Nachtzug nach Lissabon
Geschrieben von Anna Balmes
Berlin, 18. März 2013
Melancholische Klaviermusik erklingt gleich zu Beginn von "Nachtzug nach Lissabon“. Sie untermalt eine Szenerie, wie sie klischeebehafteter nicht sein könnte: Ein Mittfünfziger in einem form- und farblosen, schlecht sitzenden Sakko starrt durch die Gläser seiner klobigen Brille angestrengt auf ein Schachbrett- allein der Gegner fehlt in diesem Spiel. Als der Protagonist mit den etwas zu langen, bereits ergrauten Haarsträhnen durch sein tristes Apartment schlurft, dessen einziges herausstechendes Merkmal die zahllosen überfüllten Bücherregale sind, ist dem aufmerksamen Zuschauer längst klar: Dieser Mensch ist einsam.
Die 62. Internationalen Filmfestspiele Berlin
Geschrieben von Simon Grimm
Berlin, 3. Februar 2012
Kultur, Goldener Bär, roter Teppich und natürlich Prominente: Wie auch in den vergangenen Jahren werden wir an dieser Stelle über die Berlinale berichten.
Die 62. Internationalen Filmfestspiele Berlin finden vom 9. bis zum 19. Februar statt. Als kleinen Vorgeschmack stellten Festivaldirektor Dieter Kosslick und die Leiter der verschiedenen Filmkategorien ihr Programm im Bundespresseamt vor.
Konzil befragt Kandidatinnen für das Vizepräsidium
Die HU-Spitze wird weiblicher: Für das Vizepräsidium für Haushalt, Personal und Technik bewerben sich zwei Frauen und stellten sich am Dienstag den Fragen des Konzils. Die eine Kandidatin kennt HU und Verwaltung, die andere bringt Unternehmergeist.
Fragen und Antworten zu Münkler-Watch
Herfried Münkler und das Blog Münkler-Watch sind das hochschulpolitische Thema der Woche, das sogar ein bundesweites Medienecho ausgelöst hat. Die UnAufgefordert bietet eine Übersicht über den Streit und zeigt drei Theorien, wer hinter dem Blog steckt.
Die Legende eines stolzen Taugenichts
Am Tag sind es die Römer selbst, sie reden, ununterbrochen, wie sprudelnde Brunnen, und nachts erzählt dann die Stadt ihre Geschichten. Auch die Brunnen. Sie erzählen von Göttern, von Heiligen, von Dolce Vita. Es sind Legenden, vielleicht ist manches wahr, vielleicht ist alles erschwindelt, vielleicht wird es so oft erzählt, bis es zur Wahrheit wird.
Nabelschau: Brief aus Israel
Ob mit Fähre oder Flugzeug, ob authentisch oder touristisch, heute wie vor 25 Jahren fasziniert das Land Israel unsere Autor*innen. Der zweite Teil unserer Kolumne Nabelschau: Eine Zeitreise zwischen 1992 und 2017 in Briefform. Ein UnAuf- Autor schreibt 1992 aus Isreal, 25 Jahre später antworten wir.
Helfen durch Kunst – ein Projekt in Uganda
Ein 21-jähriger Student der Humboldt-Universität hat ein Straßenkinderprojekt in Uganda ins Leben gerufen. Finanzieren will er es mit dem Verkauf recycelter Produkte, wie Schmuck aus Pappdeckeln und Kronkorken und Schuhen aus Autoreifen.
15 Dinge, die ich als Ersti gerne gewusst hätte
Als Ersti ist man an der Uni einer wahren Informationsflut ausgesetzt. Manches bleibt allerdings auch in den zahlreichen Einführungsveranstaltungen unerwähnt. Hier sind die wichtigsten Tipps der UnAuf-Redaktion, die dir den Start ins Studium erleichtern sollen.
BERLINALE: Kunst, Glamour, Stress…
„Also ich war ja gestern auf der Berlinale.“ Es sind Sätze wie diese, die jetzt durch die Hallen der Humboldt-Universität ihren unglaublichen Charme versprühen. In den Augen meiner Kommilitonen nehme ich ein leichtes Zucken wahr, denn jeder will der oder die Erste sein, um sagen zu können: „JA!“
Unter Druck und schlecht bezahlt
Die Medienlandschaft der Ukraine ist durch private Medien geprägt, die sich meistens in den Händen von Oligarchen befinden. Unabhängiger Journalismus hat einen schweren Stand. Ein Besuch beim öffentlich-rechtlichen Fernsehen und bei den Freiwilligen des Studierendenfernsehens zeigt, dass andere Strukturen möglich sind
Solange keiner hinschaut
StuPa und RefRat wollen demokratische Organe sein und die Interessen aller Studierenden vertreten. Doch es sind immer die gleichen Leute, die sich gegenseitig Ämter zuschachern und dafür Gelder aus den Semesterbeiträgen kassieren. Eine Recherche.
My new belt
The task sounded simple. Our columnist only wanted to buy a new belt. Suddenly, he was forced to ask himself very essential questions.
Frauenvollversammlung
Geschrieben von Angela Schuberth
Berlin, 19. März 2012
Anlässlich des Internationalen Frauentages veranstaltete das Büro der zentralen Frauenbeauftragten der Humboldt-Universität zu Berlin (HU), Dr. Ursula Fuhrich-Grubert, die jährliche Frauenvollversammlung am 08.03.2012. Die Veranstaltung stand unter dem Motto "Frauen für Gerechtigkeit – Gerechtigkeit für Frauen".
„Priorität haben die deutschen Studenten“
Die AfD möchte im September bei der Berliner Abgeordnetenhauswahl ins Parlament einziehen. Im Gespräch mit der FURIOS spricht der Spitzenkandidat Georg Pazderski u.a. über fehlende Eliteuniversitäten, Geflüchtete und sogenannte Minderheitenstudien.
Southpaw
Der Kämpfer im Ring als tragischer Held – das funktioniert in Hollywood so gut, dass Boxfilme mittlerweile ein eigenes Genre bilden. Nun hat sich Regisseur Antoine Fuqua an einem versucht. Erfolgreich? Unser Redakteur hat ihn sich schon einmal angeschaut.
Träumerisch oder traumhaft – die Visionen der FDP
Die FDP kämpft bei der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus in diesem Jahr um den Wiedereinzug in das Parlament. Im Wahlprogramm geht es um Visionen und Plan B für Berlin. Welche Pläne es für die Hochschulen und Studierenden gibt, verriet uns der Spitzenkandidat der Partei Sebastian Czaja.
Alle Jahrgänge im Überblick
Archiv befindet sich im Aufbau
Glosse: Willtürlich
Es ist eines der großen Rätsel unserer heutigen Zeit: Was - entschuldigt bitte meine Ausdrucksweise - ist verdammt noch mal mit dieser Tür los?
Leben in zehn Metern Höhe
Der Protest der Aktivist*innen im Hambi hat sich ausgezahlt: Der Wald darf bleiben, zumindestvorerst. Die erfolgreichen Besetzer*innen sagen: Reichtum und Besitz dürfen keine Rechtfertigung für Umweltzerstörung sein. Unser Autor hatte sie bereits im Juni in ihren Baumhäusern im Hambacher Forst besucht
Journalist 2020 – Ein digitaler Einzelkämpfer?
Geschrieben von Nina Breher
Berlin, 01.Februar 2013
Journalistische Medien müssen sich derzeit intensiv mit den Veränderungen auseinandersetzen, die das digitale Zeitalter mit sich bringt. Dabei muss Journalismus schneller denn je funktionieren, aber trotzdem ansprechend und sorgfältig sein. Unweigerlich verändert sich auch das Berufsbild des Journalisten. Deshalb lud die UnAufgefordert am 11. Januar 2013 zu einer Podiumsdiskussion zum Thema "Journalist 2020 – Ein digitaler Einzelkämpfer?".



















