„All of Us Strangers“: So schön, so traurig
Zwischen schmerzhaften Kindheitserinnerungen und einer traurigen Gegenwart, wird die Liebesgeschichte von Adam und Harry erzählt. Warum All of Us Strangers der schönste Pain-pleasure Film seit langem ist.
Dieser Vater explodiert einfach nicht: Wes Andersons neuer Film „The Phoenician Scheme“
Wirtschaft, Verbrechen und Familiendrama: Wes Anderson schickt in „The Phoenician Scheme“ einen zwielichtigen Geschäftsmann und eine angehende Nonne durch sein einzigartiges Universum.
Rolex, Waffen, Motorroller – Die “Paranzini” erobern Berlin
Die „Paranzini“ von Neapel sind fiktiv und doch real. Für seinen Erfolgsfilm steht Roberto Saviano in der Kritik: Neapels Bürgermeister zufolge ist er unfähig, die Stadt und die Mafia vollständig zu analysieren. Doch obliegt es nicht ihm, über das Phänomen Mafia aufzuklären
Fallende Blätter: Romantische Melancholie im Spiegel der Zeit
Gegenwart und Vergangenheit, Märchen und Realismus, Melancholie und Romantik. Aki Kaurismäkis „Fallende Blätter“ überzeugt mit trockenem Humor, großartiger Chemie zwischen den Hauptdarsteller*innen, klarer Bildsprache...
Die erdrückende Macht des Vertrauten: Rezension zu „Vermiglio“
„Vermiglio“ erzählt eindringlich und intim vom Alltag einer Südtiroler Familie in den letzten Kriegsmonaten – fernab gängiger Weltkriegsdramen, aber voller subtiler Wucht.
„Priscilla“: Friede der Stille, Krieg den Montagen!
Sofia Coppola beleuchtet in ihrem neuesten Film Priscilla die Beziehung von Elvis und Priscilla Presley, vom Anfang, als der zehn Jahre ältere Rockstar die...
Von Vampiren, Leichen und Hexen – Die UnAufgefordert Halloween Film- und Serienempfehlungen
Es ist Herbst, das bedeutet, es wird kalt und regnerisch und das wohlig warme Zuhause immer gemütlicher. Eine nette Serie oder ein guter Film als Abendprogramm kommt da gerade recht.
Netflix Kolumne: Ginny & Georgia – zwischen Rassismuskritik und Highschool
Die Netflix-Serie Ginny & Georgia erzählt - nicht immer frei von Stereotypenreproduktion - die Geschichte von einer jungen Mutter und ihrer jugendlichen Tochter und von den Ups & Downs, die das Leben bereit hält.
Rezension: „Call me by your name“
Der 4-fach Oscar-nominierte Film, unter anderem in der Kategorie ,,Bester Film" brilliert mit Tiefgang und Weisheit, vor allem aber mit Emotionen. Warum sich dieser Coming- Of-Age-Film lohnt, lest ihr hier.
L’Esprit des lieux: Generationen von Tönen
Der Film der Regisseure Stéphane Manchematin und Serge Steyer verleiht einen faszinierenden Eindruck in das Leben des Toningenieurs Marc Namblard. Eine meditative Erfahrung darüber, was für unsere Ohren unbeachtet bleibt.
BERLINALE-KRITIK: Don’t worry, he won’t get far on foot – eine emotionale Rollstuhlfahrt
Über einen Gehsteig irgendwo in LA fährt ein Rollstuhlfahrer. Besser gesagt: er rast. Bäumen und Passanten weicht er geschickt aus, die Bordsteine nimmt er meist lässig mit. Sein Fahrstil hat etwas von Autoscooterfahren. Die Ausstrahlung des Mannes, der verschmitzt grinst, wenn er eine alte Dame mit Krückstock überholt, schwankt zwischen Lebensmüdigkeit und unaufhaltbarer Lebensfreude.
Kafka im deutschen Kino – Der freie Markt verschlingt einen depressiven Autor
Am 23.10. startet Franz K. von Agnieszka Holland bundesweit in den deutschen Kinos. Ein Film, der funktioniert, weil er sich seiner Perversion bewusst ist.
„One Piece“: Die berühmteste Piratencrew
Auf die Verfilmung des erfolgreichen Anime OnePiece wurde lange gewartet. Warum die Serie trotz Kritik gut gelungen ist.
No Good Ideas – Rezension zu „No Good Men“
Mit einer unausgereiften „All men bad“-Parabel eröffnet die diesjährige Berlinale. Warum die implizierten Themen der eigentlichen Love-Story in den Weg kommen.
Die Schatten der Vergangenheit – Rezension zu Nina Roza
Verdrängte Vergangenheit und abgebrochene Beziehungen. Im Berlinale-Film Nina Roza lässt die kanadische Regisseurin Geneviève Dulude-De Celles einen alternden Kurator zu seinen Wurzeln zurückfinden.
„Die Känguru-Verschwörung“ – Eine Schnapspraline?
Das Känguru ist für sein zweites Kinoabenteuer auf die große Leinwand zurückgehüpft. Dieses Mal geht es um alternative Fakten, Fake-News und die ganz große Verschwörungserzählung: dass Kängurus seit Jahrhunderten im Hintergrund die Strippen ziehen. Trotz einiger plumper Kalauer beweist der Film, dass sich deutsche Komödien auch mit gesellschaftlich relevanten Themen befassen können.
Ein Jude und ein Nazi plaudern Kauderwelsch – „Persian Lessons“
Humor und Drama halten sich gekonnt die Waage. „Persian Lessons" ist ein starker Film über den unglaublichen Überlebenswillen in einem NS-Arbeitslager.
Ne Zha 2 – Der Blockbuster, den niemand kennt
Über 2,2 Milliarden US-Dollar Einspielergebnis, der fünfterfolgreichste Film aller Zeiten, der erfolgreichste Animationsfilm überhaupt — diese und noch deutlich mehr Rekorde hat erst dieses...
BERLINALE: Kunst, Glamour, Stress…
„Also ich war ja gestern auf der Berlinale.“ Es sind Sätze wie diese, die jetzt durch die Hallen der Humboldt-Universität ihren unglaublichen Charme versprühen. In den Augen meiner Kommilitonen nehme ich ein leichtes Zucken wahr, denn jeder will der oder die Erste sein, um sagen zu können: „JA!“
Mord aus Mangel an Alternativen: Rezension zu Park Chan-wooks „No Other Choice”
Park Chan-wook verwandelt die Krise der Arbeitswelt und das brüchige Ego seines Helden in eine zunächst leichtfüßig wirkende, schwarze Komödie, die zunehmend ins Verstörende kippt.




















