Die schönen Tage von Aranjuez – Frag etwas!

Es ist Sommer. Eine grün umrankte Veranda, Vögel zwitschern, viel Licht, eine Terrasse, ein Tisch, zwei Stühle. Da sitzen ein Mann und eine Frau, sie ganz in rot, er ganz in blau. Um ihre Beine tollt ein winzig kleiner Hund, aber um den geht es nicht. Paris ist weit weg, die Blätter rascheln. „Wie still es hier ist“, sagt sie irgendwann. Pause. Der Wind ist zu hören. Beide zögern, dann entspinnt sich ein Dialog und einzig um diesen geht es.

Me, My Selfie and I

Ist die Selbstdarstellung in sozialen Netzwerken nur narzisstisches Gebärden? Oder steckt mehr dahinter? Am Beispiel des Selfies versucht unser Autor zu verstehen, wie die...

Schülerpaten e.V.: Assma will auf das Gymnasium

Seit 2009 vermittelt der Verein „Schülerpaten Berlin e.V.“  Patenschaften zwischen Erwachsenen und Schüler*innen mit Migrationshintergrund. Neben Hausaufgabenhilfe ist es ein Ziel, kulturellen Austausch zu schaffen.

Fünf Tage Kiew – UnAuf-Reiseblog #2

Die UnAuf ist zu Gast in Kiew. Vor vier Jahren starben junge Ukrainer*innen auf dem Maidan im Kampf gegen die Korruption und für die Freiheit. Davon ist heute in Kiew fast nichts mehr zu sehen. Nur die vielen Soldaten im Stadtbild erinnern daran, dass im Osten immer noch Krieg herrscht. Doch hinter den Kulissen arbeiten unzählige junge Aktivist*innen daran, die Revolution in den Köpfen weiterzutreiben. Fünf UnAuf-Redakteure begeben sich fünf Tage lang auf Spurensuche

Liebesbriefe an Adolf Hitler

Die Briefe beginnen meist mit einem zärtlichen "Lieber Adili..." und enden mit einem treuen "Heil Hitler!". Ist es Wahn? Paranoia? Liebe? Viele Fragen wirft die ca. 90-minütige szenische Lesung "Liebesbriefe an Adolf Hitler. Briefe in den Tod" auf.

Es war einmal in Deutschland – Humor hilft

Frankfurt am Main, 1946. Hitler ist tot, aber sie leben noch. David Bermann und seine jüdischen Freunde träumen vom Leben in Amerika. Um das nötige Geld für die Überfahrt zu besorgen, brauchen sie eine gute Idee. Was benötigen die Deutschen jetzt am dringendsten? Wäsche. Zusammen wollen sie das Wäsche-Geschäft von Davids Eltern wiederbeleben. Mit sehr viel Einfallsreichtum wickeln sie ihre Kundschaft um den Finger. Das Geschäft läuft. Doch die Vergangenheit ist nicht vergessen.
Prinzessinnengarten

Berlin für Uncoole #8: Kräuterspaziergang im Prinzessinnengarten

Ich bin neu in Berlin und höchstens mittelmäßig cool. Ich möchte die weniger betont lässigen Seiten der Stadt erkunden. Diesmal bin ich auf einem Kräuterspaziergang im Prinzessinnengarten.

Die Besonderheit des Durchschnittlichen

"Stoner" ist ein außergewöhnlicher Roman – und das nicht nur, weil er ursprünglich schon 1965 veröffentlicht wurde. Autor John Williams macht aus einem durchschnittlichen Menschen einen ganz besonderen. Eine Leseempfehlung für alle, die auf der Suche nach einem Buch über das Leben sind.
warming stripes globalcore

Warming Stripes – von der Ästhetik einer unheilvollen Botschaft

Auf der Erde wird es immer wärmer, doch viele der klimatischen Entwicklungen bleiben unsichtbar. Mit den sogenannten Warming Stripes wird der Klimawandel auf abstrakte...

Blind Meeting

Was passiert mit einem, wenn man 24 Stunden lang mit einem unbekannten Menschen in einem Raum verbringt, das einzige Kommunikationsmittel das Smartphone oder der Computer? Unsere Autorin berichtet vom ungewöhnlichen Experiment eines New Yorker Künstlers.

Southpaw

Der Kämpfer im Ring als tragischer Held – das funktioniert in Hollywood so gut, dass Boxfilme mittlerweile ein eigenes Genre bilden. Nun hat sich Regisseur Antoine Fuqua an einem versucht. Erfolgreich? Unser Redakteur hat ihn sich schon einmal angeschaut.
Klimabilanz Interview

Florian Imbery: “Wir stecken mitten in tiefgreifenden Klimaveränderungen”

Die Jahre werden heißer und extreme Wetterereignisse mehren sich. Alle Klimamodelläufe, die für unsere Gegenwart berechnet wurden, haben sich bewahrheitet, sagt Florian Imbery vom Deutschen Wetterdienst im Gespräch mit UnAuf.

Humboldt-Galerie: Eine Ausstellung auf Namenssuche

Welcher Titel wird am Ende stehen? Das überlässt die Kleine Humboldt-Galerie den Besuchern, die angehalten sind, den gemeinsamen Nenner der Arbeiten von insgesamt vier Künstlerinnen zu finden. Bis zum 25. Juli können die Besucher die Ausstellung im Hauptgebäude besuchen und ihre Titelvorschläge hinterlegen

Pride Parade Berlin: Behindert und verrückt feiern

Am letzten Samstag haben auf der „Behindert und verrückt feiern – Pride Parade Berlin“ etwa 1500 Teilnehmer*innen gegen Stigmatisierung und unterdrückende Normen protestiert. Feiernd haben sie ein Zeichen für Toleranz, Teilhabe und Inklusion gesetzt
Past Life Regression

Past Life Regression: Es war einmal…

Einmal die Welt vor hunderten von Jahren sehen und erleben und in 30 Minuten den Sprung in die Vergangenheit wagen. Unsere Autorin startet den Selbstversuch. 

Berlin für Uncoole #6: Bieryoga

Ich bin neu in Berlin und höchstens mittelmäßig cool. Ich möchte die weniger betont lässigen Seiten der Stadt erkunden. Diesmal: Bieryoga
Illustration: Jens Jeworutzki

Podiumsdiskussion: „World Wide Rechts – Wie Rechte in sozialen Netzwerken agieren”

Am 7.12.2020 findet im Rahmen unseres Inlandsprojektes eine Podiumsdiskussion mit dem Titel „World Wide Rechts - Wie Rechte in sozialen Netzwerken agieren" statt. Mit dabei sind u.a. Natascha Strobl, Till Eckert und Janine Patz. Alle wichtigen infos findet Ihr hier.

Student*innenfutter

Wir haben einen Blick hinter die Kulissen des Studentenwerks geworfen, das uns täglich mit Speis und Trank versorgt, und stellen fest, dass die Mensen und Cafés mitnichten alle gleich sind. Preise und Gerichte können unter anderem je nach Standort variieren – ein Überblick über die Café- und Mensalandschaft der Berliner Hochschulen.

Feministischer Kampftag: Bitte keine Glückwünsche

Man kann protestieren, sich bilden oder auch einfach nur zuhören: Am feministischen Kampftag gibt es viele Optionen um Frauen zu unterstützen und solidarisch zu sein. Glückwünsche kann man sich am 8. März aber sparen.

Final Portrait – Perfekt unzufrieden

Wenn der Pinsel feiner wird, ist das ein gutes Zeichen. Das hat James Lord inzwischen verstanden. Giacometti neigt sich dann zur Leinwand, tupft den Pinsel in die graue Farbe und setzt gezielte Striche. Alles sollte nur ein paar Stunden dauern, höchstens eine Woche, hat der Meister gesagt. Dann sei das Portrait fertig. Wäre da nicht der dicke Pinsel, den Lord so sehr fürchtet. Wusch! Nur die Augenpartie, die kann bleiben. Im Chaos künstlerischen Schaffens gibt es kein Ende.