Gespenster aus Deutschland

Enttäuschte Geister und verzweifelte Doktoren: Die „Handliche Bibliothek der Romantik“ im Secession Verlag öffnet mit einer Auswahl deutscher Gespenstergeschichten. Jede Erzählung ist eine Heimsuchung, eine Stimme, die nicht verstummen kann.

Zahm und Ermüdend: „Irrwege. Analysen aktueller queerer Politik“ – Buchkritik

Kritik an linken, queerfeministischen und post-strukturalistischen Positionen gehört beim Querverlag zum Programm. Nun ist der neueste Sammelband erschienen.

Von Masken und Menschen

Mit „Deine kalten Hände“ liegt nun der dritte Roman der Südkoreanerin Han Kang, Autorin des Meisterwerks „Die Vegetarierin“, auf Deutsch vor. Sie erzählt von einem Künstler, der hinter die Oberfläche der Menschen dringt, indem er Gipsabdrücke ihrer Körper nimmt.

Bento Lamento – Kathrin Weßlings Roman „Nix passiert”

In Kathrin Weßlings zweiten Roman „Nix passiert"  ist der Titel Programm. Die Anlage für ein gelungenes Generationenporträt versumpft im Klischee.

Wie steht’s um die Zukunft der deutschen Literatur?

Zum 26. Mal fand im Heimathafens Neukölln der Open Mike des Haus der Poesie statt. Jedes Jahr haben 6 Lektoren die verantwortungsvolle Aufgabe aus über 500 Einsendungen 20 Finalist*Innen zu küren. Mit 7500€ ist der Preis dotiert, der anteilig an die drei Gewinner verteilt wird. Zusätzlich vergibt die taz einen Publikumspreis. Der Open Mike gilt weithin als einer der renommiertesten Preise für junge Literatur in Deutschland und als Gradmesser ihrer Zukunft.

Der Universaldilettant. Christian Schultheisz Romandebüt „Wense”

Christian Schultheisz erzählt in seinem schmalen, aber charmant inszenierten Erstling von einem fast vergessenen Sonderling: dem Allesforscher Hans Jürgen von der Wense.