Southpaw

Der Kämpfer im Ring als tragischer Held – das funktioniert in Hollywood so gut, dass Boxfilme mittlerweile ein eigenes Genre bilden. Nun hat sich Regisseur Antoine Fuqua an einem versucht. Erfolgreich? Unser Redakteur hat ihn sich schon einmal angeschaut.
Onward

Eine fantastische Reise – Pixars „Onward“ feiert Weltpremiere

Pixars neuester Film ist eine Rückkehr zum klassischen Fantasy-Abenteuer. Onward beweist, dass auch altbekanntes spannend sein kann. 

In the Rearview: eine Spiegelung des Krieges in der Ukraine

Was ist im Rückspiegel zu sehen? In In the Rearview spiegeln sich die wahren Lebensgeschichten von Ukrainer*innen wieder, die das Land wegen des Krieges...

Angststörung im Friesland

Der kauzig-komische Krimi der ARD „Sörensen hat Angst“ fürchtet sich nicht vor Tristesse und überzeugt vor bedrückender Dorfkulisse.

Das Spiel der Massen

Gamescom 2018 Wenn die gamescom ruft, herrscht Ausnahmezustand. Bahnen platzen aus allen Nähten und Hotels sind bereits Wochen im Voraus ausgebucht. Mehrere hunderttausend Gamer*innen aus...

Der Herzkönig: Wahre Liebe oder doch nur ein Trugbild?

Herzkönig als der neuste Roman von Lily King wirkt beim ersten Blick auf das Cover vielleicht erst einmal ein wenig unscheinbar und man weiß nicht, was man erwarten soll.

Get Well Soon – The Scarlet Beast O‘ Seven Heads

Geschrieben von Philipp Sickmann Berlin, 15. September 2012 Es kommt nicht oft vor, dass Musiker auf ihren Alben Weltuntergang, Melancholie und Klassik neben Diskomusik der achtziger Jahre, Roland Emmerich und italienische Horrorfilme stellen. Noch seltener ist es, dass sich eine solch abenteuerliche Mischung aus Pop- und Hochkultur auf nur ein Konzeptalbum komprimiert wird. Multiinstrumentalist und Komponist Konstantin Gropper hat einen solchen Versuch im neuen Album seiner Ein-Mann-Gruppe "Get Well Soon" unternommen – und wem ist dies eher zuzutrauen als jemandem, den die britische Musikzeitschrift New Musical Express einst als "German wunderkind" betitelte, der so sagenhafte Alben wie die EP "Against the Glaciation" ablieferte und der selbst einem Roxette-Song Tiefe verleihen konnte?

Die Bücherverbrennung in Berlin 1933

Die Bücherverbrennung vom 10. Mai 1933 lässt sich nicht so einfach in die großen Verbrechen des nationalsozialistischen Regimes einordnen. Vielmehr waren es die Studierenden selbst, die das tragische historische Ereignis vom 10. Mai 1933 durchführten. Am 8. Mai 2013 um 19 Uhr wurde im Foyer der Juristischen Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin die Ausstellung “Die Bücherverbrennung in Berlin 1933. Voraussetzungen, Wirkungen, Folgen“ unter dem Motto “Wer weiterliest, wird erschossen...“ eröffnet.
Sir Simon Rattle

Wagners „Walküre“

Geschrieben von Ingeborg Morawetz Berlin, 9. Juni 2012 Hinfort mit den Kulissen, den Kostümen, den Vorhängen und Flutlichtern! Wagners Götter und Helden sind im Bannkreis um Sir Simon Rattles Dirigentenpodest lebendiger, als es ihnen unter Taft und Tüll auf den Brettern, die die Welt bedeuten, je gestattet war. Zum dritten und letzten Mal in dieser Saison begeisterten die Berliner Philharmoniker am 27. Mai 2012mit einer konzertanten Aufführung von Richard Wagners “Walküre“.

Rolex, Waffen, Motorroller – Die “Paranzini” erobern Berlin

Die „Paranzini“ von Neapel sind fiktiv und doch real. Für seinen Erfolgsfilm steht Roberto Saviano in der Kritik: Neapels Bürgermeister zufolge ist er unfähig, die Stadt und die Mafia vollständig zu analysieren. Doch obliegt es nicht ihm, über das Phänomen Mafia aufzuklären
CS_001_0108789 Sidney Flanigan stars as Autumn in NEVER, RARELY, SOMETIMES, ALWAYS, a Focus Features release. Credit : Courtesy of Focus Features

„Never rarely sometimes always“

Eliza Hittman erzählt in ihrem mit dem Jury-Preis der Berlinale 2020 ausgezeichneten Film mit großer Sensibilität und ungezügelter Rohheit eine Abtreibungsgeschichte, die beispielhaft, aber niemals schablonenartig daherkommt.

Literarischer Widerstand – Rezension zu Lolita lesen in Teheran

In Lolita lesen in Teheran erzählt Eran Rikli die Geschichte der Professorin Azar Nafisi, die im Iran der 1990er Jahre einen geheimen Lesekreis gründet.

Zwischen Abschiebung und Lieferdiensten – Rezension zu „Souleymanes Geschichte“

Mit dem Drama „Souleymanes Geschichte” beweist der französische Regisseur Boris Lojkine, dass Migration auch menschlich erzählt werden kann.

Einblicke in das Migränehirn: „Bombenkopf“ von Phia Quantius

Phia Quantius lebt seit ihrem 11. Lebensjahr mit Migräne. Wie diese unsichtbare und immer noch stark stigmatisierte Krankheit ihren Alltag bestimmt und warum sie...

Paterson – eine Ode an die Poesie des Alltags

Der Regisseur Jim Jarmusch erzählt in seiner Tragikomödie „Paterson“ von dem Leben eines dichtenden Busfahrers und erinnert uns vor allem daran, dass unser Alltag auch Schönheit und Lyrik besitzt.

Barbara

Geschrieben von Caspar Schwietering Berlin, 14. Februar 2012 In der ersten Szene von Christian Petzolds Film "Barbara" ist die Essenz des ganzen Films bereits enthalten. Die Kinderärztin Babara Wolf (Nina Hoss) steigt aus einem Bus und setzt sich auf eine Bank vor der kleinen Kinderklinik in der mecklenburgischen Provinz. Dabei wird sie von dem Chefarzt André (Ronald Zehrfeld) und dem Hauptmann der Staatssicherheit, Klaus Schütz (Rainer Bock), beobachtet. Dieser setzt André auf die aus Berlin strafversetzte Barbara an. Schütz findet es trotzig wie Babara da sitzt, doch der Zuschauer sieht in ihrem Verhalten nicht Trotz, viel eher Stolz und er sieht auch wie André dieser Stolz gefällt.

Vergessene Konflikte in der Medienlandschaft: „Stille Post”

Vor kurzem feierte das Filmdrama „Stille Post“ von Florian Hoffmann Premiere an der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz. Der Film greift den kurdisch-türkischen Konflikt auf. Ein eindringlicher Film über die Frage nach der Medienberichterstattung über Kriege, die eigene Handlungsunfähigkeit und Verzweiflung. 
Exil

Der Alman in dir (und mir?) – Visar Morinas „Exil“

Visar Morinas Exil bietet einen spannenden Beitrag zur ‘Alman’-Debatte, spielt dabei aber gewaltig mit dem Feuer.

„Der Junge und der Reiher“ – Miyazakis letzter Film für das Studio Ghibli?

Am 04. Januar startet der, in Japan und Nordamerika auf Platz eins der Kinocharts eingestiegene, Film “Der Junge und der Reiher” auch in Deutschland...

Rezension: „Call me by your name“

Der 4-fach Oscar-nominierte Film, unter anderem in der Kategorie ,,Bester Film" brilliert mit Tiefgang und Weisheit, vor allem aber mit Emotionen. Warum sich dieser Coming- Of-Age-Film lohnt, lest ihr hier.