Nicht nur Frauen menstruieren! Ein Kommentar
Es könnte einfach sein: Nicht alle Frauen menstruieren. Nicht nur Frauen menstruieren. Warum Aussagen wie die von J. K. Rowling transfeindlich und realitätsfern sind.
Superreiche: Ihre Spenden dienen ihnen selbst
Anstatt ihr Vermögen zu verprassen, fallen einige Superreiche dadurch auf, dass sie einen Teil ihres Geldes spenden. Das ist nicht großzügig, sondern dient lediglich zur Legitimation extremen Reichtums, kommentiert unsere Autorin.
Die Wohnung
Geschrieben von Sandra Malter
Berlin, 15.Februar 2013
70 Jahre lang hat Gerda Tuchler mit ihrem Ehemann in einer Wohnung in Tel Aviv gelebt, nachdem sie im Zweiten Weltkrieg vor dem Holocaust aus Deutschland geflohen waren. Die Wohnung gleicht einem Stück Berlin mitten in Israel. Sie ist zugleich Anfangs- als auch Endpunkt des Dokumentarfilms "Die Wohnung" (The Flat).
Hardcore – kein besonders guter Film
Hardcore war kein besonders guter Film. Aber er war ab 18, und ich war es nicht. Was also machen? Nachdem ich bei Django Unchained als 15-Jähriger mit Mamas Erlaubniszettel kläglich gescheitert war, musste diesmal ein anderer Plan her. Nur blöd, dass es Sommer und 20 Grad im Schatten war - mit Verkleidung wäre ich zerflossen. Meine geheime Hoffnung: in der Menge meiner drei volljährigen Freunde ginge ich schon unter, da vermutet doch keiner einen kleinen 17-Jährigen, der auch cool sein möchte. An der Kinokasse angekommen hatte ich bereits einen Plan B im Kopf. So oder so würde es heute zum Regelbruch kommen.
Die Ungehaltenen
Die Eltern sind vor vielen Jahren nach Deutschland eingewandert, die Kinder hier geboren und aufgewachsen. Eine Generation, die nicht weiß, wo sie hingehört und auf ihrer Suche danach keine Ruhe findet. Das Theaterstück „Die Ungehaltenen“ nach dem gleichnamigen Roman bringt die Wut und Ängste dieser Menschen auf die Bühne.
Quo Vadis, Claudio?
Nichts. Außer dem durch das Licht der tiefstehenden Sonne blutrot getränktem Brachland, nichts. Rote Erde, ein rot gefärbter Himmel und selbst die Pinien, Zypressen und das viele Gestrüpp leuchten rötlich. Auf einer Anhöhe bleibe ich hastig atmend stehen und blicke auf das leicht vernebelte Tal. Es raschelt. Sonst, Silenzio.
Ich laufe weiter.
Wie Corona Freundschaften auf die Probe stellt
Niemandem fällt es gerade leicht, weitgehend auf soziale Kontakte zu verzichten und zuhause zu bleiben. Es fehlt uns, Pläne zu schmieden. Die Kontrolle über unser Leben, an die wir uns so sehr gewöhnt haben, ist momentan nicht mehr möglich.
Der 8. März ist für alle da
Der Internationale Frauentag wird immer häufiger als Feministischer Kampftag bezeichnet. Damit vom Feminismus wirklich alle etwas haben, muss er intersektional sein.
Zwischen Kontrollverlust und Loslassen – Eine Sexarbeiterin im Interview
Kristina Marlen studierte Kulturwissenschaften, Gender Studies und Jura. Heute arbeitet sie unter anderem als Autorin, Schauspielerin und auch als Sexarbeiterin. Im Interview mit der UnAuf spricht sie über gesunde Sexualität und erzählt, wieso Sexarbeit für sie feministisch ist.
Wir sind jung. Wir sind stark.
In "Wir sind jung. Wir sind stark." unter der Regie von Burhan Qurbani geht es um die gewalttätigen Ausschreitungen im Sommer 1992 im Rostocker Stadtteil Lichtenhagen, die sich gegen die Zentrale Aufnahmestelle für Asylbewerber und ein Wohnheim von vietnamesischen Vertragsarbeitern richteten.
Doppelmoral von Sprache: Do you speak English?
Unsere Autorin stellte früh fest, der Wert ausländischer Sprachen bemisst sich oft an dem ökonomischen Kapital, das Ausländer nach Deutschland bringen. Gedanken über die Doppelmoral, die an Sprachen angelegt wird
Programm der 63. Internationalen Filmfestspiele
Geschrieben von Miriam Nomanni
Berlin, 29. Januar 2013
Der Countdown läuft: Am 07. Februar starten die 63. Internationalen Filmfestspiele Berlin. Bis zum 17. Februar werden 404 Filme in 22 Kinos in Berlin und Potsdam gezeigt. Auch in diesem Jahr sind auf der Berlinale hochkarätige Filme und Gäste wie Anne Hathaway ("Les Misérables") oder Matt Damon ("Promised Land") angekündigt. Doch insbesondere Independentfilme sollen für die eine oder andere Überraschung sorgen, versprach Dieter Kosslick, seit 2001 Leiter der Internationalen Filmfestspiele Berlin, auf der Pressekonferenz am 28. Januar 2013 im Presse- und Informationsamt der Bundesregierung.
Taxi Teheran
Nach dem unglaublichen Erfolg von Taxi Teheran auf der diesjährigen Berlinale war es nur eine Frage der Zeit, dass Jafar Panahis Film ins Kino kommt. Zu Recht, meint unser Redakteur, der sich auf die cineastische Taxifahrt durch Irans Hauptstadt eingelassen hat.
Die Vergessenen: Das Kapitel „Moria“ ist noch nicht vorbei
Mehr als 7.000 Geflüchtete befinden sich noch auf den griechischen Inseln an Europas Außengrenze, die meisten von ihnen auf Lesbos. Über sie wird jedoch kaum noch gesprochen. Der Schrecken um Moria scheint lange in Vergessenheit geraten. Dabei hat sich die Situation nicht grundlegend geändert.
Agnes‘ Traum
Agnes ist 23 Jahre alt. Als Kind saß sie auf dem Traktor, heute studiert sie Agrarmanagement. Eines Tages möchte sie den Biohof ihrer Familie übernehmen
Tinder vs. Feminismus: Empowerment oder versteckte Fesseln?
Eigentlich ist unsere Autorin überzeugte Feministin. Doch beim Dating scheint sie das manchmal zu vergessen und beugt sich plötzlich heteronormativen Rollenklischees.
Das Stelldichein des Literaturbetriebs
Wenn sich in Leipzig junge Nachwuchsautoren und deren potentielle Verleger treffen, finden überall in der Stadt Lesungen, Konzerte und Partys statt. Unsere Redakteurin machte sich auf den Weg, um die Literaturszene einmal näher kennenzulernen - und die Menschen, die dort Geschichten schreiben.
Instagram-Influencerin im Interview: „Doch, das bin schon ich“
Lisa (25) hat Germanistik und Sinologie studiert und steckt voll im Berufsleben. Nebenbei arbeitet sie als Model und hat 15.000 Instagram-Follower. Mit der UnAuf spricht sie über Authentizität, Privatsphäre und Schönheit.
Heute: Mit der U6 nach Alt-Tegel
Alle haben den Namen schon mal gehört, aber noch nie war jemand da: Für jede Ausgabe fährt ein UnAuf-Redakteur mit einer U- oder S-Bahn zu ihrer jeweiligen Endstation. Diesmal ist Ekaterina nach Alt-Tegel gefahren. Und siehe da - trotz geschlossener Minigolfanlage hat sich der Ausflug durchaus gelohnt.
Polen-Kolumne: Warum Polen?
„Noch ist Polen nicht verloren“ - so heißt es in der polnischen Hymne. Doch wie denken unsere östlichen Nachbarn wirklich? Ist das Land wirklich so rechts und katholisch wie alle denken? Unser Autor macht sein Erasmus-Semester in Poznań und begibt sich auf Spurensuche






















