Das Erbe des Kolonialismus – Rezension zu „Palestine 36“
Der größtenteils im Westjordanland gedrehte Historienfilm könnte nicht zeitgemäßer sein; erzählerische Schwächen verhindern leider ein Meisterwerk.
Elevated Horror – Die Neuerfindung eines Genres?
Seit den 2010er Jahren spukt ein „neues“ Genre durch die Kinos, was steckt dahinter?
Filmkritik: Booksmart
Mit Booksmart liefert Olivia Wilde eine tolle Teenie-Komödie, in der es um mehr geht als die erste Liebe. Eine rasante Fahrt durch eine Nacht, die man so schnell nicht mehr vergessen wird
„Der Junge und der Reiher“ – Miyazakis letzter Film für das Studio Ghibli?
Am 04. Januar startet der, in Japan und Nordamerika auf Platz eins der Kinocharts eingestiegene, Film “Der Junge und der Reiher” auch in Deutschland...
Oderbruch – Ein etwas anderer Krimi
Ein Haufen Leichen, ein persönlich involvierter Detektiv und eine düstere Moorlandschaft: Was auf den ersten Blick wie ein generischer True Detective-Abklatsch klingen mag, entpuppt sich als eine der stärksten Serien der ARD Mediathek.
Ritualisierter Gehorsam einer suizidalen Nation – Rezension zu AnyMart
Scannen. Verpacken. Einsortieren. Das sind die täglichen Aufgaben des Supermarktkassierers Sakai. Ob diese Monotonie der Menschenseele guttut?
„Die Känguru-Verschwörung“ – Eine Schnapspraline?
Das Känguru ist für sein zweites Kinoabenteuer auf die große Leinwand zurückgehüpft. Dieses Mal geht es um alternative Fakten, Fake-News und die ganz große Verschwörungserzählung: dass Kängurus seit Jahrhunderten im Hintergrund die Strippen ziehen. Trotz einiger plumper Kalauer beweist der Film, dass sich deutsche Komödien auch mit gesellschaftlich relevanten Themen befassen können.
Arco – Studio Ghibli aus Frankreich
Mit jeweils einer Oscar- und Golden Globe-Nominierung zählt Arco wohl zu den meisterwarteten Animationsfilmen des Jahres. Ugo Bienvenu lässt sich dabei für seinen ersten Spielfilm von den ganz Großen inspirieren.
Southpaw
Der Kämpfer im Ring als tragischer Held – das funktioniert in Hollywood so gut, dass Boxfilme mittlerweile ein eigenes Genre bilden. Nun hat sich Regisseur Antoine Fuqua an einem versucht. Erfolgreich? Unser Redakteur hat ihn sich schon einmal angeschaut.
Neuer Film „Sing Sing“: Die Gedanken sind frei
„Sing Sing“ erzählt eindringlich, wie eine Gefängnistheatergruppe im US-Strafsystem durch Kunst und Gemeinschaft Würde, Hoffnung und Freiheit im Kopf bewahrt – ein berührendes Plädoyer für Menschlichkeit hinter Gittern.
Einsam Zusammen – der anhaltende Einfluss von „Himmel über Berlin“
Wim Wenders 80. Geburtstag nehmen viele Berliner Kinos zum Anlass, sein Oeuvre rauf und runter zu spielen. „Himmel über Berlin“ ist unwiderruflich mit der Hauptstadt verflochten. Auch nach über 35 Jahren hat der Film seinen Hang zum Kitsch nicht verloren.
Mord aus Mangel an Alternativen: Rezension zu Park Chan-wooks „No Other Choice”
Park Chan-wook verwandelt die Krise der Arbeitswelt und das brüchige Ego seines Helden in eine zunächst leichtfüßig wirkende, schwarze Komödie, die zunehmend ins Verstörende kippt.
BERLINALE-KRITIK: Toppen av ingenting
Toppen av ingenting
In einem Fitnessstudio irgendwo in Stockholm trainiert eine Frau ihren Bizeps. Auch beim Sport legt Nojet wert auf ihr Äußeres. Ihre Fingernägel...
BERLINALE-KRITIK Transit – Gespenster der Vergangenheit
Transit startet als erster deutscher Film in das Rennen um den Goldenen Bären. Schon jetzt stößt der interessant konzipierte Film auf viel Resonanz unter den Zuschauern*innen und in den Medien. Christian Petzolds Film ist angelehnt an den gleichnamigen Roman von Anna Seghers über die Flucht aus dem nationalsozialistischen Deutschland, er spielt jedoch im Marseille der heutigen Zeit.
Alle Jahre wieder – die 68. Berlinale
Es ist wieder soweit – Vorhang auf für die 68. Internationalen Filmfestspiele Berlin. Knapp
400 Filme aus aller Welt erleben in den nächsten 10 Tagen ihre Welt- oder Europapremiere.
Ein Überblick zur diesjährigen Berlinale.
Das Streben nach Leben: „Eyimofe“ von den Esiri-Brüdern
In ihrem Debütfilm Eyimofe erkunden die Esiri-Brüder die nigerianische Metropole Lagos anhand zweier Einzelschicksale und erzählen eine Geschichte von Abhängigkeit und Freiheit.
Netflix Kolumne: The King
In dem heiß erwarteten Historiendrama ,,The King" zeigt sich ,,Call Me By Your Name”-Star Timothée Chalamet von einer ganz neuen Seite. Die Netflixproduktion zeigt den Reifeprozess des jungen Königs Henry V.
Rezension: „The Florida Project“
„The Florida Project“ erzählt von Menschen, die am Rande des Existenzminimums leben. Nicht von oben herab, sondern von ganz nah dran, aus den Augen der kleinen Moonee, herausragend gespielt von Brooklynn Price. Sie alle leben im Magic Castle, einem heruntergekommenen Motel, dessen fliederfarbene Pastelligkeit selbst vor den Bordsteinkanten keinen Halt macht.
Kafka im deutschen Kino – Der freie Markt verschlingt einen depressiven Autor
Am 23.10. startet Franz K. von Agnieszka Holland bundesweit in den deutschen Kinos. Ein Film, der funktioniert, weil er sich seiner Perversion bewusst ist.
Fallende Blätter: Romantische Melancholie im Spiegel der Zeit
Gegenwart und Vergangenheit, Märchen und Realismus, Melancholie und Romantik. Aki Kaurismäkis „Fallende Blätter“ überzeugt mit trockenem Humor, großartiger Chemie zwischen den Hauptdarsteller*innen, klarer Bildsprache...





















