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SCHLAGWORTE: Rezension

No Good Ideas – Rezension zu „No Good Men“

Mit einer unausgereiften „All men bad“-Parabel eröffnet die diesjährige Berlinale. Warum die implizierten Themen der eigentlichen Love-Story in den Weg kommen.

Uchronia Filmkritik: Queeres Referenz-Feuerwerk mit Kultpotenzial

Der griechische Film „Uchronia“, der bei der Berlinale 2026 seine Weltpremiere feiert, reflektiert Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft von Widerstand, Queerness und Avantgarde. 

Marty Mediocre

Dream Big! Das tut jedenfalls Marty Mauser in Josh Safdies neuem Film Marty Supreme. Die Geschichte interpretiert den American Dream neu, ist aber auf vielen Ebenen leider enttäuschend. 

„Sorry, Baby”: Ein Traumafilm, der nicht ins Schema passt

In ihrem Debütfilm „Sorry, Baby” erzählt Eva Victor von einem sexuellen Übergriff und der mühsamen Rückkehr in den Alltag.

Literarischer Widerstand – Rezension zu Lolita lesen in Teheran

In Lolita lesen in Teheran erzählt Eran Rikli die Geschichte der Professorin Azar Nafisi, die im Iran der 1990er Jahre einen geheimen Lesekreis gründet.

The party must go on! Rezension zu dem israelischen Film „Yes”

Der Film „Yes” präsentiert die Gesellschaft Israels nach dem Schicksalsschlag des 7. Oktober. Die Behandlung des Themas lässt den europäischen Zuschauer dennoch kalt.

Ick liebe dir: Urbane Euphorie bis Streetart-Stereotyp

In Kunstformen und -werken finden immer wieder subtile Anspielungen bis hin zu offenen Liebeserklärungen an Berlin. Doch was treibt diese urbane Faszination verschiedenster Kreativer und Stadtbewohner*innen?

Sentimental Value – Wenn Worte nicht weiterhelfen

Was ist Zuhause für uns? Kann es ein Ort sein, oder ist es nicht vielmehr ein Gefühl? Es sind eben jene Fragen, die Joachim Triers neuen Film Sentimental Value unbegreiflich gut machen.

Bedrückend real – A House of Dynamite

Was passiert, wenn eine Atomrakete auf die USA zusteuert? Kathryn Bigelow erzählt dieses Szenario aus mehreren Perspektiven innerhalb des amerikanischen Militärapparates und hinterlässt ein bedrückendes Gefühl.

„Auf der Suche nach der gestohlenen Zeit”: Ole Nymoen stellt sein...

Wer stiehlt unsere Zeit? Der Kapitalismus, sagt Ole Nymoen. Bei der Lesung von “Auf der Suche nach der gestohlenen Zeit” diskutiert er die Frage, wie Menschen ihre Zeit verbringen und wer daran verdient.

Jugend ohne Gott – Die Bühne wird zur Echokammer

Horváths Jugend ohne Gott lädt zu stumpfen Parolen ein. Eine Einladung, die das Deutsche Theater dankend annimmt. Hier steht das Stück auch diese Spielzeit wieder auf dem Programm und rührt die Werbetrommel gegen Faschismus.

Ne Zha 2 – Der Blockbuster, den niemand kennt

Über 2,2 Milliarden US-Dollar Einspielergebnis, der fünfterfolgreichste Film aller Zeiten, der erfolgreichste Animationsfilm überhaupt — diese und noch deutlich mehr Rekorde hat erst dieses...

Die erdrückende Macht des Vertrauten: Rezension zu „Vermiglio“

„Vermiglio“ erzählt eindringlich und intim vom Alltag einer Südtiroler Familie in den letzten Kriegsmonaten – fernab gängiger Weltkriegsdramen, aber voller subtiler Wucht.

Kulten wir die RAF? „Ulrike Maria Stuart” im Deutschen Theater

Ende Februar diesen Jahres ist Daniela Klette, eine RAF-Terroristin der dritten Generation, in Berlin-Kreuzberg festgenommen worden. Fast genauso lange schon hängt im Deutschen Theater...

Horrorthriller „Speak No Evil”: Warum Filmfestivals das Beste sind

Bereits vor zwei Jahren lief die dänische Vorlage mit gleichem Titel auf dem in mehreren deutschen Städten stattfindenen Fantasy Filmfest. Dieses Jahr eröffnet die...

Fußball im Nationalsozialismus: Propaganda und Gewalt

Die Ausstellung „Sport. Masse. Macht.” im Haus des Deutschen Sports beleuchtet auf informative und innovative Weise die Geschichte des Fußballs im Nationalsozialismus. Das Olympiastadion in...

„Challengers“: Game, Sex und Match

„Call Me by Your Name“-Regisseur Luca Guadagnino hat mit „Challengers“ einen neuen sinnlichen und komplexen Sommerfilm geschaffen. Mit Zendaya (spätestens seit „Dune“ der größte aktuelle...

Sterben: Womöglich einer der besten aktuellen Filme aus Deutschland

Der Berlinale-Wettbewerbsfilm „Sterben“ handelt, anders als es sein vielleicht etwas provokanter Titel vermuten lässt, eigentlich genauso vom Leben in aller seiner Tragik und Hoffnungslosigkeit....

The Wrong Movie: Der Name ist Programm

Gnädigerweise liefert uns der Titel diese Steilvorlage, denn er bleibt seinem Inhalt treu. Hält man die 96 quälenden Minuten durch, drängt sich die Frage...

Herzsprung: Ein märchenhafter DEFA-Film über Liebe, Sehnsucht und Rassismus

Der kleine Ort Herzsprung irgendwo im Norden Ostdeutschlands, kurz nach der Wiedervereinigung. Johanna, eine junge Mutter, verwitwet und arbeitslos, ist wie alle um sie herum Opfer der allgemeinen wirtschaftlichen Auflösung. Ihr neues Liebesglück mit dem Fremden wird zu einer rassistisch motivierten Eskalation der Ereignisse führen.