Freitag, 23 Februar 2024

„Gorillas verbessert sich weiter“ – Was ist dran am Versprechen für die Beschäftigten?

Schlechte Ausrüstung, zu späte Lohnzahlungen, Union Busting – die Liste der Vorwürfe von Gorillas-Beschäftigten ist lang. Seit Monaten kämpfen viele von ihnen für faire Arbeitsbedingungen. Was sich mittlerweile getan hat? Ein Rider und ein Warehouse Mitarbeiter berichten.

Helfen durch Kunst – ein Projekt in Uganda

Ein 21-jähriger Student der Humboldt-Universität hat ein Straßenkinderprojekt in Uganda ins Leben gerufen. Finanzieren will er es mit dem Verkauf recycelter Produkte, wie Schmuck aus Pappdeckeln und Kronkorken und Schuhen aus Autoreifen.

Hamlet

Hamlets Welt ist aus den Fugen geraten: Der Vater, König von Dänemark, ist vor Kurzem gestorben, die Mutter schon wieder neu vermählt, ausgerechnet mit Hamlets Onkel. Er selbst ist erbost über diese Heirat und vollkommen überwältigt von der Trauer um seinen Vater.

Der Sound der Gastarbeiter*innen: „Liebe, D-Mark und Tod”

Von Protestliedern aus den 60ern bis zu wütenden Rap-Songs der Enkelgeneration: Cem Kaya nimmt  in seinem Dokumentarfilm „Liebe, D-Mark und Tod“ einen Abriss über die Musik türkischen Gastarbeiter*innen vor.  Bemerkenswert an dem Film ist die gekonnte Verbindung zu Fragen rund um Identität, Protest und Solidarität.

Bär vertreibt Bettelnde

Wenn in Berlin heimische Personen oder kundige Besucher*innen ein Plakat der diesjährigen Berlinale sehen, erinnert sie das Werbemotiv an eine der fragwürdigsten architektonischen Leistungen Berlins: die riesenhaft anmutende Unterführung der Charlottenburger Messekreuzung im viel kritisierten Stil der 70er Jahre. Ein absolut unwirtlicher Ort, den alle Kenner*innen meiden.

Mit der Gasmaske durch Charlottenburg

Was würdest du tun, wenn am Potsdamer Platz eine Atombombe explodiert? Wenn dich der Energieblitz nicht innerhalb einer Sekunde vaporisiert hat, gehörst du zu den wenigen Überlebenden. Survival-Coach Daniel Schäfer bereitet seine Schüler*innen auf solche Szenarien vor. Die UnAuf hat einen seiner Kurse besucht

Kaputt Mundi: Die Zebrastreifenhölle

„Wer ist der Nächste?“ Ich wusste, dass ich es war, traute mich aber nicht und stellte auf Durchzug. Dann zeigte der Mann auf mich, einen damals sechsjährigen Knirps in gelber Warnweste, und ich wusste, es gab kein Entkommen mehr. Er hatte eine Waffe, die Situation war also gefährlich. Allerdings ging die wahre Gefahr nicht vom Mann mit der Waffe, sondern von diesen rätselhaften Streifen auf der Straße vor mir aus.

Wenn der Heimweg zur Mutprobe wird

Zwischen all den Möglichkeiten, von A nach B zu gelangen, hat sich in Berlin eine Option bewährt: das Fahrrad. Ob Retro-Damenrad oder schnittiges Rennrad, das Fahrrad befördert uns trotz Stau und ganz ohne Wartezeit auf die U-Bahn zügig durch die Straßen. Aber bringt es uns auch sicher ans Ziel?
Illustration: Jens Jeworutzki

Marathon-Kolumne: Schritt um Schritt, aber mit Pausen

Der Schlüssel zum erfolgreichen Lauftraining für Neustarter ist die Erwartungen runter und den Willen hoch zu schrauben. Ansonsten gilt es, mit Pausen durchzuhalten.

#fbf: Interessante Dreifaltigkeit – Café, Kneipe, Galerie

Unsere Autorin hat die Schwulenbar „Stiller Don“ im Prenzlauer Berg besucht, 25 Jahre nachdem ihr Vorgänger „hera“ darüber einen Bericht verfasst hat. Sie hat mit größerem Andrang gerechnet. Tatsächlich war es ein Besuch beim Stammtisch.

Polen-Kolumne: Warum Polen?

„Noch ist Polen nicht verloren“ - so heißt es in der polnischen Hymne. Doch wie denken unsere östlichen Nachbarn wirklich? Ist das Land wirklich so rechts und katholisch wie alle denken? Unser Autor macht sein Erasmus-Semester in Poznań und begibt sich auf Spurensuche

Les Misérables

Geschrieben von Miriam Nomanni Berlin, 08. Februar 2013 ,,Do you hear the people sing? Singing the song of angry men?" - Ja, man hört sie laut und deutlich, die Elenden aus ,,Les Misérables". Die neueste filmische Adaption des Musicals, das auf dem historischen Roman ,,Die Elenden" von Viktor Hugo aus dem Jahr 1862 beruht, glänzt auf der Berlinale 2013 durch eine brillante Überführung des Bühnenstoffs auf die Leinwand.

Die Ungehaltenen

Die Eltern sind vor vielen Jahren nach Deutschland eingewandert, die Kinder hier geboren und aufgewachsen. Eine Generation, die nicht weiß, wo sie hingehört und auf ihrer Suche danach keine Ruhe findet. Das Theaterstück „Die Ungehaltenen“ nach dem gleichnamigen Roman bringt die Wut und Ängste dieser Menschen auf die Bühne.

Deutscher Filmpreis – „3 Tage in Quiberon“ räumt ab

Die Bühne funkelt gold und die Stimmung im Saal ist aufgeheizt. Man merkt sofort, dass es hier nicht um irgendeine Auszeichnung geht. Verliehen wird die LOLA, der renommierteste und höchst dotierte Deutsche Filmpreis.

Vestibuläre Migräne: Wenn sich plötzlich alles dreht

Migräne gleich Kopfschmerzen? Nicht unbedingt. Die neurologische Erkrankung, deren genaue Ursachen nicht bekannt sind, hat viele Facetten. Eine davon ist Schwindel. Über das Leben mit vestibulärer Migräne.
Illustration: Isabelle Aust

Tinder vs. Feminismus: Rollenklischees nach links gewischt

Eigentlich ist unsere Autorin überzeugte Feministin. Doch beim Dating scheint sie das manchmal zu vergessen und beugt sich plötzlich heteronormativen Rollenklischees.

Blind Meeting

Was passiert mit einem, wenn man 24 Stunden lang mit einem unbekannten Menschen in einem Raum verbringt, das einzige Kommunikationsmittel das Smartphone oder der Computer? Unsere Autorin berichtet vom ungewöhnlichen Experiment eines New Yorker Künstlers.

Wir sind jung. Wir sind stark.

In "Wir sind jung. Wir sind stark." unter der Regie von Burhan Qurbani geht es um die gewalttätigen Ausschreitungen im Sommer 1992 im Rostocker Stadtteil Lichtenhagen, die sich gegen die Zentrale Aufnahmestelle für Asylbewerber und ein Wohnheim von vietnamesischen Vertragsarbeitern richteten.

Arm, ärmer, BAföG

Sind Studierende arm? Die UnAuf hat bei den zwei größten Berliner BAföG-Beratungen nachgefragt. Die sagen: Wer vom BAföG lebt, ist ärmer dran als beim Jobcenter

Pizza, Pasta, Posta

0077 ist keine mir bekannte Telefonvorwahl. 0077 ist auch kein Doppelnullagentenstatus. 0077 steht auf einem Zettel, den mir ein gelber Automat piepend gegeben hat, als ich ihn danach gefragt habe. 0077 ist jetzt meine Lizenz zum Warten.