Keine Mayo, aber satte Kürzungen: Was die Berliner Sparpolitik mit der Mensa macht

Kürzere Öffnungszeiten, höhere Preise, weniger Auswahl – die Mensen der HU ächzen unter den Budget-Kürzungen des Senats. Auch wenn das Studierendenwerk sich bemüht, ein bezahlbares Angebot beizubehalten: Am Ende tragen die Student*innen die Extra-Kosten.

Einmal im Leben: Eine Nacht in der Bib

Wer für die nächste Klausur eine Nachtschicht einlegen muss, der ist inzwischen nicht mehr auf den Schreibtisch angewiesen, denn in der gemeinsamen Bibliothek der Technischen Universität und der Universität der Künste herrscht seit Anfang Mai Dauerbetrieb. Unsere Autorin ist für uns (fast) wach geblieben. 

Wer ist der Feind im Nahen Osten? – Warum wir Leid gegeneinander ausspielen

Die israelische Regierung hat im Gazastreifen vor drei Wochen eine brutale Bodenoffensive gestartet. Gleichzeitig sind am Institut für Sozialwissenschaften umgedrehte rote Dreiecke aufgetaucht, die auch von der Hamas benutzt werden, um israelische und jüdische Ziele zu markieren. In Washington hat ein mutmaßlicher Terrorist wenige Tage später zwei Mitarbeiter*innen der israelischen Botschaft erschossen.

In der Grauzone

Die Universitätsbibliothek der HU hat über Jahrzehnte finanzielle Förderung in Millionenhöhe von einer Stiftung erhalten, die ihre rechte Vergangenheit nie aufgearbeitet hat. Erst vor zwei Jahren geriet dieses Thema durch den Druck der Presse in den Blick. Eine Recherche über Wege aus der Abhängigkeit von privaten Geldern – und von fragwürdigen politischen Überzeugungen.

Was macht eigentlich der Bund der Alevitischen Studierenden (BDAS)?

Schon seit 2012 engagiert sich der BDAS in Berlin für die Belange alevitischer Student*innen aller Berliner Unis und Hochschulen, seit Juni 2024 ist er offiziell an der HU akkreditiert. Die Gruppe unterstützt Erstis und vernetzt Studis, organisiert aber auch Events für die Gemeinde in Kreuzberg und engagiert sich gegen den Rechtsruck.

Die Studis gegen Rechts treffen sich zur Palästina-AG im Görlitzer Park — Alles dreht...

 Bei der Besetzung des Instituts für Sozialwissenschaften im Mai letzten Jahres tauchte das umgedrehte Dreieck, das auch von der Hamas benutzt wird, neben anderen antisemitischen Parolen auf. Rund ein Jahr später stellt sich nun die Frage: Wie kann Solidarität mit dem palästinensischen Volk aussehen, ohne dabei in antisemitische Muster zu verfallen? Einen Versuch stellt die Palästina-AG der Studis gegen Rechts dar, die sich am Sonntag im Görlitzer Park zum Kennenlernen und Vernetzen zusammengefunden hat. 

„Es geht in allen Bereichen um die Substanz des kritischen Denkens”-  Studis gegen Rechts...

Letzte Woche war es wieder so weit: Die Studis gegen Rechts veranstalteten ihr Semesterauftaktreffen, um neue Aktivist*innen anzuwerben. Dabei wurden viele Reden gehalten, die sich aber inhaltlich oft im Kreis drehten. Ein zentrales Ziel wie Riesa im Wintersemester 2024/25 gab es nicht. 

„Danke, dass ihr die Beschlussfähigkeit ohne JuSos, RCDS und Konsorten ermöglicht” –  StuPa-Sondersitzung von...

Viele Anträge, viele schnelle annehmende Abstimmungen sind, trotz des Problempunktes Beschlussfähigkeit vorheriger Sitzungen, Stil dieser StuPa Sitzung.  Zum Schluss wird ein (wenig) überraschender Instagram-Beitrag...

Von Blumen und Asphalt – Die Grenzen im intersektionalen Klimaschutz an der Humboldt-Universität

Pünktlich zum Frühlingsbeginn entsteht auf dem Campus Nord ein neuer Parkplatz, auf Kosten einer Wildblumenwiese. Das Bauvorhaben führt zu Empörung unter den Studierenden, zumal es dem Klimaschutzkonzept der HU zu widersprechen scheint. Doch die Lage ist verzwickter, als sie anmutet – und wirft Fragen auf.

NextBike Update – Eine letzte Fahrt

Am Dienstag Abend, den 29. April 2025, erreicht eine E-Mail des Referent*innen-Rats (RefRat) die Studierendenschaft der Humboldt-Universität zu Berlin. Der RefRat verkündet das abrupte Ende der Kooperation zwischen der Humboldt-Universität zu Berlin und NextBike. Seit dem 1. Mai 2025 ist die kostenlose Nutzung der Fahrräder nicht mehr möglich.

„Wofür steht die Stadt, wenn man sich studieren nicht mehr leisten kann?“- Eine studentische...

„Wir sind in unserer Existenz bedroht.“ Mit diesen Worten wandte sich Jana Judisch, Pressesprecherin des Studierendenwerks Berlin, bei der Studentischen Vollversammlung zu den Haushaltskürzungen des Berliner Senats, an die Studierenden. Zu der Vollversammlung am 23. Januar hat der RefRat neben den Studierenden der HU Vertreter*innen von Verdi, des Mittelbaus, der Verwaltung und technischen Abteilung und des Studierendenwerks eingeladen. 

Tour de NextBike 

„Ich bin speed.“ Ein ikonisches Zitat aus dem Film Cars, nun auch anwendbar auf meine Lebensrealität. Eine Fahrt mit dem NextBike bringt einiges mit sich. Zum Beispiel ein schwarzes Branding an den Händen, durch die gummiartige Verkleidung der Fahrradgriffe.

NextBike aktuell – Ein Überblick

Seit Mai 2024 bietet die Humboldt-Universität eine kostenfreie Möglichkeit zur Fahrradnutzung. Das in Leipzig gegründete Unternehmen NextBike eröffnet flexible Möglichkeiten, sich in Städten zu bewegen. Für viele Studierende hat das Angebot praktische Vorteile – vor allem in einer Stadt wie Berlin, die eine hohe Fahrraddiebstahlrate aufweist. 

Der Kampf um das Recht zum Studieren in Frankreich: Das „Sans-facs“ (dt. „ohne-Fakultät“) Kollektiv...

„Studieren ist ein Recht und kein Privileg“ – so lautet der Protest-Slogan des „Sans-facs“ Kollektivs, das zusammen mit dem französischen Studierendenverband „UNEF“ vor dem Hauptgebäude der Université Paris Nanterre für ihr Recht zum Studieren kämpft. In ganz Frankreich demonstrieren Studienanwärter*innen seit 2020 vor zahlreichen Unis für ihr Bildungsrecht. Ihnen geht es um den Anspruch auf Studienbildung, der seit 2018, durch die Einführung des selektiven Bewerbungsportals Parcoursup, erschwert bis verhindert wird. Woran richtet sich die Kritik der „Sans-facs“ und worin unterscheidet sich das französische zu dem deutschen Universitätssystem? 

Antisemitismusproblem im HU-RefRat? „Die Plena waren Fieberträume“

Am 11. November verließ das Finanzreferat den RefRat mit einem lauten Knall in Form eines Statements, das schwere Antisemitismusvorwürfe erhob. Seitdem folgten ein Statement des RefRats und jede Menge mediale Aufmerksamkeit. Die UnAuf hat sich mit dem zurückgetretenen Finanzreferat getroffen.

Erste StuPa-Sitzung im Wintersemester: Von Eichhörnchen-Kolonien und Antisemitismusvorwürfen

Mit der Neuwahl des Präsidiums und der Referate hatte das 32. StuPa bei seiner konstituierenden Sitzung eigentlich schon alle Hände voll zu tun. Dazu kommen unvermittelt Antisemitismusvorwürfe gegen den RefRat - aus den eigenen Reihen.

„Die stärkste antifaschistische Bewegung, die es je an Berliner Unis gab“ – Das Semesterauftakttreffen...

Dramatische  Reden und ein überquellender Vorlesungssaal. Am Donnerstag fand das Auftakttreffen der antifaschistischen Gruppe „Studis gegen Rechts“ im Hauptgebäude der Humboldt-Universität zu Berlin statt und kündigte mit großen Worten große Pläne an. 

BAföG Novelle: Zwischen Fortschritt und Stagnation

Höhere Sätze, mehr Flexibilität und weniger Bürokratie: Zum 01.08.2024 ist die BAföG-Reform der Ampel-Koalition in Kraft getreten. Kritiker sehen in dem Ergebnis trotz der Verbesserungen eine Verkennung der Lebensrealität von Studierenden. 

Eine (verspätete) Antwort auf das Statement des HU-Präsidiums: Voller Wut in die Zukunft 

Am 11.06. veröffentlichte das Präsidium der HU eine Stellungnahme zum Stand der Aufarbeitung der pro-palästinensischen Besetzung des Instituts für Sozialwissenschaften am 22. und 23....

Studieren nach der Besetzung: Zwischen Frust und Fragezeichen

Die pro-palästinensische Besetzung des Instituts für Sozialwissenschaften markiert eine Zäsur des Sommersemesters 2024 in eine Zeit davor und eine danach. Unsere Autorin studiert am...