Wenn die Polizei mit studiert
Polizist*innen in schwerer Montur stehen vor Institutsgebäuden oder sitzen vereinzelt im Schatten der Bäume. An griechischen Universitäten gehört dieses Bild seit 2021 zum Alltag. Ein Journalist und zwei Studentinnen berichten, wie die Polizeipräsenz das Leben der Studierenden an der Aristoteles-Universität in Thessaloniki verändert hat.
Unter schwarzer Flagge: Anarchistischer Widerstand an der Universität
Griechenlands anarchistische Bewegung lehnt normalerweise jegliche Verbindung zu den Medien ab. Die UnAuf darf einen Anarchisten in einen besetzten Universitätsraum begleiten, in dem die Bewegung ihren Widerstand gegen die Polizei organisiert.
„Männer sollen dominant sein, Frauen nicht so laut“
Griechenland gilt noch immer als ein stark patriarchal organisiertes Land. Damit sind dort Safe Spaces besonders wichtig – Alex ist non-binär und engagiert sich in einem davon.
„Es ist, als müssten wir über fröhliche Dinge schreiben“
Laut Reporter ohne Grenzen steht Griechenland auf Platz 108 der Rangliste für Pressefreiheit. Mit jedem Regierungswechsel wechseln auch die Journalist*innen im öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Der Journalist Pantelis Tsompanis kennt die Hürden in der griechischen Berichterstattung. Über seinen Arbeitsalltag sprach er mit der UnAufgefordert.
Dialog mit der Identität: „Kunst – das bist du“
Junge Kunstschaffende, die noch auf der Suche nach ihrem individuellen Ausdruck sind, stehen ständig im Austausch mit inneren und äußeren Geschehnissen. In einem Land wie Griechenland, das von Polarisierung, Polizeigewalt und politischen Machtkämpfen geprägt ist, lohnt es sich, einen Blick auf die Kunstszene zu werfen. Ein Portrait der Kunststudentin Georgia Orfanidou.







