Die Wütenden – Les Misérables bei der Französischen Filmwoche

Die französische Auswahl für den Oscar ist ein explosives Sozialdrama, dessen realistische Intensität man nicht so schnell vergessen kann.

Netflix-Kolumne: Jungfrau und Sextherapeut

Alle denken nur an das Eine. Otis, 16, selbst noch Jungfrau, gibt seinen Mitschüler*innen Sextherapien. In der neuen Netflix-Serie "Sex Education" wird schnell klar: Sex ist mehr als der schnelle Orgasmus

Rezension: “Call me by your name”

Der 4-fach Oscar-nominierte Film, unter anderem in der Kategorie ,,Bester Film" brilliert mit Tiefgang und Weisheit, vor allem aber mit Emotionen. Warum sich dieser Coming- Of-Age-Film lohnt, lest ihr hier.
Beanie Feldstein stars as Molly and Kaitlyn Dever as Amy in Olivia Wilde’s directorial debut, BOOKSMART, an Annapurna Pictures release. Credit: Francois Duhamel / Annapurna Pictures

Filmkritik: Booksmart

Mit Booksmart liefert Olivia Wilde eine tolle Teenie-Komödie, in der es um mehr geht als die erste Liebe. Eine rasante Fahrt durch eine Nacht, die man so schnell nicht mehr vergessen wird

Rolex, Waffen, Motorroller – Die “Paranzini” erobern Berlin

Die „Paranzini“ von Neapel sind fiktiv und doch real. Für seinen Erfolgsfilm steht Roberto Saviano in der Kritik: Neapels Bürgermeister zufolge ist er unfähig, die Stadt und die Mafia vollständig zu analysieren. Doch obliegt es nicht ihm, über das Phänomen Mafia aufzuklären

Southpaw

Der Kämpfer im Ring als tragischer Held – das funktioniert in Hollywood so gut, dass Boxfilme mittlerweile ein eigenes Genre bilden. Nun hat sich Regisseur Antoine Fuqua an einem versucht. Erfolgreich? Unser Redakteur hat ihn sich schon einmal angeschaut.

Filmrezension: Hotel Jugoslavija

Hotel Jugoslavija ist ein Film über ein Phantom, das eine ganze Region noch bis heute beschäftigt. Eine Idee, die im Albtraum endete und deren brutales Ende bis heute nicht aufgearbeitet ist - die sozialistische Republik Jugoslawien. Der Film nähert sich diesem Phantom anhand seines Gegenstandes, dem Hotel Jugoslavija

Berlinale für Anfänger – Was ihr über die Filmfestspiele wissen müsst

Bald gehts das Rennen um den Goldenen Bären wieder los. Wann geht's los, wer ist in der Jury, wo muss man hin, wer ist im Wettbewerb dabei?

Paterson – eine Ode an die Poesie des Alltags

Der Regisseur Jim Jarmusch erzählt in seiner Tragikomödie „Paterson“ von dem Leben eines dichtenden Busfahrers und erinnert uns vor allem daran, dass unser Alltag auch Schönheit und Lyrik besitzt.

BERLINALE-KRITIK Transit – Gespenster der Vergangenheit

Transit startet als erster deutscher Film in das Rennen um den Goldenen Bären. Schon jetzt stößt der interessant konzipierte Film auf viel Resonanz unter den Zuschauern*innen und in den Medien. Christian Petzolds Film ist angelehnt an den gleichnamigen Roman von Anna Seghers über die Flucht aus dem nationalsozialistischen Deutschland, er spielt jedoch im Marseille der heutigen Zeit.

Deutscher Filmpreis – „3 Tage in Quiberon“ räumt ab

Die Bühne funkelt gold und die Stimmung im Saal ist aufgeheizt. Man merkt sofort, dass es hier nicht um irgendeine Auszeichnung geht. Verliehen wird die LOLA, der renommierteste und höchst dotierte Deutsche Filmpreis.

BERLINALE-KRITIK: Die defekte Katze – „Perfekt ist scheiße, Maman“

Die defekte Katze – „Perfekt ist scheiße, Maman“ Der Film „Die defekte Katze“ von Regisseurin Susan Gordanshekan aus der Sektion „Perspektive Deutsches Kino“ handelt von...

Wie die große Liebe die Leinwand verfehlte

Mit „Einsam Zweisam“ ist Cédric Klapisch ein Film gelungen, der entgegen aller Konzeptionen von Liebesdramen, genau deren Machart ausstellt, indem sich die Protagonisten im Dschungel der Großstadt immer wieder verfehlen. 

Rezension: “The Florida Project”

„The Florida Project“ erzählt von Menschen, die am Rande des Existenzminimums leben. Nicht von oben herab, sondern von ganz nah dran, aus den Augen der kleinen Moonee, herausragend gespielt von Brooklynn Price. Sie alle leben im Magic Castle, einem heruntergekommenen Motel, dessen fliederfarbene Pastelligkeit selbst vor den Bordsteinkanten keinen Halt macht.

Female Pleasure – Rezension

Barbara Millers rückt in ihrem Dokumentarfilm #Female Pleasure die unterschiedlichsten Arten sexueller Unterdrückung in den Fokus. Leider bleibt es dabei, die Unterdrückung und nicht die tatsächliche Auslebung weiblichen Vergnügens zu besprechen

BERLINALE-KRITIK: Don’t worry, he won’t get far on foot – eine emotionale Rollstuhlfahrt

Über einen Gehsteig irgendwo in LA fährt ein Rollstuhlfahrer. Besser gesagt: er rast. Bäumen und Passanten weicht er geschickt aus, die Bordsteine nimmt er meist lässig mit. Sein Fahrstil hat etwas von Autoscooterfahren. Die Ausstrahlung des Mannes, der verschmitzt grinst, wenn er eine alte Dame mit Krückstock überholt, schwankt zwischen Lebensmüdigkeit und unaufhaltbarer Lebensfreude.

Rezension: Das Leben ist ein Fest

"Das Leben ist ein Fest" ist am 1. Februar in Deutschland angelaufen. Unsere Autorin war bei der Deutschlandpremiere dabei und hat den Film für euch rezensiert.

Deutscher Filmpreis: Die Nominierungen

Der Deutsche Filmpreis, die LOLA, wird seit 1951 verliehen und ist die renommierteste und höchst dotierte Auszeichnung für den Deutschen Film. Der Preis wird von Monika Grütters, der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien verliehen. Die Abstimmung über die Gewinner erfolgt durch die rund 1800 Mitglieder der Deutschen Filmakademie. Jetzt schon freuen kann sich Fack Ju Göhte 3 von Bora Dagtekin, der als besucherstärkster Film bereits feststeht.

BERLINALE-KRITIK: Las Herederas

Las Herederas (übers. „Die Erbinnen“) – Ein Blick auf die Frauen Paraguays oberer Mittelschicht   Dass Rauchen ihr stehen würde, meint Angy zu Chela. Sie antwortet,...

BERLINALE-KRITIK Zentralflughafen THF: Zwei Welten bekommen Risse

Zentralflughafen THF – Zwei Welten bekommen Risse Der Flughafen – Ein Ort der Durchreise, das Tor zur Welt, zu Orten weit weg von Zuhause. Der...