Hardcore – kein besonders guter Film

Hardcore war kein besonders guter Film. Aber er war ab 18, und ich war es nicht. Was also machen? Nachdem ich bei Django Unchained als 15-Jähriger mit Mamas Erlaubniszettel kläglich gescheitert war, musste diesmal ein anderer Plan her. Nur blöd, dass es Sommer und 20 Grad im Schatten war - mit Verkleidung wäre ich zerflossen. Meine geheime Hoffnung: in der Menge meiner drei volljährigen Freunde ginge ich schon unter, da vermutet doch keiner einen kleinen 17-Jährigen, der auch cool sein möchte. An der Kinokasse angekommen hatte ich bereits einen Plan B im Kopf. So oder so würde es heute zum Regelbruch kommen.
Illustration: Isabelle Aust

Tinder vs. Feminismus: Danke, dass du’s mir erklärt hast

Eigentlich ist unsere Autorin überzeugte Feministin. Doch beim Dating scheint sie das manchmal zu vergessen und beugt sich plötzlich heteronormativen Rollenklischees.

Schülerpaten e.V.: Assma will auf das Gymnasium

Seit 2009 vermittelt der Verein „Schülerpaten Berlin e.V.“  Patenschaften zwischen Erwachsenen und Schüler*innen mit Migrationshintergrund. Neben Hausaufgabenhilfe ist es ein Ziel, kulturellen Austausch zu schaffen.

Bio-Bauer: Der Weg zurück zur Natur

Markus Schüler sorgt sich um die Verbindung des Menschen zum Boden. Er ist Landwirt in zweiter Generation und kämpft für den Erhalt der Kleinbauern.

T2 Trainspotting – Nicht mehr ganz so junge Helden

„Chose life. Entscheide dich für das Leben, für Facebook, Twitter, Instagram und hoffe, dass es irgendwen irgendwo interessiert. Entscheide dich dafür, alte Flammen zu suchen und wünsche dir, du hättest damals alles anders gemacht. Entscheide dich dafür zuzusehen, wie die Geschichte sich wiederholt. Entscheide dich für deine Zukunft. Chose life.“

Eine Lücke im Gesundheitssystem

Als eine der meist verbreiteten Geschlechtskrankheiten findet vor allem HPV keine Beachtung in der Gesellschaft. Auch in meinem Leben hatte die Krankheit keine Bedeutung, bevor ich ihr persönlich begegnet bin.

Schneeballsysteme: Ich bin ein Millionär!

In unter einem Jahr eine Million Euro verdienen, das scheint bei Schneeballsystemen möglich. Unsere Autorin hat sich eine solche Veranstaltung angeschaut und war einen Abend lang Millionärin

#fbf: Chinesisch an der HU

"Obwohl es so viele Chinesen auf dieser Erde gibt und ihre Zahl noch zunimmt, hat ihre Sprache hier in Europa kaum eine Bedeutung, abgesehen von den chinesischen Restaurants." So hatte ein Unauf-Redakteur seinen Artikel über das Fach Chinesisch vor 25 Jahren eingeleitet. Was hat sich seit dem verändert?

Berlin für Uncoole #6: Bieryoga

Ich bin neu in Berlin und höchstens mittelmäßig cool. Ich möchte die weniger betont lässigen Seiten der Stadt erkunden. Diesmal: Bieryoga

NOMA – Was isst man eigentlich in Skandinavien?

Ob sie keinen Thymian von einem Zitronenthymian unterscheiden könnten, fragt René Redzepi. Er steht locker vor ihnen, schreit jetzt aber fast. Seine Souchefs schauen bedröppelt zu Boden. Redzepi redet sich in Rage: „Schmeckt ihr da Zitrone?“ Die beiden probieren, einer beginnt einen Satz, stottert aber nur unverständliches Zeug und schluckt ihn dann doch mit dem Rest-Thymian runter. Nein, keine Zitrone, Chef. Redzepi hat Recht.

Final Portrait – Perfekt unzufrieden

Wenn der Pinsel feiner wird, ist das ein gutes Zeichen. Das hat James Lord inzwischen verstanden. Giacometti neigt sich dann zur Leinwand, tupft den Pinsel in die graue Farbe und setzt gezielte Striche. Alles sollte nur ein paar Stunden dauern, höchstens eine Woche, hat der Meister gesagt. Dann sei das Portrait fertig. Wäre da nicht der dicke Pinsel, den Lord so sehr fürchtet. Wusch! Nur die Augenpartie, die kann bleiben. Im Chaos künstlerischen Schaffens gibt es kein Ende.

Solidarische Landwirtschaft: Vom Stadtkind zum passionierten Landei

Frida macht ihr Freiwilliges Ökologisches Jahr bei der Solidarischen Landwirtschaft PlantAge. Aufgewachsen ist sie in Stuttgart, doch inzwischen ist ihr klar: „Ich will auf dem Land leben“. Wie sieht die Arbeit auf dem Feld genau aus und was begeistert die 18-Jährige daran?
Foto: Xin/ unsplash.com

Online Dating: Alle(s) weggewischt

Was früher “Singles mit Niveau” vorbehalten war, nutzen mittlerweile viele junge Leute: Online Dating. Doch was macht die Partner*innenwahl per App eigentlich mit uns? Und was suchen wir dort wirklich?
Foto: Gabriel Rinaldi

Agnes’ Traum

Agnes ist 23 Jahre alt. Als Kind saß sie auf dem Traktor, heute studiert sie Agrarmanagement. Eines Tages möchte sie den Biohof ihrer Familie übernehmen

Return to Montauk – Der Ort ganz am Ende

Für die Premiere seines neusten Buches reist der Autor Max Zorn nach New York. Seine Lebensgefährtin Clara hat die Veröffentlichung in den USA mit vorbereitet und wartet dort bereits auf ihn. In seinem Roman geht es um das Scheitern einer Liebe zu einer anderen Frau. In New York angekommen, erinnert sich Max an die Frau von damals. Rebecca ist mittlerweile erfolgreiche Anwältin und erst nach einigem Zögern stimmt sie einem Wiedersehen mit Max zu. Zusammen fahren sie nach Montauk, der Ort, an dem sie damals „Weltmeister im Glücklichsein“ waren.

Alexander von Humboldt auf Kuba: Eine Reise vom Verbot zur Büste

Im Jahre 1800 traf Alexander von Humboldt zum ersten Mal auf Kuba ein. Seine zwei Reisen auf der Karibikinsel sollten ihm den Spitznamen „der zweite Entdecker Kubas“ einbringen. Denn obwohl das Land schon Jahrhunderte zuvor von Christopher Kolumbus „entdeckt“ und besiedelt worden war und obwohl es bereits 1510 unter spanische Kolonialherrschaft fiel, gelang es dem Naturforscher, einige wichtige Gegebenheiten zu bestimmen.

Das Ziel der klimagerechten Stadt

Städte sind extreme Emissionsproduzenten, allerdings auch Lebensraum und Arbeitsstätte von vielen Menschen. Wie können unsere Städte klimafreundlich und zukunftsgerecht werden?
Die Ausbeute fiel dieses Mal eher klein aus. Foto: Marita Fischer

Berlin für Uncoole #1: Pilzexkursion am Wandlitzsee

Ich bin neu in Berlin und höchstens mittelmäßig cool. Ich möchte die weniger betont lässigen Seiten der Stadt erkunden. Diesmal: Pilze sammeln am Wandlitzsee.

Lunchbox

Mit einem speziell zubereiteten Gericht will Ila (Nimrat Kaur) das Interesse ihres untreuen Ehemanns zurückgewinnen. Wie viele andere Mumbaier Ehefrauen kocht sie ihrem Mann jeden Tag ein Mittagessen, das in Lunchboxen quer durch die Stadt transportiert und an seinen Arbeitsplatz geliefert wird.

Linker Journalismus unter Druck

Linker Journalismus in einer kapitalistisch organisierten Gesellschaft – geht das überhaupt? Bei einer Podiumsdiskussion Anfang November lud die Hochschulgruppe „Die Linke.SDS“ linke Journalist*innen ein, um herauszufinden, was es mit der „Vertrauenskrise“ der Medien auf sich hat und was man dagegen tun kann.