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SCHLAGWORTE: Kritik

Vom Miteinander und Gegeneinander: „Die Mitbürger” am Hans-Otto-Theater

Das Hans-Otto-Theater in Potsdam zeigt mit dem Stück „Die Mitbürger“ von Annalena und Konstantin Küspert, wie sehr die Grenzen zwischen den Schauspieler*innen auf der Bühne und dem Publikum verwischt werden können. Das Publikum wird zum mitspielenden Bestandteil der Inszenierung – unerwartet und ohne definierten Anfang.

„Live, Work, POSE!“ –  New Yorks Ball Culture auf Netflix

Zunehmend gewinnen Personen, die nicht weiß, heteronormativ oder Cisgenders sind, an Sichtbarkeit in Stremingdiensten und Online-Mediatheken. Heraus sticht dabei die Dramaserie Pose, die von der New Yorker Ballroom Community der späten 1980er bis 1990er Jahre handelt. Mit einem Cast aus mehrheitlich trans Personen überzeugt sie dabei durch Authentizität und starke Charaktere. 

Filmkritik „Exil”: Vor dem Gartenzaun ein fremdes Land

Tote Ratten im Briefkasten und ein brennender Kinderwagen vor der Haustür – mysteriöse Vorfälle bringen Xhafers Leben in der deutschen Vorortidylle aus dem Takt. Hat es etwas damit zu tun, dass er Albaner ist? Oder wird er paranoid?

Humboldt Forum: Barock, Beton und KI-Fische

Im wieder errichteten Berliner Stadtschloss hat das Humboldt Forum digital eröffnet. In dem knapp 67-minütigen Livestream wurde zumindest versucht Optimismus und Begeisterung zu versprühen.

Transition aus Selbstliebe. „Ich bin Linus” – Buchkritik

Linus Giese und unser Autor haben einiges gemeinsam. Ein Unterschied zwischen ihnen ist jedoch, dass Giese ein Buch geschrieben hat: Über sein Leben als trans Mann.

Der umstrittenste Ersti der HU: Das Institut für Islamische Theologie

Seit dem Wintersemester 2019/20 hat das Institut für Islamische Theologie den Lehrbetrieb an der Humboldt-Universität aufgenommen. Welche Erfahrungen haben Dozent*innen und Studierende im ersten Semester gemacht?

Zahm und Ermüdend: „Irrwege. Analysen aktueller queerer Politik“ – Buchkritik

Kritik an linken, queerfeministischen und post-strukturalistischen Positionen gehört beim Querverlag zum Programm. Nun ist der neueste Sammelband erschienen.

Der Universaldilettant. Christian Schultheisz Romandebüt „Wense”

Christian Schultheisz erzählt in seinem schmalen, aber charmant inszenierten Erstling von einem fast vergessenen Sonderling: dem Allesforscher Hans Jürgen von der Wense.

Rekonstruktion gleich Reproduktion? Ein Kommentar zum Humboldt Forum

Brauchen wir in Berlin rekonstruierte Imperialbauten? Durch die Errichtung des Kreuzes auf der Kuppel des Humboldt Forums kochte die Kritik wieder hoch. Ein Kommentar.

Netflix Kolumne: (Un)orthodox

Netflix's „Unorthodox" ist ein bis ins Detail authentisches Porträt einer ultra-orthodox jüdischen Gemeinschaft.

It’s not Rocket Science – Raubverlage in der Wissenschaft

Sogenannte Raubverlage veröffentlichen Studien, ohne diese auf wissenschaftliche Standards zu prüfen. Nach außen hin sind sie häufig kaum von seriösen Verlagen zu unterscheiden. Einige Lobbyverbände nutzen das für sich.

Bento Lamento – Kathrin Weßlings Roman „Nix passiert”

In Kathrin Weßlings zweiten Roman „Nix passiert"  ist der Titel Programm. Die Anlage für ein gelungenes Generationenporträt versumpft im Klischee.

Das UnAuf Ranking zur 70. Berlinale – Wettbewerb

Unser persönliches Ranking der Wettbewerbsfilme der 70. Berlinale. Never Rarely Sometimes Always auf Platz eins, dicht gefolgt von den deutschen Produktionen Undine und Berlin Alexanderplatz. 

Der Wahnsinn der Normalität „Shirley” – von Josephine Decker

Nach dem hervorragenden Madeline’s Madeline legt Josephine Decker mit „Shirley" nochmal eine Schippe drauf. Schon jetzt eines der Highlights des Kinojahres 2020. 

Ein Jude und ein Nazi plaudern Kauderwelsch – „Persian Lessons”

Humor und Drama halten sich gekonnt die Waage. „Persian Lessons" ist ein starker Film über den unglaublichen Überlebenswillen in einem NS-Arbeitslager.

Das Problem des Online Journalismus? Der Leser!

Unser Autor beklagt einen Verlust an Qualität und Meinungsvielfalt im gegenwärtigen Online-Journalismus. Die Grund dafür ist der einseitige Fokus auf die Bedürfnisse der Leser*innen im Zuge ihrer digitalen Quantifizierung. Ein Kommentar.

Der Vater ist das Schicksal für den Sohn: “In my room”...

Regisseur Falk Richter macht sich in "In my room" auf der Suche nach den Spuren und Prägungen, die Väter in ihren Söhnen hinterlassen und ein Leben lang nachhallen.

Selbstfindung im Machtmissbrauch: „Törless” am Kleinen Theater Berlin

Das Kleine Theater in Friedenau inszeniert das auf Robert Musils Roman basierende Stück „Törless“, inszeniert von Boris von Poser. Feine Details tragen dazu bei, dass das Stück auf verschiedenen hermeneutischen Ebenen seine volle Wirkung entfalten kann.

Arbeiten und nicht verzweifeln – Heiner Müllers „Herzstück“ am Gorki-Theater

14 Zeilen ist das „Herzstück“ von Heiner Müller nur lang. Sebastian Nübling inszeniert am Gorki-Theater daraus eine absurd-komische Inszenierung über Arbeit in der modernen Gesellschaft. Das ist hochunterhaltsam und kurzweilig, auch wenn die Erkenntnisse über den Menschen im kapitalistischen System vorhersehbar bleiben. 

Die Wütenden – Les Misérables bei der Französischen Filmwoche

Die französische Auswahl für den Oscar ist ein explosives Sozialdrama, dessen realistische Intensität man nicht so schnell vergessen kann.