Aktzeichnen beim Berliner Studentenwerk
Dienstag in der Hardenbergstraße 34. Zusammen mit mehreren Studierenden laufe ich, meinen Zeichenblock unter den Arm geklemmt, zum Freiraum des Berliner Studentenwerkes. Wir wollen etwas zeichnen, was man eigentlich tagtäglich auf großen Plakatleinwänden sehen kann: einen Körper - nur eben einen nackten.
Kidfluencer: Wenn die Eltern die Chefs sind
Bei Kidfluencer werden schon im jungen Alter oft große Teile des Lebens preisgegeben. Die Kinder haben oft wenig bis keinen Einfluss auf die Inhalte und befinden sich in einem gefährlich geschäftlichen Verhältnis zu ihren Eltern.
Nebenjob: Sexarbeit
„Ist das dein Ernst?“ Fragen wie diese hört Anna* oft, wenn sie von ihrem Nebenjob erzählt. Die Berlinerin ist 24 Jahre alt, studiert europäische Ethnologie und Gender Studies und finanziert sich das Studium als Sexarbeiterin. Diese Berufsbezeichnung sei vielen unbekannt, erzählt Anna, „ich verwende dann das Wort 'Prostituierte'.“
Eisbrecher: das kunterBAND
Im Rahmen des Funpreneur-Wettbewerbs der FU haben vier Studierende das kunterBAND entwickelt. Es soll helfen neue Leute kennenzulernen, Interessen zu teilen und Sportarten auszuprobieren.
Kaputt Mundi: Die Zebrastreifenhölle
„Wer ist der Nächste?“
Ich wusste, dass ich es war, traute mich aber nicht und stellte auf Durchzug. Dann zeigte der Mann auf mich, einen damals sechsjährigen Knirps in gelber Warnweste, und ich wusste, es gab kein Entkommen mehr. Er hatte eine Waffe, die Situation war also gefährlich. Allerdings ging die wahre Gefahr nicht vom Mann mit der Waffe, sondern von diesen rätselhaften Streifen auf der Straße vor mir aus.
GNTM 2021: Auch Sexismus wird diverser
In der neuen Staffel von Germany’s next Topmodel sind die Kandidatinnen wie jedes Jahr noch schöner, noch diverser und noch selbstbewusster. Fragt sich, wann endlich nur noch die Begleitgetränke hochprozentig sind – und nicht mehr die Quoten. Eine Glosse
Unterwegs mit einem Ranger: „Der Wald stirbt nicht, sondern er verwandelt sich“
Das „Waldsterben 2.0“ ist ein Mythos. Das eigentliche Problem sind forstliche Monokulturen, die mit den Herausforderungen des Klimawandels nicht klarkommen. Im jüngsten deutschen Nationalpark werden deswegen Alternativen zu unserem Umgang mit dem Wald erprobt.
Deutscher Filmpreis – „3 Tage in Quiberon“ räumt ab
Die Bühne funkelt gold und die Stimmung im Saal ist aufgeheizt. Man merkt sofort, dass es hier nicht um irgendeine Auszeichnung geht. Verliehen wird die LOLA, der renommierteste und höchst dotierte Deutsche Filmpreis.
Wer ist der Feind im Nahen Osten? – Warum wir Leid gegeneinander ausspielen
Die israelische Regierung hat im Gazastreifen vor drei Wochen eine brutale Bodenoffensive gestartet. Gleichzeitig sind am Institut für Sozialwissenschaften umgedrehte rote Dreiecke aufgetaucht, die auch von der Hamas benutzt werden, um israelische und jüdische Ziele zu markieren. In Washington hat ein mutmaßlicher Terrorist wenige Tage später zwei Mitarbeiter*innen der israelischen Botschaft erschossen.
Bisexualität: Zwischen Unsichtbarkeit und Fetischisierung
Vorurteile gegenüber bisexuellen Menschen sind stark verbreitet: Sie würden eher fremdgehen oder könnten sich einfach nicht entscheiden. Kritik kommt dabei auch aus der queeren Community selbst. Mit welcher Zu- und Abneigung bisexuellen Personen begegnet wird und wie es um ihre psychische Gesundheit steht.
Einmal im Leben: Den Spindschlüssel im Grimm-Zentrum verlieren
Wolltet ihr auch schon immer wissen, was passiert, wenn man seinen Spindschlüssel im Grimm-Zentrum verliert? Unsere Chefredakteurin Vilma-Lou hat es exklusiv für Euch ausprobiert.
Les adieux à la Reine (Leb wohl, meine Königin!)
Geschrieben von Simon Grimm
Berlin, 11. Februar 2012
17. Juli 1789. Seit vier Tagen ist die Französische Revolution im Gange. König Louis XVI. will nach Paris fahren, sich der Lage stellen. Seine Gemahlin Marie Antoinette versucht ihn zurückzuhalten. Er entgegnet: „Das Volk will nicht nur Brot, es will auch Macht.“
Weiße Ritter*innen – Über Freiwillige im Globalen Süden
Seit einigen Jahren verzichten immer mehr Schulabgänger*innen auf ein Work-and-Travel in Australien und begeben sich stattdessen als Freiwillige in Länder des Globalen Südens. Unsere Redakteurin berichtet von ihren eigenen Erfahrungen.
Herr Vogel gibt nicht auf
Naturräume werden zerstört, Arten sterben aus. Johannes Vogel, Generaldirektor des Naturkundemuseums, ist aber überzeugt: Mit der richtigen Strategie können wir diesen Trend stoppen. Mit einer fetten Finanzspritze soll sein Museum für diese Herausforderung fit gemacht werden
Bär vertreibt Bettelnde
Wenn in Berlin heimische Personen oder kundige Besucher*innen ein Plakat der diesjährigen Berlinale sehen, erinnert sie das Werbemotiv an eine der fragwürdigsten architektonischen Leistungen Berlins: die riesenhaft anmutende Unterführung der Charlottenburger Messekreuzung im viel kritisierten Stil der 70er Jahre. Ein absolut unwirtlicher Ort, den alle Kenner*innen meiden.
Wohnungssuche: Drei Zimmer, Küche, KI
Die App Badi soll Suchenden ihre perfekten Mitbewohner*innen vermitteln. Der Algorithmus dafür funktioniert nach dem Matching-Prinzip. Künstliche Intelligenz und Wohnungssuche, passt das zusammen?
Quarantäne-Tagebuch: Does it spark joy?
Wir bleiben Zuhause! Und schreiben darüber. Unsere Redakteur*innen über ihren Alltag in der Coronakrise.
UnAuf Medientage 2017 – Fürchtet euch nicht?
Ob vor Flüchtlingen oder Rechtspopulismus: Die Menschen haben Angst - und zwar unabhängig des politischen Spektrums, dem sie angehören. Wie sollten die Medien damit umgehen?
Beuys – Der Vernünftige
Die Dokumentation „Beuys“ vom Regisseur Andres Veiel ist das Portrait eines Künstlers, der in Deutschland lange Zeit falsch verstanden wurde. Während Beuys als erster Deutscher eine Einzelausstellung im Guggenheim Museum in New York bekam, wurde sein Werk in seiner Heimat mehrheitlich als „teuerster Sperrmüll aller Zeiten“ verstanden.
Wie, du trinkst nicht?
Kneipen, Karneval und Krombacher. Deutschland und Alkohol gehören einfach zusammen. Auf WG-Partys und Firmenfeiern zu trinken, ist so normal, dass ich mich teilweise dafür rechtfertigen muss, nicht zu trinken. Irgendwie bizarr, wenn man sich die Schäden vor Augen führt, die durch Alkohol entstehen können.





















