DREI FRAGEN an den Studentischen Wahlvorstand: Lara Bokor, 29, Rechtswissenschaft

 

Warum und seit wann engagierst du dich im studentischen Wahlvorstand?

Ich studiere, arbeite nebenbei und habe ein kleines Kind, ein wenig zusätzlicher finanzieller Spielraum in Form der Aufwandsentschädigung kommt da sehr gelegen. Außerdem bin ich ein sehr politischer Mensch und finde Engagement in diesem Sinne wichtig. Gewählt wurde ich am 18.10.2017 in der StuPa-Sitzung (Studierendenparlament, Anmerkung der Redaktion) – also drei Wochen vor der SemTix-Abstimmung (Semesterticket, Anmerkung der Redaktion), was ganz schön stressig war.

Wie laufen die Vorbereitungen für die kommende Wahl zum Stupa?

Das größte Problem, das wir gerade haben, ist, dass die Unileitung den Bitten unserer Vorgänger*innen nicht nachgekommen ist und wir deswegen noch kein digitales Wähler*innenverzeichnis haben. Das macht Probleme mit der CampusCard, weil diese nicht markierbar ist. Deswegen mussten wir nervigerweise jedes Mal, wenn bei der SemTix- Abstimmung jemand damit abstimmen wollte, eine „analoge“ Datenbank per Telefon abrufen. Das dauert ewig, ist fehleranfällig und insgesamt einfach suboptimal, um es vorsichtig auszudrücken.

Wie sieht dein Appell für mehr Wahlbeteiligung an der Uni aus?

Das StuPa entscheidet über viele für Studierende wichtige Themen, es ist die Möglichkeit für Studierende mitzubestimmen, was an der Uni wie passiert und wo
welches Budget hingeht. Wer etwas verändern möchte, sollte also wählen und sich vielleicht auch zur Wahl stellen. Auf jeden Fall nicht nur meckern, dass nicht das passiert, was man selber möchte.

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