BERLINALE KRITIK: Gewinnerfilm Touch Me Not
BERLINALE KRITIK:
Gewinnerfilm Touch Me Not
Am Sonntag ging die Berlinale zu Ende: Zehn Tage facettenreichen Kinoprogramms im Stundentakt sind vorüber und die Jury hat ihren...
BERLINALE-KRITIK: Die defekte Katze – „Perfekt ist scheiße, Maman“
Die defekte Katze – „Perfekt ist scheiße, Maman“
Der Film „Die defekte Katze“ von Regisseurin Susan Gordanshekan aus der Sektion „Perspektive Deutsches Kino“ handelt von...
Konklave – Der neue Papst ist Intersex
„Konklave“: Der Thriller des deutschen Regisseurs Edward Berger über einen intergeschlechtlichen Papst trifft den Zeitgeist und könnte damit bei den Oscars abräumen.
Familiäre Hassspirale in Anatolien: Rezension zu „The Things You Kill“
Doppelgänger, vertuschte Geheimnisse und Traumata, welche tief in die Vergangenheit hineinreichen. Narrative Zutaten des Thrillers, an denen sich bereits Genre-Größen wie Brian De Palma oder Roman Polanski abgearbeitet haben. Böse Zungen könnten meinen, der „psychological thriller“ sei auserzählt. Glücklicherweise kommt ab und an ein Film wie „The Things You Kill“ um die Ecke.
Verflucht Normal – Leben mit Tourette
Der Youtube-Kanal Gewitter im Kopf – Leben mit Tourette schoss aus dem Nichts durch die Decke. Nun versucht ein britischer Film über Tourette aufzuklären.
Wir sind jung. Wir sind stark.
In "Wir sind jung. Wir sind stark." unter der Regie von Burhan Qurbani geht es um die gewalttätigen Ausschreitungen im Sommer 1992 im Rostocker Stadtteil Lichtenhagen, die sich gegen die Zentrale Aufnahmestelle für Asylbewerber und ein Wohnheim von vietnamesischen Vertragsarbeitern richteten.
Netflix Kolumne: (Un)orthodox
Netflix's „Unorthodox" ist ein bis ins Detail authentisches Porträt einer ultra-orthodox jüdischen Gemeinschaft.
Das Streben nach Leben: „Eyimofe“ von den Esiri-Brüdern
In ihrem Debütfilm Eyimofe erkunden die Esiri-Brüder die nigerianische Metropole Lagos anhand zweier Einzelschicksale und erzählen eine Geschichte von Abhängigkeit und Freiheit.
Rezension: „The Florida Project“
„The Florida Project“ erzählt von Menschen, die am Rande des Existenzminimums leben. Nicht von oben herab, sondern von ganz nah dran, aus den Augen der kleinen Moonee, herausragend gespielt von Brooklynn Price. Sie alle leben im Magic Castle, einem heruntergekommenen Motel, dessen fliederfarbene Pastelligkeit selbst vor den Bordsteinkanten keinen Halt macht.
Da steht ‘ne Kuh auf ‘nem Floß – Kelly Reichardts „First Cow“
Nach ihrem Triptychon Certain Women erforscht Kelly Reichardt in First Cow den einsetzenden Kapitalismus des amerikanischen Westens anhand einer Männerfreundschaft.
Literarischer Widerstand – Rezension zu Lolita lesen in Teheran
In Lolita lesen in Teheran erzählt Eran Rikli die Geschichte der Professorin Azar Nafisi, die im Iran der 1990er Jahre einen geheimen Lesekreis gründet.
Zwischen Abschiebung und Lieferdiensten – Rezension zu „Souleymanes Geschichte“
Mit dem Drama „Souleymanes Geschichte” beweist der französische Regisseur Boris Lojkine, dass Migration auch menschlich erzählt werden kann.
The party must go on! Rezension zu dem israelischen Film „Yes”
Der Film „Yes” präsentiert die Gesellschaft Israels nach dem Schicksalsschlag des 7. Oktober. Die Behandlung des Themas lässt den europäischen Zuschauer dennoch kalt.
Der Alman in dir (und mir?) – Visar Morinas „Exil“
Visar Morinas Exil bietet einen spannenden Beitrag zur ‘Alman’-Debatte, spielt dabei aber gewaltig mit dem Feuer.
I’m Still Here: Der Kampf um die Erinnerung
Mit I'm Still Here gewinnt erstmals ein brasilianischer Film den Oscar in der Kategorie „Bester internationaler Film“. Das auf wahren Begebenheiten beruhende Drama erzählt die Geschichte einer Familie, die zum Opfer der damals in Brasilien herrschenden Militärdiktatur wird und erntet in Venedig dafür 20-minütigen Beifall. Doch unter die Lobeshymnen mischen sich auch kritische Stimmen.
Zwischen Therapie und Kinosessel – Rezension zu „Geheimnisse einer Seele“
Im Jahre 1926 war das bewusste Umsorgen der eigenen „Mental Health“ noch nicht gesellschaftlich verankert. Filmregisseur Georg Wilhelm Pabst wollte dem entgegenwirken und stellt dem Publikum erstmals Methoden der Psychoanalyse vor.
In der Querdenker*innen Kommune – Rezension zu Im Umkreis des Paradieses
In der Nähe der kleinen Stadt Caazapá im Süden Paraguays hat sich eine Gruppe von ausländischen Siedlern niedergelassen. Im El Paraiso Verde leben Europäer*innen, die als Reaktion auf die Corona-Pandemie ihre Heimat verlassen haben.
Wie die große Liebe die Leinwand verfehlte
Mit „Einsam Zweisam“ ist Cédric Klapisch ein Film gelungen, der entgegen aller Konzeptionen von Liebesdramen, genau deren Machart ausstellt, indem sich die Protagonisten im Dschungel der Großstadt immer wieder verfehlen.
„Priscilla“: Friede der Stille, Krieg den Montagen!
Sofia Coppola beleuchtet in ihrem neuesten Film Priscilla die Beziehung von Elvis und Priscilla Presley, vom Anfang, als der zehn Jahre ältere Rockstar die...
Mord aus Mangel an Alternativen: Rezension zu Park Chan-wooks „No Other Choice”
Park Chan-wook verwandelt die Krise der Arbeitswelt und das brüchige Ego seines Helden in eine zunächst leichtfüßig wirkende, schwarze Komödie, die zunehmend ins Verstörende kippt.






















