SCHLAGWORTE: Rezension
I Saw the TV Glow: Sich in der Weltflucht selbst verlieren
Oder auch: Wenn sich Fernsehserien echter anfühlen als die Realität. Ein Gefühl, das wohl so einige kennen, wird in diesem, zuvor bereits auf dem...
Einblicke in das Migränehirn: „Bombenkopf“ von Phia Quantius
Phia Quantius lebt seit ihrem 11. Lebensjahr mit Migräne. Wie diese unsichtbare und immer noch stark stigmatisierte Krankheit ihren Alltag bestimmt und warum sie...
In the Rearview: eine Spiegelung des Krieges in der Ukraine
Was ist im Rückspiegel zu sehen? In In the Rearview spiegeln sich die wahren Lebensgeschichten von Ukrainer*innen wieder, die das Land wegen des Krieges...
Über Nasen und unsere Furcht vor der Hässlichkeit
Hilal Moshtaris Buch “Hässlichkeit” ist erschienen. Darin setzt sie sich mit gesellschaftlichen Normen der Ästhetik auseinander. Eine Lesung dieses Werkes fand am 13. September...
Fallende Blätter: Romantische Melancholie im Spiegel der Zeit
Gegenwart und Vergangenheit, Märchen und Realismus, Melancholie und Romantik. Aki Kaurismäkis „Fallende Blätter“ überzeugt mit trockenem Humor, großartiger Chemie zwischen den Hauptdarsteller*innen, klarer Bildsprache...
Silent Sun of Russia – ein Film über die junge Generation...
Silent Sun of Russia ist ein erschütternd ehrlicher Film, ein Film voller visueller Metaphern und ästhetischer Aufnahmen, die beinahe vergessen lassen, dass es sich...
House(s) of Whoreship(s) – Ein Besuch auf dem Pornfilmfestival Berlin
Ein Wochenende beim Pornfilmfestival Berlin (PFF): Der Film „House of Whoreship“ verbindet die Auswahl der „Lesbian Drama Shorts“ und „Sex Work Shorts“ aus dem...
„Whose Is This Song?“ – erstaunliche Geschichte eines Liedes aus Südosteuropa
Musik kann Menschen zusammenbringen, aber kann sie sie auch teilen? Am 3. August organisierte die Sprach- und Kulturbörse der TU Berlin eine Filmvorführung von „Whose Is This Song?“. Danach folgte eine Diskussion mit Experten aus dem Leibniz-Zentrum Moderner Orient (ZMO).
Gefährliche Töne – „Rheingold” von Fatih Akin
Als die Kamera in den Rhein eintaucht, von Wassernixen umspielt und ein riesiger Klumpen Gold am Boden des Flusses zu erkennen ist, endet der Film „Rheingold” von Regisseur Fatih Akin. Was hier nur noch märchenhaft an Wagners Nibelungen erinnert, hat für die Handlung jedoch eine zentrale Rolle. Denn das durch den Rapper Xatar gestohlene Gold im Jahr 2009 ist bis heute verschollen. Es scheint nur eine technische Spielerei zu sein, die Titel und Ende vorgibt. Oder vielleicht auch nicht.
Puppenspiel und Patriarchatskritik: „The Truth about Helga“
Kann das Patriarchat ohne Gewalt beendet werden? Nicht bei “The Truth about Helga”. Regisseurin Ivana Sajević inszeniert an der Schaubude Berlin eine Adaption von “Die Leiden des Fürsten Sternenhoch” und wirft mit Helga im Titel den ersten Stein.
Vergessene Konflikte in der Medienlandschaft: „Stille Post”
Vor kurzem feierte das Filmdrama „Stille Post“ von Florian Hoffmann Premiere an der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz. Der Film greift den kurdisch-türkischen Konflikt auf. Ein eindringlicher Film über die Frage nach der Medienberichterstattung über Kriege, die eigene Handlungsunfähigkeit und Verzweiflung.
„Triangle of Sadness“: relativistisch statt realistisch
Gender-Clichés, ekelerregender Reichtum, Geldversessenheit, kapitalistische Denkmuster – das alles wird in den 140 minütigen Film „Triangle of Sadness“ gedrängt. Klingt ungemütlich? Ist es auch. Doch durch die Fülle an Themen geht Regisseur Ruben Östlund bei den jeweiligen Kategorien nicht in die Tiefe.
Kulturkolumne: ,,Kunst’’ im Berliner Ensemble
Das Stück ,,Kunst‘‘ von Yasmin Reza feierte schon am 31.12.2017 im Berliner Ensemble seine Premiere. Das Theater am Schiffbauerdamm zeigt es immer noch. Das kommt nicht von ungefähr – und doch: hat ein kontemporäres Stück nach vier Jahren nicht schon vollkommen an Aktualität verloren?
Kulturkolumne: Berlin Karl-Marx-Platz in der Neuköllner Oper
Unter der Regie von Hakan Savas Mican hat die Neuköllner Oper das sympathische Stück ,,Berlin Karl-Marx-Platz" zur Aufführung gebracht. Hierbei handelt es sich nicht nur um ein Liebeslied an das Berlin der Nachwendezeit, sondern es werden auch tiefergehende Konflikte zwischen Ost und West besprochen.
Kulturkolumne: Dreigroschenoper im Berliner Ensemble
Der findige Intendant Reese hat mit Barrie Kosky einen der einflussreichsten Regisseure unserer Zeit für eine erneute Inszenierung der Dreigroschenoper gewinnen können. Und Kosky legt nun eine Interpretation des Brecht’schen Meisterwerks vor, die ihresgleichen sucht.
Filmkritik „Der Rausch“- vom Zauber der Verwandlung
Nüchternheit versus Ekstase - Irrtum oder Erlösung? Der neue Film von Thomas Vinterberg handelt von den betörenden Versuchungen des Alkohols und einem speziellen Menschenbild.
„Was das Valley Denken nennt“: Sie lieben nur sich selbst
Der Literaturwissenschaftler Adrian Daub in seinem im Suhrkamp-Verlag erschienenen Sachbuch "Was das Valley Denken nennt" den Versuch unternehmen, das Silicon Valley auf sein philosophisches Fundament hin zu untersuchen. In welcher Welt leben die Macher von Paypal, Uber und Co?
,,Gaza mon Amour“: Rom-Com im Gazastreifen
Eine zynische Liebeskomödie zwischen zwei älteren Menschen im Gazastreifen? So ungewöhnlich, dass eine solche Geschichte wahrscheinlich fehlschlagen würde. Und doch überzeugt. Aktuell in den Kinos zu sehen.
Henrik Ibsens Tragödie „Die Wildente“ am Deutschen Theater
„Die Wildente“ eines der bekanntesten Werke von Henrik Ibsen, greift diese komplizierten, menschlichen und familiären Verstrickungen auf, hier in einem laborähnlichen Raum inszeniert.
Kultur-Kolumne: ,,Michael Kohlhaas“ an der Schaubühne
Bei ,,Michael Kohlhaas‘‘ geht es darum wie der tiefe Wunsch nach Gerechtigkeit einen rechtschaffenden Mann zum Vagabunden werden lässt. Ein Lehrstück über die Frage ob Recht auch immer gerecht ist.




















