Final Portrait – Perfekt unzufrieden

Wenn der Pinsel feiner wird, ist das ein gutes Zeichen. Das hat James Lord inzwischen verstanden. Giacometti neigt sich dann zur Leinwand, tupft den Pinsel in die graue Farbe und setzt gezielte Striche. Alles sollte nur ein paar Stunden dauern, höchstens eine Woche, hat der Meister gesagt. Dann sei das Portrait fertig. Wäre da nicht der dicke Pinsel, den Lord so sehr fürchtet. Wusch! Nur die Augenpartie, die kann bleiben. Im Chaos künstlerischen Schaffens gibt es kein Ende.
Illustrator: Jens Jeworutzki

Marathon-Kolumne: Laufend blöd

Gegen Laufen als Sportart spricht ziemlich vieles, findet die Autorin dieser Kolumne. Trotzdem hat sie die blöde Entscheidung getroffen noch in diesem Jahr einen Marathon zu laufen.
Metro und Roter Stern

Fünf Tage Kiew – UnAuf-Reiseblog #3

Die UnAuf ist zu Gast in Kiew. Vor vier Jahren starben junge Ukrainer*innen auf dem Maidan im Kampf gegen die Korruption und für die Freiheit. Davon ist heute in Kiew fast nichts mehr zu sehen. Nur die vielen Soldaten im Stadtbild erinnern daran, dass im Osten immer noch Krieg herrscht. Doch hinter den Kulissen arbeiten unzählige junge Aktivist*innen daran, die Revolution in den Köpfen weiterzutreiben. Fünf UnAuf-Redakteure begeben sich fünf Tage lang auf Spurensuche

Student*innenfutter

Wir haben einen Blick hinter die Kulissen des Studentenwerks geworfen, das uns täglich mit Speis und Trank versorgt, und stellen fest, dass die Mensen und Cafés mitnichten alle gleich sind. Preise und Gerichte können unter anderem je nach Standort variieren – ein Überblick über die Café- und Mensalandschaft der Berliner Hochschulen.

„Man kann sein Obst auch selbst schneiden“

Drei Heidelberger Studierende wollen per E-Petition das Verpackungsgesetz erweitern, um Plastikmüll zu verhindern

Fünf Tage Kiew – UnAuf-Reiseblog #2

Die UnAuf ist zu Gast in Kiew. Vor vier Jahren starben junge Ukrainer*innen auf dem Maidan im Kampf gegen die Korruption und für die Freiheit. Davon ist heute in Kiew fast nichts mehr zu sehen. Nur die vielen Soldaten im Stadtbild erinnern daran, dass im Osten immer noch Krieg herrscht. Doch hinter den Kulissen arbeiten unzählige junge Aktivist*innen daran, die Revolution in den Köpfen weiterzutreiben. Fünf UnAuf-Redakteure begeben sich fünf Tage lang auf Spurensuche

Return to Montauk – Der Ort ganz am Ende

Für die Premiere seines neusten Buches reist der Autor Max Zorn nach New York. Seine Lebensgefährtin Clara hat die Veröffentlichung in den USA mit vorbereitet und wartet dort bereits auf ihn. In seinem Roman geht es um das Scheitern einer Liebe zu einer anderen Frau. In New York angekommen, erinnert sich Max an die Frau von damals. Rebecca ist mittlerweile erfolgreiche Anwältin und erst nach einigem Zögern stimmt sie einem Wiedersehen mit Max zu. Zusammen fahren sie nach Montauk, der Ort, an dem sie damals „Weltmeister im Glücklichsein“ waren.

Leben in zehn Metern Höhe

Der Protest der Aktivist*innen im Hambi hat sich ausgezahlt: Der Wald darf bleiben, zumindestvorerst. Die erfolgreichen Besetzer*innen sagen: Reichtum und Besitz dürfen keine Rechtfertigung für Umweltzerstörung sein. Unser Autor hatte sie bereits im Juni in ihren Baumhäusern im Hambacher Forst besucht

HU-Prof. im Interview: Voll auf KI

Prof. Dr. Hans-Dieter Burkhard ist seit 1992 Professor für Künstliche Intelligenz (KI) am Institut für Informatik der HU. Mit der UnAuf hat er über die Entwicklungen von KI gesprochen.

Die schönen Tage von Aranjuez – Frag etwas!

Es ist Sommer. Eine grün umrankte Veranda, Vögel zwitschern, viel Licht, eine Terrasse, ein Tisch, zwei Stühle. Da sitzen ein Mann und eine Frau, sie ganz in rot, er ganz in blau. Um ihre Beine tollt ein winzig kleiner Hund, aber um den geht es nicht. Paris ist weit weg, die Blätter rascheln. „Wie still es hier ist“, sagt sie irgendwann. Pause. Der Wind ist zu hören. Beide zögern, dann entspinnt sich ein Dialog und einzig um diesen geht es.

Universalsprachen: “Can everybody hear me?”

Geschrieben von Benjamin Knödler Berlin, 23. Januar 2013 Der kleine Raum im Lichthof der Humboldt-Universität ist voll und heiß. Viele Menschen haben am Abend des 7. Januars 2013 den Weg zur Ausstellung der Kleinen Humboldt Galerie gefunden. Die Ausstellung trägt den Titel "Universalsprachen“. Es ist ein erstaunlich bunt gemischtes Publikum, das sich an diesem Abend zusammen gefunden hat: ältere und jüngere Typen von Künstlern und auch Freunde von Kunst und Künstlern.

Polen-Kolumne: Armes Polen?

„Noch ist Polen nicht verloren“ - so heißt es in der polnischen Hymne. Doch wie denken unsere östlichen Nachbarn wirklich? Ist das Land wirklich so rechts und katholisch wie alle denken? Unser Autor macht sein Erasmus-Semester in Poznań und begibt sich auf Spurensuche.

Feminist Friday Periode 12: Feminismus für 8,99€?

Neuerdings versucht Kleidung sich mit dem Feminismus. Doch geht das zusammen? Es ist vielmehr Zeit für einen echten Paradigmenwechsel in Sachen Mode. The future is...

Ein paar Gedanken über Feminismus

In den letzten Jahren hat sich aus dem Schrei nach Selbstverwirklichung ein Pop-Feminismus entwickelt, der „Frauen“ sagt und „Ich“ meint. Ein paar Gedanken über Feminismus - anlässlich des Stückes „Stören“ im Maxim Gorki-Theater.

Feiertag statt Gleichberechtigung

Im Berliner Abgeordnetenhaus ist die Suche nach einem neuen Feiertag beendet: Mit dem 8. März ist künftig der Weltfrauentag ein gesetzlicher Feiertag in Berlin. Für unsere Redakteurin Juliane ist das jedoch kein Grund zum Feiern

Die Ungehaltenen

Die Eltern sind vor vielen Jahren nach Deutschland eingewandert, die Kinder hier geboren und aufgewachsen. Eine Generation, die nicht weiß, wo sie hingehört und auf ihrer Suche danach keine Ruhe findet. Das Theaterstück „Die Ungehaltenen“ nach dem gleichnamigen Roman bringt die Wut und Ängste dieser Menschen auf die Bühne.

Einfach göttlich

Die Geschichte um Thebens betrogenen Feldherr Amphitryon und dessen Gemahlin Alkmene ist mindestens so alt, wie erfolgreich. Im Laufe der Zeit wurde sie vielfach adaptiert, unter anderem von Rotrou und Kleist. Sie bietet sowohl Raum für tragische, als auch komische Formen der Inszenierung.

“Wir sind kein klassisches Lean-back-Medium”

Marius Stolz und Arne Fleckenstein sind Redakteure des YouTube-Netzwerks Mediakraft und produzieren täglich Videos für den hauseigenen Nachrichtenkanal. Mit der UnAuf sprachen sie über ihren Heimvorteil, gute Kommentare und die Zukunft vom Online-Videojournalismus.

Die Räuber

Geschrieben von UnAuf Berlin, 10. September 2012 Mit Schall, Rauch und Feuer eröffnete das Maxi- Gorki-Theater am 2. September 2012 die Spielzeit 2012/13: “Die Räuber“ von Friedrich Schiller wurden von Regisseur Antú Romero Nunes nicht nur pyrotechnisch überraschend auf die Bühne gebracht.

Viceroy’s House – Liebe im geteilten Indien

1947, Delhi. Indien hat sich friedlich in die Unabhängigkeit gekämpft und doch scheint es sich nicht einen zu können. Das Vereinte Königreich entsendet einen Vizekönig, Lord Mountbatten und seine Familie, um das Land schrittweise in die Selbstherrschaft zu übergeben. Die muslimische Minderheit will jedoch nicht friedlich mit den Hindus und Sihks zusammenleben. Viele von ihnen wollen ihren eigenen Staat, Pakistan – das „Land der Reinen“.