Buchkritik: Auf ein Bier bleibe ich noch

Der Journalist Lennart Adam erzählt in seinem Buch kurzweilige und unterhaltsame Episoden aus Bars der ganzen Welt, die er während seiner Reisen besuchte.

Filmkritik: Porträt einer jungen Frau in Flammen

Céline Sciammas gelingt ein anrührender wie intellektueller Historienfilm über eine Malerin und ihr Sujet, die Liebe und die Kunst.

Die Liebe des Peter Trawny

Der Geliebte ist immer ein Anderer. In seinem neuen Buch „Philosophie der Liebe” erkundet der Philosoph Peter Trawny das größte aller Gefühle. Atemlos, staunend und ohne den Anspruch jemals anzukommen.

Buchrezension: “Hütten. Obdach und Sehnsucht”

Vor den Palästen standen die Hütten. Ein neues Buch aus der Reihe Naturkunden beim Berliner Verlag Matthes & Seitz widmet sich der Phänomenologie und Kulturgeschichte der Hütte – als Ort, an dem Menschen sein können

Buchrezension: „Vom Glück zu reisen“

Für viele gilt: Reisen ist der Inbegriff von Freiheit und Glück. Nie zuvor stand uns die Welt so offen wie heute und doch fällt es zunehmend schwerer, uns zu entscheiden, was wir von ihr sehen wollen – oder sogar müssen. In seinem Buch „Vom Glück zu reisen“ berichtet Philipp Laage von der Suche nach dem Paradies, Selbstfindungstrips und der lauernden Gefahr der Einsamkeit

„This is how the news should sound.“ – „The Daily“ von NYT

Nachdem er den ersten Podcast der Welt ausgegraben hat, macht sich unser Autor nun auf die Suche nach dem erfolgreichsten. In den USA wird er vermeintlich fündig. Was macht „The Daily“ von der New York Times so besonders?

Der erste Podcast der Welt

Er ist in keiner Podcast-App zu finden. Er liegt so tief im Internet vergraben, nur AOL-CDs weisen den Weg zu seinem Versteck. Er hört sich an, wie schon lange keine Sprachnotiz mehr klingt: Er knarzt, hallt und schnarrt, wie ich es nicht mehr knarzen, hallen und schnarren gehört habe – der erste Podcast der Welt

Rolex, Waffen, Motorroller – Die “Paranzini” erobern Berlin

Die „Paranzini“ von Neapel sind fiktiv und doch real. Für seinen Erfolgsfilm steht Roberto Saviano in der Kritik: Neapels Bürgermeister zufolge ist er unfähig, die Stadt und die Mafia vollständig zu analysieren. Doch obliegt es nicht ihm, über das Phänomen Mafia aufzuklären

Netflix-Kolumne: Jungfrau und Sextherapeut

Alle denken nur an das Eine. Otis, 16, selbst noch Jungfrau, gibt seinen Mitschüler*innen Sextherapien. In der neuen Netflix-Serie "Sex Education" wird schnell klar: Sex ist mehr als der schnelle Orgasmus

Das Gruseln lernen: “Salome” im Gorki Theater Berlin

Es wird bunt, laut und schrill in der modernisierten Fassung des eigentlichen Opernklassikers. Ersan Mondtag inszeniert mit der Textfassung von Thomaspeter Goergen Salome nach Oscar Wilde am Maxim Gorki Theater Berlin.

Female Pleasure – Rezension

Barbara Millers rückt in ihrem Dokumentarfilm #Female Pleasure die unterschiedlichsten Arten sexueller Unterdrückung in den Fokus. Leider bleibt es dabei, die Unterdrückung und nicht die tatsächliche Auslebung weiblichen Vergnügens zu besprechen

Das Spiel der Massen

Gamescom 2018 Wenn die gamescom ruft, herrscht Ausnahmezustand. Bahnen platzen aus allen Nähten und Hotels sind bereits Wochen im Voraus ausgebucht. Mehrere hunderttausend Gamer*innen aus...

Humboldt-Galerie: Eine Ausstellung auf Namenssuche

Welcher Titel wird am Ende stehen? Das überlässt die Kleine Humboldt-Galerie den Besuchern, die angehalten sind, den gemeinsamen Nenner der Arbeiten von insgesamt vier Künstlerinnen zu finden. Bis zum 25. Juli können die Besucher die Ausstellung im Hauptgebäude besuchen und ihre Titelvorschläge hinterlegen

Zwischen den Gängen ist es dunkel

Am Abend, wenn die letzten Kunden gehen, dimmt Vorarbeiter Rudi (Andreas Leupold) das Licht, legt Johann Strauss‘ "An der schönen blauen Donau" in den CD-Player und wünscht eine schöne Nachtschicht. Guten Abend, Großmarkt. Die ersten Takte erklingen aus den Lautsprechern und die Gabelstapler beginnen ihre Pirouetten zu drehen wie Eiskunstläufer. Es ist ein Genuss zu sehen, wie Regisseur Thomas Stuber dem scheinbar Banalen berührende Bilder abverlangt.

Filmkritik: The Death Of Stalin

Der Tod Josef Stalins Mit The Death of Stalin gelingt Armando Iannucci was nur wenige schaffen: ein glaubhaftes Mosaik aus Realsatire und Wahnsinn Am 2. März...

Lots of Pictures und mehr – Eduardo Paolozzi in der Berlinischen Galerie

Lots of Pictures – Lots of Fun lautet der Titel der großen Einzelschau in der Berlinischen Galerie des in Edinburgh geborenen Eduardo Paolozzi (geb. 1924 – 2005). Dieser mag hierzulande nicht so ein populärer Vertreter des Pop Art wie Andy Warhol oder der Brite Richard Hamilton sein, dennoch ist er kein unbekannter Name der Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts.

Rezension: “Call me by your name”

Der 4-fach Oscar-nominierte Film, unter anderem in der Kategorie ,,Bester Film" brilliert mit Tiefgang und Weisheit, vor allem aber mit Emotionen. Warum sich dieser Coming- Of-Age-Film lohnt, lest ihr hier.

Rezension: “The Florida Project”

„The Florida Project“ erzählt von Menschen, die am Rande des Existenzminimums leben. Nicht von oben herab, sondern von ganz nah dran, aus den Augen der kleinen Moonee, herausragend gespielt von Brooklynn Price. Sie alle leben im Magic Castle, einem heruntergekommenen Motel, dessen fliederfarbene Pastelligkeit selbst vor den Bordsteinkanten keinen Halt macht.

Rezension: Das Leben ist ein Fest

"Das Leben ist ein Fest" ist am 1. Februar in Deutschland angelaufen. Unsere Autorin war bei der Deutschlandpremiere dabei und hat den Film für euch rezensiert.

Helsinki, die Sonne geht auf

Ein alter Finne und ein junger Syrer sitzen in einem Sushi-Restaurant in Helsinki. Das ist nicht der Anfang eines schlechten Witzes. Das ist eine Szene aus einem Film, mehr noch, aus einem Meisterwerk. „Toivon tuolla puolen“ von Aki Kaurismäki ist der beste Film der diesjährigen Berlinale.