Zahm und Ermüdend: „Irrwege. Analysen aktueller queerer Politik“ – Buchkritik
Kritik an linken, queerfeministischen und post-strukturalistischen Positionen gehört beim Querverlag zum Programm. Nun ist der neueste Sammelband erschienen.
Von Masken und Menschen
Mit „Deine kalten Hände“ liegt nun der dritte Roman der Südkoreanerin Han Kang, Autorin des Meisterwerks „Die Vegetarierin“, auf Deutsch vor. Sie erzählt von einem Künstler, der hinter die Oberfläche der Menschen dringt, indem er Gipsabdrücke ihrer Körper nimmt.
Buchkritik: Lennart Adams „Auf ein Bier bleibe ich noch“
Der Journalist Lennart Adam erzählt in seinem Buch kurzweilige und unterhaltsame Episoden aus Bars der ganzen Welt, die er während seiner Reisen besuchte.
„Der Westen hat keine Ahnung, was im Osten passiert” – warum wir den Osten...
Der Titel lässt aufhorchen und hinschauen, erinnert stark an Dirk Oschmanns „Der Osten – eine westdeutsche Erfindung“. Jakob Springfeld will mit dem Titel vor allem provozieren. Das räumt er selbst gegen Ende der Lesung ein. Bei seinem Aufruf zur Versöhnung und zum Zusammenrücken gegen Ende der Lesung stellt er fest, dass das Land doch nicht so gespalten und die Fronten nicht so verhärtet sind. Welches Ziel verfolgt er also auf den mehr als 200 Seiten seines neuen Buches?
Bento Lamento – Kathrin Weßlings Roman „Nix passiert“
In Kathrin Weßlings zweiten Roman „Nix passiert" ist der Titel Programm. Die Anlage für ein gelungenes Generationenporträt versumpft im Klischee.
Lektüre für dunkle Stunden – Die UnAufgefordert-Buchtipps für den Herbst
Wenn das Laub von den Bäumen fällt und der Regen gegen die Fensterscheiben klopft, ist es vielleicht mal wieder Zeit, ein (gutes) Buch in die Hand zu nehmen.
Der Universaldilettant. Christian Schultheisz Romandebüt „Wense“
Christian Schultheisz erzählt in seinem schmalen, aber charmant inszenierten Erstling von einem fast vergessenen Sonderling: dem Allesforscher Hans Jürgen von der Wense.
Zu Gast im Gefängnis
Im Rahmen des Internationalen Literaturfestivals (ILB) gab es dieses Jahr auch Lesungen in Berliner Justizvollzugsanstalten. Dort stellte unter anderem die Autorin Ronya Othmann ihren für den Deutschen Buchpreis 2024 nominierten Roman „Vierundsiebzig“ vor.
Wie steht’s um die Zukunft der deutschen Literatur?
Zum 26. Mal fand im Heimathafens Neukölln der Open Mike des Haus der Poesie statt. Jedes Jahr haben 6 Lektoren die verantwortungsvolle Aufgabe aus über 500 Einsendungen 20 Finalist*Innen zu küren. Mit 7500€ ist der Preis dotiert, der anteilig an die drei Gewinner verteilt wird. Zusätzlich vergibt die taz einen Publikumspreis. Der Open Mike gilt weithin als einer der renommiertesten Preise für junge Literatur in Deutschland und als Gradmesser ihrer Zukunft.
Gespenster aus Deutschland
Enttäuschte Geister und verzweifelte Doktoren: Die „Handliche Bibliothek der Romantik“ im Secession Verlag öffnet mit einer Auswahl deutscher Gespenstergeschichten. Jede Erzählung ist eine Heimsuchung, eine Stimme, die nicht verstummen kann.
Geschichten aus Kabul – die Grenze zwischen Literatur und Politik
Die afghanischen Autor*innen Homeira Qaderi und Siamak Herawi stellen ihre jüngsten Werke vor und berichten von ihrer Heimat vor der Machtübernahme der Taliban. Ein...













