Die Liebe des Peter Trawny

Der Geliebte ist immer ein Anderer. In seinem neuen Buch „Philosophie der Liebe” erkundet der Philosoph Peter Trawny das größte aller Gefühle. Atemlos, staunend und ohne den Anspruch jemals anzukommen.

Filmkritik: Porträt einer jungen Frau in Flammen

Céline Sciammas gelingt ein anrührender wie intellektueller Historienfilm über eine Malerin und ihr Sujet, die Liebe und die Kunst.

Buchkritik: Lennart Adams „Auf ein Bier bleibe ich noch”

Der Journalist Lennart Adam erzählt in seinem Buch kurzweilige und unterhaltsame Episoden aus Bars der ganzen Welt, die er während seiner Reisen besuchte.

Gespenster aus Deutschland

Enttäuschte Geister und verzweifelte Doktoren: Die „Handliche Bibliothek der Romantik“ im Secession Verlag öffnet mit einer Auswahl deutscher Gespenstergeschichten. Jede Erzählung ist eine Heimsuchung, eine Stimme, die nicht verstummen kann.

Netflix-Kolumne: Jungfrau und Sextherapeut

Alle denken nur an das Eine. Otis, 16, selbst noch Jungfrau, gibt seinen Mitschüler*innen Sextherapien. In der neuen Netflix-Serie "Sex Education" wird schnell klar: Sex ist mehr als der schnelle Orgasmus

Southpaw

Der Kämpfer im Ring als tragischer Held – das funktioniert in Hollywood so gut, dass Boxfilme mittlerweile ein eigenes Genre bilden. Nun hat sich Regisseur Antoine Fuqua an einem versucht. Erfolgreich? Unser Redakteur hat ihn sich schon einmal angeschaut.

Das Gruseln lernen: “Salome” im Gorki Theater Berlin

Es wird bunt, laut und schrill in der modernisierten Fassung des eigentlichen Opernklassikers. Ersan Mondtag inszeniert mit der Textfassung von Thomaspeter Goergen Salome nach Oscar Wilde am Maxim Gorki Theater Berlin.
Copyright: Koch Films

Suburra – Rambazamba in Rom

Morgens geht Filippo Malgradi ins Parlament. Er trägt dann einen dunklen Anzug und er geht schnell, schneller als alle anderen, als die Touristen und Journalisten, die an dem kleinen Hügel gemächlich über das krumme Kopfsteinpflaster spazieren. Malgradi (Pierfrancesco Favino) muss an ihnen vorbei in den Palazzo Montecitorio. Malgradi ist hier eine wichtige Persönlichkeit. Er ist Politiker. Er hat einen klaren Auftrag und der kommt vom Volk.

Humboldt-Galerie: Eine Ausstellung auf Namenssuche

Welcher Titel wird am Ende stehen? Das überlässt die Kleine Humboldt-Galerie den Besuchern, die angehalten sind, den gemeinsamen Nenner der Arbeiten von insgesamt vier Künstlerinnen zu finden. Bis zum 25. Juli können die Besucher die Ausstellung im Hauptgebäude besuchen und ihre Titelvorschläge hinterlegen

Netflix Kolumne: Ginny & Georgia – zwischen Rassismuskritik und Highschool

Die Netflix-Serie Ginny & Georgia erzählt - nicht immer frei von Stereotypenreproduktion - die Geschichte von einer jungen Mutter und ihrer jugendlichen Tochter und von den Ups & Downs, die das Leben bereit hält.
Exil

Der Alman in dir (und mir?) – Visar Morinas „Exil”

Visar Morinas Exil bietet einen spannenden Beitrag zur ‘Alman’-Debatte, spielt dabei aber gewaltig mit dem Feuer.

Buchrezension: „Hütten. Obdach und Sehnsucht”

Vor den Palästen standen die Hütten. Ein neues Buch aus der Reihe Naturkunden beim Berliner Verlag Matthes & Seitz widmet sich der Phänomenologie und Kulturgeschichte der Hütte – als Ort, an dem Menschen sein können

„Schönheit und Schmerz” – Die Entdeckung der Langsamkeit

Leopold Federmair lebt seit Jahren in Japan. Mit Schönheit und Schmerz legt er eine Sammlung von Prosa-Miniaturen vor. Poetische Beschreibungen von Natur und Menschen, die die Zeit stillstellen. 
Beanie Feldstein stars as Molly and Kaitlyn Dever as Amy in Olivia Wilde’s directorial debut, BOOKSMART, an Annapurna Pictures release.

Filmkritik: Booksmart

Mit Booksmart liefert Olivia Wilde eine tolle Teenie-Komödie, in der es um mehr geht als die erste Liebe. Eine rasante Fahrt durch eine Nacht, die man so schnell nicht mehr vergessen wird
Shirley

Der Wahnsinn der Normalität „Shirley” – von Josephine Decker

Nach dem hervorragenden Madeline’s Madeline legt Josephine Decker mit „Shirley" nochmal eine Schippe drauf. Schon jetzt eines der Highlights des Kinojahres 2020. 

Rezension: “Call me by your name”

Der 4-fach Oscar-nominierte Film, unter anderem in der Kategorie ,,Bester Film" brilliert mit Tiefgang und Weisheit, vor allem aber mit Emotionen. Warum sich dieser Coming- Of-Age-Film lohnt, lest ihr hier.

Paterson – eine Ode an die Poesie des Alltags

Der Regisseur Jim Jarmusch erzählt in seiner Tragikomödie „Paterson“ von dem Leben eines dichtenden Busfahrers und erinnert uns vor allem daran, dass unser Alltag auch Schönheit und Lyrik besitzt.

Les adieux à la Reine (Leb wohl, meine Königin!)

Geschrieben von Simon Grimm Berlin, 11. Februar 2012 17. Juli 1789. Seit vier Tagen ist die Französische Revolution im Gange. König Louis XVI. will nach Paris fahren, sich der Lage stellen. Seine Gemahlin Marie Antoinette versucht ihn zurückzuhalten. Er entgegnet: „Das Volk will nicht nur Brot, es will auch Macht.“

Rolex, Waffen, Motorroller – Die “Paranzini” erobern Berlin

Die „Paranzini“ von Neapel sind fiktiv und doch real. Für seinen Erfolgsfilm steht Roberto Saviano in der Kritik: Neapels Bürgermeister zufolge ist er unfähig, die Stadt und die Mafia vollständig zu analysieren. Doch obliegt es nicht ihm, über das Phänomen Mafia aufzuklären

Von Caligari zu Hitler

Kinofilme in den „Goldenen Zwanzigern“ handelten von Tyrannei, Manipulation und Gewalt. Zeichnete sich auf der Leinwand ab, was keine zehn Jahre später im Nationalsozialismus Realität wurde? „Von Caligari zu Hitler“ ist der filmische Versuch einer Aufarbeitung des deutschen Kinos und der Frage „Hat es Hitler vorhergesehen?“