Der Vater ist das Schicksal für den Sohn: “In my room” am Gorki Theater...

Regisseur Falk Richter macht sich in "In my room" auf der Suche nach den Spuren und Prägungen, die Väter in ihren Söhnen hinterlassen und ein Leben lang nachhallen.

Das Gruseln lernen: “Salome” im Gorki Theater Berlin

Es wird bunt, laut und schrill in der modernisierten Fassung des eigentlichen Opernklassikers. Ersan Mondtag inszeniert mit der Textfassung von Thomaspeter Goergen Salome nach Oscar Wilde am Maxim Gorki Theater Berlin.

Liebesbriefe an Adolf Hitler

Die Briefe beginnen meist mit einem zärtlichen "Lieber Adili..." und enden mit einem treuen "Heil Hitler!". Ist es Wahn? Paranoia? Liebe? Viele Fragen wirft die ca. 90-minütige szenische Lesung "Liebesbriefe an Adolf Hitler. Briefe in den Tod" auf.

Die Ungehaltenen

Die Eltern sind vor vielen Jahren nach Deutschland eingewandert, die Kinder hier geboren und aufgewachsen. Eine Generation, die nicht weiß, wo sie hingehört und auf ihrer Suche danach keine Ruhe findet. Das Theaterstück „Die Ungehaltenen“ nach dem gleichnamigen Roman bringt die Wut und Ängste dieser Menschen auf die Bühne.

Arbeiten und nicht verzweifeln – Heiner Müllers „Herzstück“ am Gorki-Theater

14 Zeilen ist das „Herzstück“ von Heiner Müller nur lang. Sebastian Nübling inszeniert am Gorki-Theater daraus eine absurd-komische Inszenierung über Arbeit in der modernen Gesellschaft. Das ist hochunterhaltsam und kurzweilig, auch wenn die Erkenntnisse über den Menschen im kapitalistischen System vorhersehbar bleiben. 

Die Räuber

Geschrieben von UnAuf Berlin, 10. September 2012 Mit Schall, Rauch und Feuer eröffnete das Maxi- Gorki-Theater am 2. September 2012 die Spielzeit 2012/13: “Die Räuber“ von Friedrich Schiller wurden von Regisseur Antú Romero Nunes nicht nur pyrotechnisch überraschend auf die Bühne gebracht.

„Die Pest” am Deutschen Theater Berlin

Regisseur Andrăs Dömötör und der Schauspieler Božidar Kocevski wagen sich am Deutschen Theater Berlin an eine Adaption von „Die Pest" des Literaturnobelpreisträgers Albert Camus.

Selbstfindung im Machtmissbrauch: “Törless” am Kleinen Theater Berlin

Das Kleine Theater in Friedenau inszeniert das auf Robert Musils Roman basierende Stück „Törless“, inszeniert von Boris von Poser. Feine Details tragen dazu bei, dass das Stück auf verschiedenen hermeneutischen Ebenen seine volle Wirkung entfalten kann.

Einfach göttlich

Die Geschichte um Thebens betrogenen Feldherr Amphitryon und dessen Gemahlin Alkmene ist mindestens so alt, wie erfolgreich. Im Laufe der Zeit wurde sie vielfach adaptiert, unter anderem von Rotrou und Kleist. Sie bietet sowohl Raum für tragische, als auch komische Formen der Inszenierung.

Nicht nur weinen, sondern denken

Am vergangenen Donnerstag feierten Die NSU-Monologe im Heimathafen Neukölln Premiere. Dokumentarisches Theater, das berührt - doch reicht die bloße Emotionalisierung für eine Auseinandersetzung mit dem NSU-Skandal aus?