Vote!, Illustration: Carmen Voigt

Geschrieben von Vera Weidenbach

Berlin, 19. Januar 2013

Die jährliche Wahl zum Studierendenparlament (StuPa) der Humboldt-Universität zu Berlin (HU) findet am 22. und 23. Januar statt.

Das Parlament vertritt die Studierendenschaft, also alle immatrikulierten Studierenden der HU. Es besteht aus 60 Mitgliedern, von denen ein Präsident bestimmt wird. Auch der Referent_innenRat wird aus Studierenden des StuPa zusammengesetzt und von dessen Mitgliedern gewählt. Dieses Organ der studentischen Selbstverwaltung ist sozusagen die Exekutive. Es teilt sich in verschiedene Referate, wie Finanzen, Öffentlichkeitsarbeit und Soziales. Die Amtszeit der beiden Gremien beträgt jeweils ein Jahr.

Jeder an der HU immatrikulierte Studierende kann wählen gehen und sich selbst in einer Liste zur Wahl stellen. Eine Liste muss mindestens drei Mitglieder haben.
Dieses Jahr sind 13 Listen aufgestellt:

RCDS – Ring Christlich Demokratischer Studenten
Linke Liste an der HU-LiLi
Liste unabhängiger Studierender (LuSt)
Danke, gut – Trackliste, The (Die LISTE)
Für Ewig und 3 Tage – Langzeitstudierende*
GRÜNBOLDT >> grün-alternative liste
LIBERALE HOCHSCHULGRUPPE (LHG)
The Autonome Alkoholiker_innen
OLKS-OffeneListeKritischer Studierender
mutvilla / Gender Studies / *
Die PDB: Partei, die bewegt
BuF – Bündnis unabh. Fachschaftler_innen
JUSOS HU – Jungsozialist_innen

In den Programmen der Listen gibt es einige Gemeinsamkeiten. Die Forderung nach der Gleichbehandlung aller Studierenden und die Ablehnung jeder Art von Diskriminierung tauchen in sieben der 13 Listen auf. Sechs der 13 Listen sprechen sich gegen jede Art von Hochschulgebühren aus. Fünf Programme enthalten die Forderung nach einem zulassungsfreien Zugang zu Masterstudienplätzen. Eine umweltbewusste Universität, die sich um die Verwendung von Recyclingpapier, Mülltrennung und Bioessen bemüht, wird ebenfalls gefordert.

Letztes Jahr wurde die Partei GRÜNBOLDT stärkste Partei mit 17,37 Prozent und 10 Sitzen, gefolgt von der Linken Liste (LiLi) (12 Prozent) und dem Bündnis unabhängiger Fachschaftler_innen (BuF) (11, 36 Prozent) mit jeweils 7 Sitzen.
Die Wahlbeteiligung bei der Wahl 2012 lag bei 5,01 Prozent und ist damit im Vergleich zum Jahr 2011 mit 8,32 Prozent zurückgegangen.

Weitere Informationen zu allen Parteien sowie zum Ablauf der Wahlen findet Ihr hier.

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