„Spaßbremse der Bundesregierung“ – Katarina Barley über Grundrechte und Digitalisierung

Was passiert mit den Grundrechten im Zeitalter der Digitalisierung? Katarina Barley, Bundesministerin für Justiz und Verbraucherschutz, sprach am Dienstagabend im Senatssaal der Humboldt Universität über die Chancen und Risiken unserer Rechte in einer digitalen Welt. Eingeladen hatte Prof. Dr. Michael Kloepfer vom Institut für Gesetzgebung und Verfassung

Studium auf Rezept

Leere Hörsäle, volle Straßen - in Frankreich herrscht derzeit Ausnahmezustand. Proteste beherrschen die Titelseiten der Zeitungen. Neben zahlreichen Generalstreiks, die sich gegen Macrons angestrebte Liberalisierung der Wirtschaft richten, protestieren viele Studierende gegen eine Hochschulreform, die seit März beschlossene Sache ist.

Entspannt euch!

Gesellschaftskritik ja, aber nicht im Hörsaal, schreibt Sebastian Beug. Denn: Blogs wie Münkler-Watch bedrohen die Freiheit der Lehre. Ein Kommentar
Illustration: Paulina Hillebrandt

Falsche Vorbilder: Mediziner*innen räumen mit Gedenkkultur auf

Die Kritischen Mediziner*innen werfen der Charité vor, mit der anhaltenden Hofierung von Nazi-Verbrechern oder Eugenikern dem Berufsbild moderner Ärzt*innen zu schaden. Gerade in politisch schwierigen Zeiten müssten Mediziner*innen sich ihre besondere gesellschaftliche Verantwortung vor Augen halten

Klima retten oder retten lassen?

Weniger Müll produzieren, nicht mehr fliegen: Eine Lösung der Klimakrise baut darauf, dass wir alle zu besseren Menschen werden. Andere Stimmen fordern eine Änderung des Systems. Kann uns das die individuelle Verantwortung nehmen?

Solange keiner hinschaut

StuPa und RefRat wollen demokratische Organe sein und die Interessen aller Studierenden vertreten. Doch es sind immer die gleichen Leute, die sich gegenseitig Ämter zuschachern und dafür Gelder aus den Semesterbeiträgen kassieren. Eine Recherche.

Studierende, zur Sonne, zur freien Software!

In nur einem Jahr hat Roland Hummel der Uni das Thema “freie Software” schmackhaft gemacht und dabei gezeigt, wie erfolgreicher Aktivismus im 21. Jahrhundert aussieht

Bier gegen Ratlosigkeit

Als unser Autor seine Freundin in Leipzig besucht hat, haben beide spontan beschlossen, zum #wirsindmehr-Konzert nach Chemnitz zu fahren. Eine Stunde DB-Regio später kommen sie an und laufen durch eine zerrissene Stadt

Proteste in Weißrussland eskalieren: „Ich will erreichen, dass wir unterstützt und gehört werden“ 

In Weißrussland gehen seit einigen Wochen Demokratie-Aktivist*innen im ganzen Land auf die Straße. Im Interview spricht eine in Deutschland lebende Weißrussin über die aktuelle Situation und das Risiko demokratischen Engagements.

Herr Vogel gibt nicht auf

Naturräume werden zerstört, Arten sterben aus. Johannes Vogel, Generaldirektor des Naturkundemuseums, ist aber überzeugt: Mit der richtigen Strategie können wir diesen Trend stoppen. Mit einer fetten Finanzspritze soll sein Museum für diese Herausforderung fit gemacht werden

RefRat: Transparenz in der Studierendenschaft nicht Sache der Unileitung

Funkstille vonseiten des Präsidiums, Transparenzdefizite im Senat: Finanzreferent João Fidalgo widerspricht einer Darstellung der Unileitung vom Mai, in der sie als Hüterin der Transparenz in der Studierendenschaft aufgetreten ist.

“Girls just wanna have fundamental human rights”

Als Mitte Oktober eine Sexismus-Debatte durch den Hashtag #MeToo ausgelöst wurde, war eigentlich zu erwarten, dass dieser genauso schnell wieder verdrängt und vergessen werden...
Sexarbeiter*innen sind von der Corona-Krise besonders betroffen (Symbolfoto). Foto: Gaelle Marcel/Unsplash

Sexarbeit in der Corona-Krise: Jegliche Hilfe scheitert am Gesetz

Sexarbeitende leben meist schon an der Armutsgrenze und im Schatten der Gesellschaft. Im Gegensatz zu Kleinkünstler*innen und mittellosen Eltern gibt es kein spezielles Hilfsprogramm für sie. 

„Aber wo kommst du ursprünglich her?“

Wer nicht stereotypisch deutsch aussieht, hört diese Frage besonders oft: „Wo kommst du eigentlich her?“ Kann eine solche Frage der erste Schritt in Richtung Diskriminierung sein? Laut einer Untersuchung fühlen sich Menschen mit sichtbarem Migrationshintergrund häufiger diskriminiert. Ein Kommentar.

Interview mit der Humboldt-Universitäts-Gesellschaft

Berlin, 26. Juni 2012 Ruprecht Röver, Geschäftsführer der Humboldt-Universitäts-Gesellschaft (HUG), sprach in einem Interview über die Aufgaben, Förderungsmöglichkeiten und bisherigen Projekte der HUG. Die HUG fördert studentische und nicht-studentische Projekte, die die unterschiedlichen wissenschaftlichen Betätigungsfelder innerhalb der HU repräsentieren. Dies geschieht in Form von Anschubfinanzierungen, die je nach Projekt unterschiedlich hoch ausfallen.

Konsens für Dummies

Stell dir vor, du bietest jemandem ein Stück von deinem besten selbstgebackenen Kuchen an — und die Person hat keinen Appetit. Ein herber Schlag, wo du dir doch so viel Mühe beim Backen gegeben hast. Völlig unverständlich, dass jemand dein Meisterwerk ablehnt, aber man kann ja auch niemanden zwingen. Also stellst du ihn erstmal zur Seite. So einfach ist das auch beim Sex.
Foto: Annika Koch

Wird die Humboldt-Universität zu Berlin bald exzellent?

Geschrieben von Annika Koch Berlin, 20. Januar 2012 „Bildung durch Wissenschaft: Persönlichkeit – Offenheit – Orientierung“ ist der Titel des Zukunftskonzeptes, mit dem sich die Humboldt-Universität zu Berlin (HU) für die aktuelle Runde der Exzellenzinitiative beworben hat. Am 13. und 14. Dezember wurde das Konzept und die HU von einem internationalen Expertengremium begutachtet. Diese Evaluation bildet die Grundlage, auf der eine gemeinsame Kommission des Wissenschaftsrates (WR) und der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) am 15. Juni entscheiden wird, welchen Universitäten ab dem 1. November 2012 eine Förderung zukommen wird.
Deutsche Wohnen

Deutsche Wohnen und Co. enteignen: Die Uni bleibt politisch

Selma und Camillo sammeln für die Initiative "Deutsche Wohnung & Co enteignen" Unterschriften. Abseits des Uni-Campus ist es jedoch nicht leicht, Studierende für politische Anliegen zu bewegen. Eine Reportage

Hüpfen gegen die Kohle

Klimastreik statt Schulbank. Tausende Schüler*innen und Umweltaktivist*innen sind am Freitag in Berlin für den Klimaschutz auf die Straße gegangen und haben für eine verantwortungsvolle Klimapolitik demonstriert. Sie forderten einen schnellen Ausstieg aus der Kohle und ein zukunftsorientiertes Handeln der Politik

Moralischer Schiffbruch

Der politische Wind hat sich gedreht: Italiens Innenminister Matteo Salvini fährt einen harten Kurs der Abschottung und isoliert Italiens Häfen. Jan Schill und Thomas Schmidt waren Seenotretter. Mit den Hilfsorganisationen „SeaWatch“ und „Jugend Rettet“ haben sie Menschen in Seenot gerettet, bis ihre Schiffe nicht mehr auslaufen durften