Primero : « Le courage dans l’industrie musicale intervient pour moi dans le fait...
Le rappeur bruxellois Primero nous donne à entendre sa plume aiguisée dans Plaine des Asphodèles, son dernier EP, sorti en août 2024. À travers ses textes, il invite à réfléchir aux défis et à la beauté de la vie. Quelques heures avant son concert complet à La Maroquinerie de Paris le 17 avril 2025, il partage ses réflexions sur le courage de se dévoiler dans l’industrie musicale actuelle.
Die erdrückende Macht des Vertrauten: Rezension zu „Vermiglio“
„Vermiglio“ erzählt eindringlich und intim vom Alltag einer Südtiroler Familie in den letzten Kriegsmonaten – fernab gängiger Weltkriegsdramen, aber voller subtiler Wucht.
Dieser Vater explodiert einfach nicht: Wes Andersons neuer Film „The Phoenician Scheme“
Wirtschaft, Verbrechen und Familiendrama: Wes Anderson schickt in „The Phoenician Scheme“ einen zwielichtigen Geschäftsmann und eine angehende Nonne durch sein einzigartiges Universum.
Männlichkeit: konstruierte Problematik des 21. Jahrhunderts oder notwendiger Diskurs?
Kunstgalerien beschäftigen sich zurzeit häufig mit weiblichen Lebenswirklichkeiten. Klar, männliche Perspektiven auf jegliche Facetten des Lebens gibt es schließlich wie Sand am Meer…oder nicht? Fünfzehn verschiedene Künstler*innen haben sich in der Quantum-Galerie am Ku’damm dennoch mit exakt diesem teilweise sauer aufstoßenden Themenbereich befasst.
Trennungswahn in der geteilten Stadt: Wiederaufführung von „Possession“ (1981)
Betrug in der Ehe. Ein homosexuelles Geheimdienstlerpaar auf der Jagd nach einer psychotischen Mutter. Die körperliche und seelische Erfüllung in Form eines Tentakelmonsters, welches in einem verrotteten Kreuzberger Appartement herangezüchtet wird. Das alles ist „Possession“.
I’m Still Here: Der Kampf um die Erinnerung
Mit I'm Still Here gewinnt erstmals ein brasilianischer Film den Oscar in der Kategorie „Bester internationaler Film“. Das auf wahren Begebenheiten beruhende Drama erzählt die Geschichte einer Familie, die zum Opfer der damals in Brasilien herrschenden Militärdiktatur wird und erntet in Venedig dafür 20-minütigen Beifall. Doch unter die Lobeshymnen mischen sich auch kritische Stimmen.
Netflix-Serie „Adolescence“: Aufwachsen im digitalen Spiegelstadium
In der Netflix Miniserie „Adolescence“ bringt der 13-Jährige Jamie, getrieben von Frauenhass und toxischer Männlichkeit, seine gleichaltrige Klassenkameradin Katie um. Es ist eine Serie, die schockiert und wütend macht – und das ist gut so.
„Der Westen hat keine Ahnung, was im Osten passiert” – warum wir den Osten...
Der Titel lässt aufhorchen und hinschauen, erinnert stark an Dirk Oschmanns „Der Osten – eine westdeutsche Erfindung“. Jakob Springfeld will mit dem Titel vor allem provozieren. Das räumt er selbst gegen Ende der Lesung ein. Bei seinem Aufruf zur Versöhnung und zum Zusammenrücken gegen Ende der Lesung stellt er fest, dass das Land doch nicht so gespalten und die Fronten nicht so verhärtet sind. Welches Ziel verfolgt er also auf den mehr als 200 Seiten seines neuen Buches?
Sakrale Sphären und tiefe Orgelklänge: Kali-Malone-Konzert in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche
Ein Kirchenraum, der zum Konzertsaal wird: Die amerikanische Komponistin Kali Malone entfaltet mit Chor, Blechbläsern und Orgel ihr neuestes Werk und lässt das Publikum in faszinierende Klangwelten eintauchen.
Konklave – Der neue Papst ist Intersex
„Konklave“: Der Thriller des deutschen Regisseurs Edward Berger über einen intergeschlechtlichen Papst trifft den Zeitgeist und könnte damit bei den Oscars abräumen.
Samtsessel, Neonlicht, Sudan-Afrikamera 2024: „BELIEVE“
Unter dem diesjährigen Motto „BELIEVE“ lud die Afrikamera an verschiedenen Orten in Berlin mit einer vielseitigen Auswahl an Kurzfilmen, Dokumentationen sowie Kinofilmen aus Afrika dazu ein, globale Narrative zu hinterfragen.
Zu Gast im Gefängnis
Im Rahmen des Internationalen Literaturfestivals (ILB) gab es dieses Jahr auch Lesungen in Berliner Justizvollzugsanstalten. Dort stellte unter anderem die Autorin Ronya Othmann ihren für den Deutschen Buchpreis 2024 nominierten Roman „Vierundsiebzig“ vor.
„Ein kulturell verarmtes Berlin ist ein unattraktives Berlin.“ Millionen Euro Kürzungen – Kritische...
Während am 5. Dezember im Abgeordnetenhaus über die Sparpläne für 2025 debattiert wurde, fanden parallel vor dem Berliner Parlament laute Proteste gegen die ernannten Geldsummenkürzungen statt. Über 130 Millionen Euro Budgetkürzungen sind für die Kulturszene in Berlin abgesehen. Woran richtet sich die Kritik und welche Folgen hat die Senkung für unsere Kulturmetropole und uns Student*innen?
Pick Me Girls – Sophie Passmann ist „the anti-hero“ im Berliner Ensemble
In Sophie Passmanns Theaterstück „Pick Me Girls“, das aus ihrem gleichnamigen Buch entstanden ist, spricht sie über die Erfahrung, als (übergewichtige) Frau aufzuwachsen, was es bedeutet, Raum einnehmen zu können und dürfen, sowie ihre Erfahrung als Person in der Öffentlichkeit.
Über den Wert der Kultur. Ein Kommentar
Durch die geplanten Kürzungen des Berliner Kulturfonds drohen der kulturellen Berliner Szene verheerende Folgen. Ein persönlicher Erfahrungsbericht, was die Kürzungen mit Individuen machen.
Dynamic Pricing: Wenn die Livemusik der neue Luxus wird
Die Musikindustrie ist seit der Covid-Pause im Einnahme-Boom! Sei es Taylor Swift, Blink-182 oder Bruce Springsteen - die Superstars glänzen nicht nur auf der Bühne, sondern auch mit gigantisch hohen Ticketpreisen. Wie kommt es zu diesen immensen Einnahmen und wer steckt hinter dem „Dynamic Pricing“-Verkaufsmodell?
A very unsubtle Substance
In the horror movie “The Substance” by French filmmaker Coralie Fargeat, Demi Moore and Margaret Qualley see themselves confronted with societal beauty standards and the “horrors” of aging.
Leben im Zwiespalt: Normalität und Verfolgung
In der Ausstellung des Museums in Schöneberg wird die jüdische Erfahrung zwischen Alltag und der drückenden Realität der Verfolgung behandelt. Ein Spagat zwischen Normalität und zunehmender Ausgrenzung.
Nach vier Jahren Abwesenheit: Was hat uns Charlotte Roches Roman Feuchtgebiete heute noch zu...
Nachdem sie vier Jahre lang aus der Öffentlichkeit abgetaucht war, kehrt Feuchtgebiete-Autorin Charlotte Roche wieder auf die Bildfläche zurück. Ihre Rückkehr schockiert vor allem wegen ihres drastisch veränderten Aussehens. 16 Jahre nach dem Erscheinen des Romans, der wohl den letzten großen Literaturskandal Deutschlands auslöste, stellt sich die Frage: Hat „Feuchtgebiete“ heute noch etwas zu sagen?
Erinnerung gegen die Resignation – politische Biografien in einer dringlichen Gegenwart
Act now – aber wie? Neue Fragen erfordern neue Antworten, doch die Erinnerung an bedeutende Stimmen der Umwelt- und Friedensbewegungen des 20. Jahrhunderts kann auch eine emotionale Funktion erfüllen. Die Figur Petra Kelly verkörperte im Extrem, was heute vielen fehlt.






















