Timothee Chalamet als Henry V in The King

Netflix-Kolumne: The King

In dem heiß erwarteten Historiendrama ,,The King" zeigt sich ,,Call Me By Your Name”-Star Timothée Chalamet von einer ganz neuen Seite. Die Netflixproduktion zeigt den Reifeprozess des jungen Königs Henry V.

Netflix-Kolumne: Jungfrau und Sextherapeut

Alle denken nur an das Eine. Otis, 16, selbst noch Jungfrau, gibt seinen Mitschüler*innen Sextherapien. In der neuen Netflix-Serie "Sex Education" wird schnell klar: Sex ist mehr als der schnelle Orgasmus

Die Wütenden – Les Misérables bei der Französischen Filmwoche

Die französische Auswahl für den Oscar ist ein explosives Sozialdrama, dessen realistische Intensität man nicht so schnell vergessen kann.

Rolex, Waffen, Motorroller – Die “Paranzini” erobern Berlin

Die „Paranzini“ von Neapel sind fiktiv und doch real. Für seinen Erfolgsfilm steht Roberto Saviano in der Kritik: Neapels Bürgermeister zufolge ist er unfähig, die Stadt und die Mafia vollständig zu analysieren. Doch obliegt es nicht ihm, über das Phänomen Mafia aufzuklären

Southpaw

Der Kämpfer im Ring als tragischer Held – das funktioniert in Hollywood so gut, dass Boxfilme mittlerweile ein eigenes Genre bilden. Nun hat sich Regisseur Antoine Fuqua an einem versucht. Erfolgreich? Unser Redakteur hat ihn sich schon einmal angeschaut.
Beanie Feldstein stars as Molly and Kaitlyn Dever as Amy in Olivia Wilde’s directorial debut, BOOKSMART, an Annapurna Pictures release.

Filmkritik: Booksmart

Mit Booksmart liefert Olivia Wilde eine tolle Teenie-Komödie, in der es um mehr geht als die erste Liebe. Eine rasante Fahrt durch eine Nacht, die man so schnell nicht mehr vergessen wird
Persian Lessons

Ein Jude und ein Nazi plaudern Kauderwelsch – „Persian Lessons”

Humor und Drama halten sich gekonnt die Waage. „Persian Lessons" ist ein starker Film über den unglaublichen Überlebenswillen in einem NS-Arbeitslager.

Paterson – eine Ode an die Poesie des Alltags

Der Regisseur Jim Jarmusch erzählt in seiner Tragikomödie „Paterson“ von dem Leben eines dichtenden Busfahrers und erinnert uns vor allem daran, dass unser Alltag auch Schönheit und Lyrik besitzt.

Filmrezension: Hotel Jugoslavija

Hotel Jugoslavija ist ein Film über ein Phantom, das eine ganze Region noch bis heute beschäftigt. Eine Idee, die im Albtraum endete und deren brutales Ende bis heute nicht aufgearbeitet ist - die sozialistische Republik Jugoslawien. Der Film nähert sich diesem Phantom anhand seines Gegenstandes, dem Hotel Jugoslavija
Exil

Der Alman in dir (und mir?) – Visar Morinas „Exil”

Visar Morinas Exil bietet einen spannenden Beitrag zur ‘Alman’-Debatte, spielt dabei aber gewaltig mit dem Feuer.
Eyimofe

Das Streben nach Leben: „Eyimofe” von den Esiri-Brüdern

In ihrem Debütfilm Eyimofe erkunden die Esiri-Brüder die nigerianische Metropole Lagos anhand zweier Einzelschicksale und erzählen eine Geschichte von Abhängigkeit und Freiheit. 

BERLINALE-KRITIK Transit – Gespenster der Vergangenheit

Transit startet als erster deutscher Film in das Rennen um den Goldenen Bären. Schon jetzt stößt der interessant konzipierte Film auf viel Resonanz unter den Zuschauern*innen und in den Medien. Christian Petzolds Film ist angelehnt an den gleichnamigen Roman von Anna Seghers über die Flucht aus dem nationalsozialistischen Deutschland, er spielt jedoch im Marseille der heutigen Zeit.

BERLINALE-KRITIK: Die defekte Katze – „Perfekt ist scheiße, Maman“

Die defekte Katze – „Perfekt ist scheiße, Maman“ Der Film „Die defekte Katze“ von Regisseurin Susan Gordanshekan aus der Sektion „Perspektive Deutsches Kino“ handelt von...

Wie die große Liebe die Leinwand verfehlte

Mit „Einsam Zweisam“ ist Cédric Klapisch ein Film gelungen, der entgegen aller Konzeptionen von Liebesdramen, genau deren Machart ausstellt, indem sich die Protagonisten im Dschungel der Großstadt immer wieder verfehlen. 
My Salinger Year

Quiet emotional – „My Salinger Year” eröffnet die 70. Berlinale

Philippe Falardeau's „My Salinger Year" ist eine Hommage an die Literaturszene und das alte New York. Mit dem Eröffnungsfilm der 70. Berlinale ging niemand ein Wagnis ein. 

Deutscher Filmpreis – „3 Tage in Quiberon“ räumt ab

Die Bühne funkelt gold und die Stimmung im Saal ist aufgeheizt. Man merkt sofort, dass es hier nicht um irgendeine Auszeichnung geht. Verliehen wird die LOLA, der renommierteste und höchst dotierte Deutsche Filmpreis.
Shirley

Der Wahnsinn der Normalität „Shirley” – von Josephine Decker

Nach dem hervorragenden Madeline’s Madeline legt Josephine Decker mit „Shirley" nochmal eine Schippe drauf. Schon jetzt eines der Highlights des Kinojahres 2020. 
The Assistant

Abschied von der Work-Life-Balance – Kitty Greens „The Assistant”

Kitty Green nimmt uns in The Assistant mit in das Herz der Finsternis der patriarchalen Unternehmenskultur. Einer der ganz heißen Tipps der diesjährigen Panorama-Sektion!

Junge Filmemacher suchen Europas Grenzen

Aufbrechen, Ankommen, Mobilität, Migration – es sind diese flüchtigen Themen, die die Kurzfilme des Europe-Unlimited-Filmfestivals zu fassen versuchen. Junge Filmemacher zeigten Mitte November in...

BERLINALE-KRITIK: Don’t worry, he won’t get far on foot – eine emotionale Rollstuhlfahrt

Über einen Gehsteig irgendwo in LA fährt ein Rollstuhlfahrer. Besser gesagt: er rast. Bäumen und Passanten weicht er geschickt aus, die Bordsteine nimmt er meist lässig mit. Sein Fahrstil hat etwas von Autoscooterfahren. Die Ausstrahlung des Mannes, der verschmitzt grinst, wenn er eine alte Dame mit Krückstock überholt, schwankt zwischen Lebensmüdigkeit und unaufhaltbarer Lebensfreude.