Über Nasen und unsere Furcht vor der Hässlichkeit
Hilal Moshtaris Buch “Hässlichkeit” ist erschienen. Darin setzt sie sich mit gesellschaftlichen Normen der Ästhetik auseinander. Eine Lesung dieses Werkes fand am 13. September...
„This is how the news should sound.“ – „The Daily“ von NYT
Nachdem er den ersten Podcast der Welt ausgegraben hat, macht sich unser Autor nun auf die Suche nach dem erfolgreichsten. In den USA wird er vermeintlich fündig. Was macht „The Daily“ von der New York Times so besonders?
Romnja* Power Month: Kraft der kleinen Mehrheiten
Am 06.04. kamen Künstler*innen und die Community der Romnja* und Sintizze* zusammen, um das Ende des Romnja* Power Month zu feiern. Jedes Jahr im...
Berlinale 2021- vier Einblicke
Das Sommer Special der diesjährigen Berlinale war ungewöhnlich, jedoch erfolgreich. Zwar konnten viel weniger Karten als sonst ergattert werden, die Filmauswahl war aber wie immer sehr divers, zwischen bizarr und bereichernd.
Barbara
Geschrieben von Caspar Schwietering
Berlin, 14. Februar 2012
In der ersten Szene von Christian Petzolds Film "Barbara" ist die Essenz des ganzen Films bereits enthalten. Die Kinderärztin Babara Wolf (Nina Hoss) steigt aus einem Bus und setzt sich auf eine Bank vor der kleinen Kinderklinik in der mecklenburgischen Provinz. Dabei wird sie von dem Chefarzt André (Ronald Zehrfeld) und dem Hauptmann der Staatssicherheit, Klaus Schütz (Rainer Bock), beobachtet. Dieser setzt André auf die aus Berlin strafversetzte Barbara an. Schütz findet es trotzig wie Babara da sitzt, doch der Zuschauer sieht in ihrem Verhalten nicht Trotz, viel eher Stolz und er sieht auch wie André dieser Stolz gefällt.
Eine fantastische Reise – Pixars „Onward“ feiert Weltpremiere
Pixars neuester Film ist eine Rückkehr zum klassischen Fantasy-Abenteuer. Onward beweist, dass auch altbekanntes spannend sein kann.
Die erdrückende Macht des Vertrauten: Rezension zu „Vermiglio“
„Vermiglio“ erzählt eindringlich und intim vom Alltag einer Südtiroler Familie in den letzten Kriegsmonaten – fernab gängiger Weltkriegsdramen, aber voller subtiler Wucht.
L‘ enlèvement de Michel Houellebecq
Wo war der französische Schriftsteller Michel Houellebecq im September 2011? Damals war der Skandalautor - er machte sich nicht zuletzt einen Namen durch islamophobe Aussagen und stark sexualisierte Passagen in seinen Romanen - für einige Tage nicht auffindbar. Die Presse rätselte über seinen Verbleib: Hatten Islamisten ihn geschnappt, weil er sagte „die dümmste Religion ist der Islam?“ War ihm der Trubel um seine Person zu viel, brauchte er einfach einige Tage eine Auszeit? Hatte er sich umgebracht?
20.000 Days on Earth
Es ist Morgen - der Wecker klingelt. Ein Tag im Leben von Nick Cave beginnt. Es ist der fiktive zwanzigtausendste. Der Musikpoet blickt in den Spiegel. Wer ist er? Wer sind wir?
Liebesbriefe an Adolf Hitler
Die Briefe beginnen meist mit einem zärtlichen "Lieber Adili..." und enden mit einem treuen "Heil Hitler!". Ist es Wahn? Paranoia? Liebe? Viele Fragen wirft die ca. 90-minütige szenische Lesung "Liebesbriefe an Adolf Hitler. Briefe in den Tod" auf.
Lots of Pictures und mehr – Eduardo Paolozzi in der Berlinischen Galerie
Lots of Pictures – Lots of Fun lautet der Titel der großen Einzelschau in der Berlinischen Galerie des in Edinburgh geborenen Eduardo Paolozzi (geb. 1924 – 2005). Dieser mag hierzulande nicht so ein populärer Vertreter des Pop Art wie Andy Warhol oder der Brite Richard Hamilton sein, dennoch ist er kein unbekannter Name der Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts.
Abschied von der Work-Life-Balance – Kitty Greens „The Assistant“
Kitty Green nimmt uns in The Assistant mit in das Herz der Finsternis der patriarchalen Unternehmenskultur. Einer der ganz heißen Tipps der diesjährigen Panorama-Sektion!
Get Well Soon – The Scarlet Beast O‘ Seven Heads
Geschrieben von Philipp Sickmann
Berlin, 15. September 2012
Es kommt nicht oft vor, dass Musiker auf ihren Alben Weltuntergang, Melancholie und Klassik neben Diskomusik der achtziger Jahre, Roland Emmerich und italienische Horrorfilme stellen. Noch seltener ist es, dass sich eine solch abenteuerliche Mischung aus Pop- und Hochkultur auf nur ein Konzeptalbum komprimiert wird. Multiinstrumentalist und Komponist Konstantin Gropper hat einen solchen Versuch im neuen Album seiner Ein-Mann-Gruppe "Get Well Soon" unternommen – und wem ist dies eher zuzutrauen als jemandem, den die britische Musikzeitschrift New Musical Express einst als "German wunderkind" betitelte, der so sagenhafte Alben wie die EP "Against the Glaciation" ablieferte und der selbst einem Roxette-Song Tiefe verleihen konnte?
Die Bücherverbrennung in Berlin 1933
Die Bücherverbrennung vom 10. Mai 1933 lässt sich nicht so einfach in die großen Verbrechen des nationalsozialistischen Regimes einordnen. Vielmehr waren es die Studierenden selbst, die das tragische historische Ereignis vom 10. Mai 1933 durchführten. Am 8. Mai 2013 um 19 Uhr wurde im Foyer der Juristischen Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin die Ausstellung “Die Bücherverbrennung in Berlin 1933. Voraussetzungen, Wirkungen, Folgen“ unter dem Motto “Wer weiterliest, wird erschossen...“ eröffnet.
„Never rarely sometimes always“
Eliza Hittman erzählt in ihrem mit dem Jury-Preis der Berlinale 2020 ausgezeichneten Film mit großer Sensibilität und ungezügelter Rohheit eine Abtreibungsgeschichte, die beispielhaft, aber niemals schablonenartig daherkommt.
Junge Filmemacher suchen Europas Grenzen
Aufbrechen, Ankommen, Mobilität, Migration – es sind diese flüchtigen Themen, die die Kurzfilme des Europe-Unlimited-Filmfestivals zu fassen versuchen. Junge Filmemacher zeigten Mitte November in...
A Place of Broken Dreams – „Bloody Nose, Empty Pockets“ von Turner und Bill...
„We hold these truths to be self-evident” ― unter diese Prämisse verbringen wir einen Tag in einer Spelunke abseits der Casinos von Las Vegas.
„One Piece“: Die berühmteste Piratencrew
Auf die Verfilmung des erfolgreichen Anime OnePiece wurde lange gewartet. Warum die Serie trotz Kritik gut gelungen ist.
The Grand Budapest Hotel
“The Grand Budapest Hotel“ eröffnet die 64. Berlinale mit einem Paukenschlag. Wes Anderson entwirft ein märchenhaftes Kuriositätenkabinett mit Schauspielern, die auf einzigartige Art und Weise Tragik und Komik so zu vereinigen wissen, dass der Zuschauer mit einem melancholischen Schmunzeln zurückbleibt.
„Challengers“: Game, Sex und Match
„Call Me by Your Name“-Regisseur Luca Guadagnino hat mit „Challengers“ einen neuen sinnlichen und komplexen Sommerfilm geschaffen. Mit Zendaya (spätestens seit „Dune“ der größte aktuelle...


















