamten Ausstellungsflächen der Museumsinsel nicht ausreichen würden, um diese zu präsentieren. Wie bringt man eine solche Fülle an Kunst unter? Und wie macht man diese Werke erfahrbar?

Kommentar: Für mehr direkte Demokratie bei der Deutschen Bahn

Ein Plädoyer für mehr direkte Demokratie bei der Deutschen Bahn. Ein Kommentar von Marvin Berfo Günyel

Körperwelten-Ausstellung: Das Geschäft mit dem Tod

Rurik von Hagens Arbeit fängt da an, wo das Leben anderer aufhört. Er leitet die Körperwelten-Ausstellung und erweckt Tote zum Leben

Nebenjob: Sexarbeit

„Ist das dein Ernst?“ Fragen wie diese hört Anna* oft, wenn sie von ihrem Nebenjob erzählt. Die Berlinerin ist 24 Jahre alt, studiert europäische Ethnologie und Gender Studies und finanziert sich das Studium als Sexarbeiterin. Diese Berufsbezeichnung sei vielen unbekannt, erzählt Anna, „ich verwende dann das Wort 'Prostituierte'.“

Schülerpaten e.V.: Assma will auf das Gymnasium

Seit 2009 vermittelt der Verein „Schülerpaten Berlin e.V.“  Patenschaften zwischen Erwachsenen und Schüler*innen mit Migrationshintergrund. Neben Hausaufgabenhilfe ist es ein Ziel, kulturellen Austausch zu schaffen.
Frederic Lapatschek und Fabian Höhne von FLYLA (von links)

Zwei Studenten heben mit Start-up-Idee ab

Fabian und Frederic lernen sich im Investmentclub der TU München kennen. Gemeinsam tüfteln sie eine Start-up-Idee aus und bauen neben der Uni ein Unternehmen auf, das Studierende bei der Suche von günstigen Flugtickets unterstützen soll

Mehr als fair gehandelte Bohnen und Milchschaum

In Berlin sind unkommerzielle Räume selten geworden. Hohe Mieten gefährden viele Projekte. Ein Non-Profit Café in der Kreuzberger Bergmannstraße hält sich jedoch im Kiez. Hier arbeiten die Betreiber mit geflüchteten Menschen Hand in Hand.