Montag, 4 März 2024

6 Bücher, die mich zur Feministin gemacht haben

Wir haben die UnAuf Redaktion im Rahmen der Feminist Friday Kolumne nach Büchern gefragt, die sie feministisch geprägt haben. Zustande gekommen ist eine Auflistung von Buchempfehlungen, die wir auch unseren Leser*innen nicht vorenthalten möchten. 

Kulturkolumne: ,,Der fliegende Holländer‘‘ an der Staatsoper Unter den Linden

Zum Ende der gegenwärtig laufenden Spielzeit legt die Staatsoper Unter den Linden ihre Holländer-Inszenierung aus dem Jahr 2013 wieder auf. Zehn Jahre nach der Uraufführung befriedigt diese Inszenierung die heimlichsten Wünsche des Berliner Opernpublikums auf bisher ungekannte Weise.

Kulturkaufhaus mit Kultstatus

Unsere Universität liegt mitten in Berlin – und gleichzeitig an einem seltsamen Ort für einen Campus. Denn die Friedrichstraße und ihre Umgebung sind grau und überteuert. Zwischen Bürogebäuden, Touri-Restaurants und ganz viel Lärm bleibt wenig Platz für Gemütlichkeit,  Ruhe und Zuflucht. Doch es gibt Oasen- wie das Kulturkaufhaus Dussmann. 

Kulturkolumne: ,,Tannhäuser‘‘ an der Staatsoper Unter den Linden

An der Staatsoper Unter den Linden kann man gegenwärtig die Oper ,,Tannhäuser und der Sängerkrieg auf Wartburg‘‘ sehen. Einerseits ist es ein herrliches Werk, das zu Tränen rührt, andererseits war die Oper in der letzten Spielzeit auch an der Deutschen Oper zu sehen. Wem gelingt dieses Werk besser?

Immersive Ausstellungen – Eine instagramable Konstellation der Kunst

Darüber, welchen Sinn Kunst verfolgt, kann lange diskutiert werden. Bei immersiven Ausstellungen kommt diese Frage aus einer neuen Perspektive auf. Denn anders als in Kunstmuseen werden hier keine Originalwerke vorgestellt. Stattdessen liegt hier der Fokus auf die Neuinterpretation der alten Werke und auf der Selfiekultur.

Vom Miteinander und Gegeneinander: „Die Mitbürger” am Hans-Otto-Theater

Das Hans-Otto-Theater in Potsdam zeigt mit dem Stück „Die Mitbürger“ von Annalena und Konstantin Küspert, wie sehr die Grenzen zwischen den Schauspieler*innen auf der Bühne und dem Publikum verwischt werden können. Das Publikum wird zum mitspielenden Bestandteil der Inszenierung – unerwartet und ohne definierten Anfang.

Kulturkolumne Extra: Protokoll einer Wiederbegegnung

Zwischen Auslandsstudium in Nairobi und Praktikum in Brüssel ist unser Kulturredakteur Justus Jansen für vier Wochen in Berlin – da darf natürlich auch die Kultur nicht fehlen. In einer Sonderausgabe der Kulturkolumne schildert Justus seine Erfahrungen.

Berliner Philharmoniker: Kleine Sinfonie, groß gespielt

„Meine kleine F Dur-Sinfonie“ nannte Beethoven seine Achte. In ihrem letzten Konzert klingen die Philharmoniker*innen und Kirill Petrenko mit diesem Werk allerdings gar nicht klein.

Drama, Baby: Alles für den Dackel

Der große Saal des Schauspielhauses Hamburg verwandelte sich nun wieder in das dunkle Kellerloch mit Kochniesche, in dem sich Erna, Grete und Mariedl versammeln, um über Gott und die Welt herzuziehen. Sie haben zu allem eine Meinung und regieren ihre Behausung mit Nachdruck – sie sind “Die Präsidentinnen”. 

Ausstellungsbesuch: Wildlife Photographer of the Year

Wer sich für Fotografie interessiert und eine Faszination für Naturfotografie hegt, dem wird  Photographer of the Year zusagen. Die Ausstellung zeigt seltene Schnappschüsse aus der ganzen Welt und kürt dabei jährlich einen Gewinner: In der Ausgabe 2022 setzt sich ein Bild mit dem Namen ‚Das große Summen’ durch, das Kaktusbienen bei der Paarung zeigt. 

Gefährliche Töne – „Rheingold” von Fatih Akin

Als die Kamera in den Rhein eintaucht, von Wassernixen umspielt und ein riesiger Klumpen Gold am Boden des Flusses zu erkennen ist, endet der Film „Rheingold” von Regisseur Fatih Akin. Was hier nur noch märchenhaft an Wagners Nibelungen erinnert, hat für die Handlung jedoch eine zentrale Rolle. Denn das durch den Rapper Xatar gestohlene Gold im Jahr 2009 ist bis heute verschollen. Es scheint nur eine technische Spielerei zu sein, die Titel und Ende vorgibt. Oder vielleicht auch nicht. 

Puppenspiel und Patriarchatskritik: „The Truth about Helga“

Kann das Patriarchat ohne Gewalt beendet werden? Nicht bei “The Truth about Helga”. Regisseurin Ivana Sajević inszeniert an der Schaubude Berlin eine Adaption von “Die Leiden des Fürsten Sternenhoch” und wirft mit Helga im Titel den ersten Stein.

Spiel um Teilhabe: Inklusion und das Gesellschaftsstück

Wer spielt hier eigentlich mit wem? Menschen mit Beeinträchtigung erobern die Bühnen des ersten Arbeitsmarktes. Und richten den Scheinwerfer auf ein scheinheiliges Publikum.

Drama, Baby: Maritime Accessoires

Helikopter, Wassertanks und Tattooguns: Das ist kein Set für ein Reality-TV Format, sondern das Bühnenbild von “Ophelia’s Got Talent” von Choreografin und Regisseurin Florentina Holzinger. Was beide dennoch verbindet und welche Rolle Matrosenkostüme dabei spielen, beschreibt unsere Kolumnistin Malin in ihrer neuen Folge Drama, Baby.

Emo(tionaler) Indie und behutsamer Feminismus: Beach Bunny

Beach Bunny berühren mit gehaltvollen Texten und starken Melodien. Warum wir mehr von melancholischem Bedroom-Pop brauchen, der Schwäche besingt statt Stärke zu zelebrieren.
©Fredrik Wenzel / Alamode Film

„Triangle of Sadness”: relativistisch statt realistisch

Gender-Clichés, ekelerregender Reichtum, Geldversessenheit, kapitalistische Denkmuster – das alles wird in den 140 minütigen Film „Triangle of Sadness“ gedrängt. Klingt ungemütlich? Ist es auch. Doch durch die Fülle an Themen geht Regisseur Ruben Östlund bei den jeweiligen Kategorien nicht in die Tiefe. 
New wavex

New wavex_Yuka Kobayashi

Yuka Kobayashi ist CGI-Künstlerin und Grafikdesignerin. Ihre Arbeiten sind Fusionen aus Übergängen, Zwischenetappen und unterschiedlichen Dimensionen. In ihren Werken verarbeitet sie Fantasien zum Futurismus, der digitalen Kunst und den Differenzen zwischen zwei Welten: Tokio und Berlin.

Drama, Baby: Brüste und Eier

Wann geht es denn los? Das Licht ist noch an und die Schauspielerin auf der Bühne hinterfragt den Kinderwunsch. Warum das und die Anspielung auf Brustimplantate ein wiederhallendes intimes Moment beim Publikum schafft, erfuhr unsere Kolumnistin Malin in der Bühnenfassung von Mieko Kawakamis Roman Brüste und Eier.

Drama, Baby: Mit Yunus Ersoy durch die In Exile. Queerweek22 

Die In Exile. Queerweek22 ist für Theatergänger*innen ein Muss. Das Festival gehört zum festen Reportoire der Berliner Theaterszene. Unsere Kolumnistin Malin sprach mit dem*der Mitorganisator*in, Dramaturg*in und Kurator*in Yunus Ersoy über Safe Spaces, Identität und über die Bedeutung von Exil, wenn kein Ort Sicherheit garantiert.

„Die Känguru-Verschwörung“ – Eine Schnapspraline?

Das Känguru ist für sein zweites Kinoabenteuer auf die große Leinwand zurückgehüpft. Dieses Mal geht es um alternative Fakten, Fake-News und die ganz große Verschwörungserzählung: dass Kängurus seit Jahrhunderten im Hintergrund die Strippen ziehen. Trotz einiger plumper Kalauer beweist der Film, dass sich deutsche Komödien auch mit gesellschaftlich relevanten Themen befassen können.