Wo ist der Campus besonders schön und was könnte man besser machen? Wir haben die Präsidentin Julia von Blumenthal nach ihren Ideen gefragt.
UnAuf: Was ist für Sie die schönste Ecke der Humboldt-Universität?
Julia von Blumenthal: Schöne Ecken gibt es überall, in Adlershof, Dahlem und auf dem Campus Nord. Doch für mich ist die schönste Ecke eindeutig der Ehrenhof, ganz besonders wenn im Herbst der weit über 100 Jahre alte Ginkgo leuchtend gelbe Blätter hat und die Sonne scheint. Dann erstrahlt das ganze Hauptgebäude.
UnAuf: Gibt es etwas, das Sie auf einem Campus der HU besonders unschön oder sogar hässlich finden?
Julia von Blumenthal: Auch der hässlichste Ort ist für mich in Mitte, genauer gesagt sind es zwei Orte: Jedes Mal, wenn ich am Gebäude Invalidenstraße 110 vorbeikomme, das leer und eingerüstet ist, ärgere ich mich, dass das Land Berlin so viel Geld verschwendet und diese Baustelle seit mehr als einem Jahr stillstehen lässt. Ich hoffe, dass wir noch in diesem Jahr endlich Bauarbeiten sehen werden!
Ein zweiter Ort, der hoffentlich in diesem Jahr wieder schön wird, ist der Innenhof des Hauptgebäudes. Seit mehr als sieben Jahren wird der Ostflügel saniert. Ich freue mich auf den Tag, an dem er endlich wieder nutzbar ist und die Baustelle und die Container verschwunden sein werden.
UnAuf: Was möchten Sie konkret umsetzen, um die Campusse der HU in Zukunft schöner zu machen?
Julia von Blumenthal: Gemeinsam mit dem Vizepräsidenten für Haushalt, Personal und Technik, Niels Helle-Meyer, setze ich mich dafür ein, dass die dringend notwendigen Sanierungen nicht nur angefangen, sondern auch beendet werden.
UnAuf: Wie wichtig ist Ihnen ein schöner Campus insgesamt?
Julia von Blumenthal: Jeder Campus wird natürlich vor allem durch die Menschen schön. Daher freue ich mich auf die Vorlesungszeit im Sommersemester, wenn wieder viele Studierende die Freiflächen am Campus Mitte, Nord, Dahlem und Adlershof beleben.
*Frau von Blumenthal beantwortete unsere Fragen schriftlich
Foto: Stefan Klenke







