An dieser Stelle sammeln wir Nachrichten für Studierende an der Humboldt-Universität und weiteren Universitäten in Berlin. Dieser Blog wird fortlaufend von verschiedenen Autor*innen aktualisiert.

22. November: Beantragung der Rückerstattung des 9-Euro-Tickets

Durch das 9 Euro-Ticket kostete es die HU weniger Geld als sonst, die Semestertickets zu bestellen.  Dennoch wurde von Studierenden der volle Semesterbeitrag bezahlt. Den überschüssigen Betrag  – 69,90 Euro – können die HU-Studierenden nun zur Rückerstattung beantragen. Das funktioniert ganz einfach auf AGNES: Bankverbindung angeben, eine TAN eintragen, und die Rückerstattung durchführen.

Die Chefredaktion


11. Juli: StuPa-Wahl am 12. Juli

Am morgigen Dienstag, den 12. Juli, findet die Wahl des Studierdendenparlaments der HU statt. Von 9:30 bis 18 Uhr hat das Wahllokal im Foyer des Hauptgebäudes, Unter den Linden 6, geöffnet. Wahlberechtigt sind alle an der HU immatrikulierten Studierenden.

Jacqueline Kamp


17. Juni: Wir laden euch zur Podiumsdiskussion ein!

Mit der nächsten Schlagzeile schnell Klicks generieren oder auf qualitativ hochwertige Recherche setzen? – Macht das Internet den Journalismus kaputt?

Über diese und viele andere Fragen wollen wir bei unserer Podiumsdiskussion am 20.06. sprechen. Und ihr seid recht herzlich eingeladen, mitzudiskutieren.
→ 19 Uhr, Unter den Linden 6, Raum 1070.

Auf dem Podium:
Viktor Marinov – Stellvertretende Leitung Faktencheck CORRECTIV
Tamara Vogel – Redakteurin Community und Social WELT
Jakob von Lindern – Redakteur im Ressort Digital ZEIT ONLINE

Moderation: Jacqueline Kamp & Leonie Gau (krankheitsbedingt ausgefallen, vertreten durch Laura Ella Strübbe & Nils Katzur)

Die Chefredaktion


08. März: Interne Namensänderung für trans Student*innen wohl ab dem 31. März

Wie die Transberatung der HU auf der Internetseite des RefRats mitteilt, soll die Möglichkeit zur internen Änderung des Vornamens für trans Student*innen kommen. Ab dem kommenden Sommersemester sei es somit möglich, den Namen in den internen Systemen der HU zu ändern. Die offizielle Umsetzung soll ab dem 31. März in Kraft treten. Von da an dürfen trans Student*innen ihren Namen auf den Plattformen Agnes, Moodle und in Zoom-Gesprächen ändern. Der angegebene Name gelte somit auch in Seminaren.

Die Transberatung der HU sieht diesen Schritt als längst überfällig an. So verweist die Beratungsstelle auf den jahrelangen Kampf, dem eine solche Entscheidung vorausgegangen sei. Der politische Wille, das Leben von trans Student*innen auf dem Campus angenehmer zu gestalten, würde der Universitätsleitung fehlen. Die jetzt beschlossenen Möglichkeiten seinen “auf ein absolutes Minimum begrenzt”, so die Transberatung.

Und tatsächlich bleiben große Fragen auch weiterhin offen. Die frisch gewählte Präsidentin der HU, Julia von Blumenthal, hatte noch in ihrer Anhörung vor dem Konzil erklärt, für Lösungen in dieser Frage offen zu sein. Dass trans Student*innen auch weiterhin ihren Deadname bei Immatrikulationen angeben müssen, kritisierte die Beratungsstelle als einen untragbaren Zustand.

So wäre der Spielraum für eine endgültige Lösungen gegeben gewesen, womit die Transberatung unter anderem auf die TU Berlin verwies. An der HU bleibt die Frage nach einer endgültigen Namensänderung zum Wohle der trans Student*innen weiterhin offen. Denn der Deadname auf einer Immatrikulation gilt auch auf Zeugnissen und dem ausgestellten Studierendenausweis.

Nils Katzur


4. März: Humboldt-Universität setzt Kooperationen mit russischen Partnerinstitutionen aus/ Hilfsfonds für ukrainische Studierende

Laut der Pressestelle der HU setzt die Universität Zusammenarbeit mit russischen Partner*innen aus. Konkret beziehen sich diese Schritte auf Kooperationen und Mobilitätsprogramme mit russischen Universitäten. Somit sind Dienstreisen und Exkursionen nach Russland vorerst ausgesetzt. Überdies wird die Universität bis auf weiteres keine Forschungsgeräte aus Russland beziehen und gemeinsame Forschungsprojekte pausieren.

Die vom Präsidium der Humboldt-Universität getroffenen Entscheidungen haben keine Konsequenzen für russische Studierende in Bachelor-, Master- oder Promotionsstudiengängen. Wie die Pressestelle der HU mitteilt, bleiben russische Staatsangehörige weiterhin Studierende der HU.

Für Studierende und Doktorand*innen, die in Promotions- und Double-Degree-Programmen eingebunden sind, werden Lösungen erarbeitet, ebenso für Programmstudierende aus russischen Partneruniversitäten. Präsidiumsmitglied Peter Frensch nennt für eine zur Fortsetzung der Programme: „Die Zusammenarbeit mit unseren Partnereinrichtungen in Russland werden wir wieder aufnehmen, sobald die Voraussetzungen dafür geschaffen wurden. Das bedeutet vor allem: ein Ende von Putins Krieg gegen die Ukraine.“

Universität will Studierende und Wissenschaftler*innen unterstützen 

Weiterhin erarbeite die Universität derzeit Konzepte, um ukrainische Studierende und Wissenschaftler*innen zu unterstützen. Speziell für Studierende wird ein Nothilfefond bereitgestellt. Weiterhin will die HU durch die Initiativen „Refugees Welcome @ HU“ und „Scholars at Risk“ über Aufenthaltsfragen und soziale Belange beraten.

„Unsere Hilfsangebote sind eng abgestimmt mit dem Deutschen Akademischen Austauschdienst und der Allianz der Wissenschaftsorganisationen. Zudem wollen wir gemeinsame Bemühungen künftig in der Berlin University Alliance noch stärker bündeln“, sagt der Beauftragte des Präsidiums für Internationales und Europa Dr. Yoan Vilian.

Ukrainische HU-Studierende und Forschende sowie Fakultäten mit Forschungskooperationen in Russland und in der Ukraine sollen gesonderte Beratungsangebote erhalten. Außerdem erklärt die Humboldt-Universität, dass ukrainische Wissenschaftler*innen und Studierende eigene Forschungsprojekte vorantreiben und abschließen können.

Nils Katzur


1. März: HU zeigt sich solidarisch mit der Ukraine

Die Humboldt-Universität zeigt sich solidarisch mit der Ukraine. Am Freitag, den 4. März, lädt die Universitätsleitung zu einer Solidaritätsveranstaltung im Innenhof des Hauptgebäudes, Unter den Linden 6, Beginn: 14:30 Uhr.

Wissenschaftsfreiheit könne nur auf der Basis von Freiheit garantiert werden, deswegen hisse die HU die Flagge der Ukraine auf ihrem Hauptgebäude Unter den Linden, wie es von der Pressestelle der HU heißt. Der kommissarische Präsident der HU, Peter Frensch, erklärt: „Mit großer Sorge verfolgen wir in diesen Tagen die Ereignisse in der Ukraine und verurteilen den Bruch des Völkerrechts durch die russische Regierung. Wir stehen fest an der Seite aller Ukrainerinnen und Ukrainer und sind solidarisch insbesondere mit unseren ukrainischen Studierenden, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.“

Jacqueline Kamp


15. Februar: Julia von Blumenthal neue Präsidentin der HU 

Julia von Blumenthal ist die neue Präsidentin der Humboldt-Universität zu Berlin. Der Konzil bestätigte sie als Nachfolgerin von Sabine Kunst, die bereits Ende des vergangenen Jahres zurückgetreten war.

Schon vor der Wahl, nämlich am 6. Februar, hatte der einzige Gegenkandidat Joybrato Mukherjee seine Kandidatur zurückgezogen. Der amtierende Präsident der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) habe nicht gewollt, dass das Präsidium der HU vollständig männlich besetzt sei, wie die UnAuf schon hier berichtete.

Bei der Wahl haben 58 der 61 Mitglieder des Konzils ihre Stimmen abgegeben. Julia von Blumenthal erhielt 44 Ja-Stimmen. 12 Mitglieder stimmten mit Nein, zwei weitere Stimmen waren ungültig.

Das Konzil ist das höchste Gremium der Humboldt-Universität und setzt sich aus 61 Mitgliedern des akademischen Senats, Hochschullehrer*innen, studentischen Vertreter*innen und sonstigen akademischen Mitarbeiter*innen zusammen.

Nils Katzur


01. Februar: Mensa Süd bleibt wohl noch mehrere Monate geschlossen

Im vergangenen Dezember brannte es im Keller der Mensa Süd im Hauptgebäude der HU. Der Schaden soll gemäß der Pressestelle des Studierendenwerks Berlin groß sein. Demnach hat vor allem die elektrische Anlage zur Versorgung von Produktionsküche und Personalbereich einen Totalschaden erlitten. Das wiederum beschädigte die Hebeanlage im Untergeschoss.

Bevor die Mensa ihren Normalbetrieb wieder aufnehmen kann, müsse der elektrische Verteiler im Keller ausgetauscht werden. Außerdem müsse man die Brandmeldeanlage erneuern und die Abluftkanäle auf eventuelle Schäde hin überpürfen und reinigen.

Nach dem Stand von Mitte Januar könnte die Mensa womöglich noch drei weitere Monate geschlossen bleiben. Als Gründe hierfür nannte das Studierendenwerk Lieferengpässe für Ersatzteile sowie den Fachkräftemangel. Ein genauer Termin zur Wiedereröffnung könne daher nicht genannt werden.

Die Coffeebar „c.t“ bietet jedoch weiterhin ihr übliches Angebot von Brötchen, Kuchen und Heißgetränken an. Über das Click&Collect-System kann das Mittagsangebot weiterhin vorbestellt und abgeholt werden.

Nils Katzur


25. Januar: Julia von Blumenthal und Joybrato Mukherjee stellen sich zur Wahl für die Präsidentschaft der Humboldt-Universität

Die beiden Wissenschaftler*innen Prof. Dr. Julia von Blumenthal und Prof. Dr. Joybrato Mukherjee möchten die Nachfolge von Prof. Dr. Sabine Kunst antreten. Kunst hatte bereits zum Ende des vergangenen Jahres ihre Amtsgeschäfte niedergelegt. Wie die Pressestelle der HU mitteilt, werde das Konzil der Humboldt-Universität die Kandidat*innen am 8. Februar anhören. Die Wahl der Präsidentin/ des Präsidenten soll am 15. Februar abgehalten werden.

Julian von Blumenthal ist seit 2018 Präsidentin der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder). An der Humboldt-Universität war sie zuvor Dekanin der Kultur- , Sozial- und Bildungswissenschaftlichen Fakultät und lehrte als Professorin am Institut für Sozialwissenschaften zur Innenpolitik in der Bundesrepublik Deutschland.

Joybrato Mukherjee ist seit 2009 Präsident der Universität Gießen. Der Professor für Englische Sprachwissenschaften war von 2012 an Vizepräsident des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) und ist seit 2020 dessen Präsident.

Die Anhörung durch den Konzil der HU findet am 8. Februar um 9 Uhr per Videokonferenz statt. Die Teilnahme an der Anhörung ist mittels der Einwahldaten möglich, die das Referat Gremienbetreuung auf Anfrage herausgibt. Die eigentliche Wahl findet am 15. Februar um 9 Uhr als Präsenzveranstaltung im Audimax II auf dem Campus Nord statt. Die Wahl wird per Livestream übertragen.

Nils Katzur


07. Januar: Peter Frensch als kommissarischer Präsident der Humboldt-Universität bestätigt

Wie die Pressestelle der HU mitteilt, hat die Berliner Wissenschaftssenatorin Ulrike Gote den bisherigen Vizepräsidenten der Humbolt-Universität, Prof. Dr. Peter Frensch, mit der kommissarischen Wahrnehmung der Amtsgeschäfte des Präsidenten der HU betraut. Damit folgt Gote dem Vorschlag des Konzils und des Kuratoriums der Humboldt-Universität.

Der Anlass von Frenschs Wahl zum komissarischen Präsidenten ergibt sich aus dem Rücktritt von Prof. Dr.-Ing. Dr. Sabine Kunst. Bereits zum Jahresende hatte die ehemalige Präsidentin der Humboldt-Universität alle Amtsgeschäfte niedergelegt. Frensch wird das Amt weiterführen, bis eine Nachfolgerin oder ein Nachfolger gefunden ist. Die Wahl der neuen Präsidentin bzw. des neuen Präsident ist für den 15. Februar anberaumt.

Als einen Grund für ihren Rücktritt nannte Dr. Sabine Kunst das Berliner Hochschulgesetz. Peter Fensch betonte nach seiner Wahl, dass die Humboldt-Universität „in nicht besonders ruhigem Fahrwasser“ fahre. Hierfür nannte der neugewählte kommissarische Präsident neben der anhaltenden Pandemie und personellen Konsequenzen außerdem die  „Turbulenzen um das novellierte Berliner Hochschulgesetz“.

So stelle sich für Frensch vor allem die Frage, wie Beschäftigungsverhältnisse von Nachwuchswissenschaftler*innen auf Haushaltsstellen geklärt werden könnten. Im Paragraf 110, Absatz 6 des „Gesetzes zur Stärkung der Berliner Wissenschaft“ steht, dass für wissenschaftliche Mitarbeitende im Zuge einer Promotion nach Abschluss eines befristeten Beschäftigungsverhältnis ein unbefristetes Arbeitsverhältnis ausgehandelt werden könne. Sind wissenschaftliche Mitarbeitende jedoch bereits promoviert und arbeiten auf eine Habilitation hin, „ist eine Anschlusszusage zu vereinbaren“.

Kritiker*innen des Gesetzes befürchten, dass die so festgelegten Rahmenbedingungen keinerlei Karrierechancen innerhalb der Universität für künftige Generationen zuließen. Das Präsidium unter Peter Frensch wolle daher, mit Gremien, Fakultäten und Instituten der Universität nach Lösungen suchen. Außerdem erklärte der gewählte kommissarische Präsident die Notwendigkeit, die Rechtssicherheit des Gesetzes in Karlsruhe prüfen zu lassen.

Nils Katzur


08. Dezember: Präsenzbetrieb soll im Wintersemester 2021/22 bestehen bleiben

Trotz der zuletzt stark gestiegenen Inzidenzwerte in Berlin wurde das gemeinsam ausgearbeitete Eckpunktepapier für das Wintersemester 2021/22 durch die Senatskanzlei –  Wissenschaft und Forschung und der Landeskonferenz der Rektoren und Präsidenten der Berliner Hochschulen (LKRP) bestätigt. Aufgrund der pandemischen Lage hält die Tastforce eine Ergänzung der bereits bestehenden Eckpunkte jedoch für notwendig.

Demnach soll das Präsenzangebot bestehen bleiben. Die Taskforce erklärte, dass eine Rückkehr zum reinen Online-Betrieb an den Hochschulen nur als letzte Option in Betracht gezogen würde. Man wolle somit die Bedeutung persönlicher Begegnungen im Bildungsprozess wahren. Die Hochschulen sollen demnach auf Grundlage der jeweils einzeln bestehenden Sachlage vor Ort entscheiden, wie hoch der Anteil an Präsenzangeboten sein dürfe.

Gleichzeitig verwies die LKRP darauf, dass die Impfquote unter Studierenden „überdurchschnittlich hoch“ sei. Um die Präsenzlehre weiterhin zu garantieren, wurde der Infektionsschutz um folgende Punkte ergänzt:

  • intensivere Überprüfung der 3G-Regelung an den Hochschulen über die Stichproben hinaus
  • Ausweitung der Pflicht zum Tragen von FFP2-Masken in geschlossenen Räumen
  • Anwendung des Mindestabstands, soweit möglich
  • Ausbau der Test- und Impfangebote
  • Weiterentwicklung und Ausbau der Konzepte  zur Lüftung von Lehrräumen
  • Die Hochschulen prüfen, wo weitere Veranstaltung mit großen Gruppengrößen in den kommenden Wochen temporär in online-Formaten durchgeführt werden

Schließlich stellt die Taskforce den Hochschulen frei, den Anteil an Präsenz- und Online-Lehrangeboten nach den akademischen Ferien selbst zu bestimmen. Bibliotheken, PC-Pools und Arbeitsplätze bleiben außerhalb der akademischen Ferien so erhalten, wie es seit Beginn des Semesters der Fall ist.

Der Beschluss der LKRP kann hier nachgelesen werden.

Nils Katzur


26. Oktober: Sabine Kunst kündigt Rücktritt von Amt der HU-Präsidentin an

HU-Präsidentin Sabine Kunst hat den Rücktritt von ihrem Amt bis zum Ende des Jahres angekündigt. In einem Statement schrieb die HU-Präsidentin, sie habe ihren Rücktritt gegenüber den Kuratoriumsvorsitzenden ordnungsgemäß erklärt.

Kunst führt weiter die Novelle des Berliner Hochschulgesetzes an, welches “zwingend zu einer Transformation der „Faculty“ und der Personalstrukturen der Universität” führe. Auf die sich dadurch erhöhende Zahl unbefristet beschäftigter wissenschaftlicher Mitarbeiter seien die aktuellen Strukturen nicht ausgerichtet. Man stehe vor einer Aufgabe für die nächsten fünf bis zehn Jahre, hieß es. “Für diese Herausforderungen braucht es – so meine Überzeugung – einen neuen Blick auf das, was für die Universität nötig ist.”, teilte Kunst mit.

Weiter schrieb Kunst: “Persönlich halte ich die wissenschaftspolitischen Weichenstellungen des BerlHG für gut gemeint, aber schlecht gemacht.” Die Änderungen in ihrer Gesamtheit, so hieß es, würden die Weiterentwicklung der HU und den Wissenschaftsstandort Berlin gefährden. Die letzte Budget-Aufstockung der Universitäten von 3,5 Prozent würden nicht für die Veränderungen im Sinne des Gesetzes reichen. “Jetzt gilt es, das neue Gesetz visionär umzusetzen. Dafür gibt es ganz sicherlich viele Möglichkeiten, die die Humboldt-Universität zu Berlin aus ihren Reihen entwickeln wird. Ein neuer anderer Blick durch eine neue Hochschulleitung wird das schaffen.”, schrieb Kunst.

Katharina Heflik


15. August: Vorläufig amtliches Ergebnis der StuPa-Wahl bekannt gegeben

Der Studentische Wahlvorstand hat das vorläufige amtliche Wahlergebnis der Wahl zum StudentInnen-Parlament am 29. Juni bekannt gegeben. Demnach hat die Juso-Hochschulgruppe die meisten Stimmen und damit neun Sitze erhalten. Darauf folgt die Linke Liste an der HU – LiLi mit acht Sitzen und die Liste unabhängiger Studierender mit sechs Sitzen.

Der erstmals kandidierenden Liste #NichtNurOnline stehen der Bekanntmachung zufolge vier Sitze im StudentInnenparlament zu. Allerdings gab es nur drei Bewerber*innen, weshalb das 29. StuPa nur aus 59 statt der üblichen 60 Sitze bestehen wird.

Weiter teilte der Studentische Wahlvorstand mit, dass 627 gültige Stimmen abgegeben wurden. Das vorläufig amtliche Wahlergebnis kann hier eingesehen werden.

Katharina Heflik


2. August: Wintersemester 2021/22 soll größtenteils in Präsenz stattfinden

Die Lehre im kommenden Wintersemester 2021/22 soll einem Eckpunktepapier der Senatskanzlei – Wissenschaft und Forschung und der Berliner Hochschulen zufolge wieder größtenteils in Präsenz durchgeführt werden. Dafür müssen Hygiene- und Vorsichtsmaßnahmen beachtet werden. Nur wer geimpft, genesen oder getestet ist, wird die Angebote an den Hochschulen in Berlin nutzen dürfen. Dabei darf der Nachweis eines negativen Tests, wie die Senatskanzlei und die Landeskonferenz der Rektoren und Präsidenten der Berliner Hochschulen (LKRP) mitteilten, nicht älter als 48 Stunden sein.

Zudem gilt in allen Gebäuden die Pflicht zum Tragen einer Maske. Die Senatskanzlei und die LKPR teilten weiter mit, dass die gemeinsame Taskforce im September erneut beurteilen soll, ob angesichts des dann zu beobachtenden Infektionsgeschehens noch Änderungen an den Plänen für das Wintersemester vorgenommen werden müssen.

Das Eckpunktepapier für das Wintersemester 2021/22 kann hier eingesehen werden.

Katharina Heflik


3. Mai: Wahlen zum StudentInnenparlament am 29. Juni

Am 29. Juni 2021 finden die Wahlen zum 29. StudentInnenparlament (StuPa) der Humboldt Universität statt. Studierende können ihre Stimme per Urnenwahl oder Briefwahl abgeben. Die Unterlagen für die Briefwahl müssen bis zum 15. Juni beim Studentischen Wahlvorstand schriftlich beantragt werden. Wer selbst kandidieren möchte, muss einen entsprechenden Antrag bis zum 20. Mai stellen.

Alle Informationen zur bevorstehenden Wahl sind hier zu finden.

Katharina Heflik


3. Mai: Bestehende Maßnahmen bis 31. Mai fortgesetzt

Die bereits geltenden Maßnahmen zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie gelten mindestens noch bis zum 31. Mai. Darauf haben sich die Senatskanzlei – Wissenschaft und Forschung und die Landeskonferenz der Rektoren und Präsidenten der Berliner Hochschulen geeinigt, wie die HU mitteilte. Demnach finden weiterhin keine Präsenzveranstaltung statt, Ausnahmen gelten für geplante Präsenzprüfungen und nicht aufschiebbare Praxisformate.

Zudem hat die Humboldt Universität auf dem Campus Mitte sowie auf dem Campus Adlershof jeweils ein Testzentrum für alle Angehörigen der Universität eingerichtet. Werktags von 7:00 bis 18:00 Uhr können sich dort Studierende sowie Mitarbeiter*innen der HU nach einer Terminbuchung per Schnelltest auf das Coronavirus testen lassen. Die Station auf dem Campus Mitte befindet sich im Jacob-und-Wilhelm-Grimm-Zentrum, der Teststandort in Adlershof wird am studentischen Begegnungszentrum “Motorenprüfstand” zu finden sein.

Katharina Heflik


2. April: Corona-Einschränkungen bis 24. April verlängert

Im Hinblick auf die sich wieder verschärfende Corona-Lage haben die Berliner Universitäten gemeinsam mit der für Hochschulen verantwortlichen Senatskanzlei beschlossen, die bisher geplanten Einschränkungen vorerst weiter bis zum 24. April aufrecht zu erhalten. Damit wird das Sommersemester wie geplant digital beginnen.

Einzig geplante Präsenzprüfungen und nicht aufschiebbare Praxisformate sollen in Präsenz stattfinden. Dabei sollen maximal 25 Studierenden in einem Raum zusammenkommen und wer nicht erscheinen möchte, dem sollen keine Nachteile entstehen. Auch sollen Präsenzformate mit Corona-Tests stattfinden. Durch die Entwicklung einer Teststrategie soll es im kommende Semester auch ergänzende Präsenzangebote geben.

Wie bisher werden die Bibliotheken auch weiterhin nur Online-Angebote, beziehungsweise einen reinen Ausleihbetrieb haben. Zudem sind die Abgabefristen für Abschluss- und Hausarbeiten bis zum 31. Mai verlängert.

Johann Stephanowitz


12. März: LandesAstenKonferenz sieht Entwurf für das neue Berliner Hochschulgesetz als verbesserungswürdig an

Im Januar hatte der Berliner Senat den Entwurf für ein neues Hochschulgesetz vorgelegt. Nun hat dazu die Berliner LandesAstenKonferenz (LAK) Stellung genommen. Diese begrüßt zwar das Gesetzesvorhaben, schreibt jedoch, dass der „Entwurf […] insgesamt hinter den Erwartungen an eine rot-rot-grüne Koalition“ zurückbleibt. So gäbe es nach wie vor keine Viertelparität – also eine gleichmäßige Besetzung der Hochschulgremien mit Studierenden, Professor*innen, sowie wissenschaftlichen und technischen Mitarbeiter*innen. Auch bekommen die Präsidien durch das neue Gesetz zusätzliche Kompetenzen und die demokratische Teilhabe an den Unis wird geschwächt. So schreibt die LAK zu dem Gesetzesentwurf: „Anstatt jedoch einen guten Rechtsrahmen für mehr Demokratisierung zu setzen, wird Hochschulautonomie immer noch als Autonomie der Präsidien verstanden.“ Zudem kritisiert die LAK, dass mit dem Gesetzesentwurf eine Reform der Regelstudienzeit verpasst wurde: „Das in der Koalitionsvereinbarung festgehaltene Versprechen eines selbstbestimmten Studiums wurde nicht eingelöst.“

Neben der Kritik sieht die LAK jedoch auch einige positive Punkte im Entwurf für das neue Hochschulgesetz: So gibt es einen höheren Fokus von Diversitäts- und Antidiskriminierungsangebote an den Hochschulen. Wobei jedoch zu beanstanden ist, dass die Beratungs- und Beschwerdestellen bei den Präsidien eingerichtet und so die bisherigen Probleme nur „verstetigt“ werden. Positiv erwähnt die LAK in ihrer Stellungnahme zudem die Wahl der Beauftragten für Studierende mit Behinderungen durch den Akademischen Senat, die Bestimmung des Vorsitzes der Kommission für Lehre und Studium aus der Gruppe der Studierenden, sowie die Einrichtung von Gremienreferaten zur Unterstützung von Gremienmitgliedern.

Insgesamt unterstützt die LAK „das Vorhaben, die Novellierung des Berliner Hochschulgesetzes in der laufenden Legislaturperiode zu einem guten Ende zu bringen.“ Die gesamte Stellungnahme sowie konkrete Änderungsvorschläge der LAK zum Entwurf für das neue Hochschulgesetz sind hier zu finden.

Johann Stephanowitz


9. März: Berliner Unis einigen sich auf Grundsätze für Lehre im Sommersemester

Das kommende Sommersemester, das an der HU am 12. April startet, soll wie das Wintersemester zunächst in digitaler Form stattfinden. Damit können im Sommersemester zunächst weiterhin nur zwingend erforderliche Praxisformate und Prüfungen, die digital nicht umsetzbar sind unter Beachtung der geltenden Hygieneregeln in Präsenz stattfinden.

Doch bei einer rückläufigen Entwicklung der Infektionszahlen könnte es im Sommersemester zu Lockerungen und einer teilweisen Rückkehr in die Präsenzlehre kommen. Hierfür haben sich die Berliner Unis auf gemeinsame Grundsätze geeinigt. Demnach sollen sollen zunächst solche Lehrveranstaltungen in Präsenz durchgeführt werden, „die sich einer digitalen Durchführung entziehen.“ Über weitere Präsenzangebote entscheiden die Hochschulen individuell nach den jeweiligen Bedürfnissen der Studiengänge und der spezifischen Gegebenheiten vor Ort.

Auch sollen die Bibliotheken, wenn es das Infektionsgeschehen zulässt, wieder Arbeitsplätze anbieten. Zudem wollen die Mensen wieder ihr Click&Collect-Angebot aufnehmen. Über mögliche Lockerungen und Wiedereröffnungen der Präsenzlehre wollen die Unis frühzeitig informieren. Darüber werden wir dann auch in diesem Blog und ausführlich auf unser Internetseite berichten.

Johann Stephanowitz


18. Februar: Eingeschränkter Hochschulbetrieb bis 31. März fortgesetzt

An den Berliner Hochschulen finden bis zum 31. März 2021 weiterhin keine Präsenzveranstaltungen statt. Darauf haben sich die Senatskanzlei – Wissenschaft und Forschung und die Berliner Hochschulen verständigt, wie es in einer Pressemitteilung der Humboldt Universität heißt. Demnach gelten weiterhin die Maßnahmen zur Beschränkung der Kontakte und Eindämmung der Pandemie.

Den Angaben zufolge können Ausnahmen “für bereits geplante Präsenzprüfungen, inklusive Aufnahmeprüfungen, sowie für Praxisformate, die zwingend erforderlich sind und nicht in digitaler Form durchgeführt werden können” gelten. In diesen Fällen müsse die Zahl der Personen in einem Raum auf maximal 25 begrenzt werden. Die Teilnahme an solchen Veranstaltung sei für Studierende freiwillig. Demnach entstehen für sie bei Nichtteilnahme keine Nachteile. Ebenso sind “unaufschiebbare medizinpraktische Formate” der Charité weiterhin möglich.

Die wissenschaftlichen Bibliotheken dürfen der Mitteilung zufolge nur Online-Dienste und Leihbetrieb anbieten. Erweiterungen in den Services der Bibliotheken könnten vorgenommen werden, sofern es das Pandemiegeschehen zulasse.

Katharina Heflik


7. Februar: Bengt Rüstemeier legt Funktionen bei Jusos und SPD nieder

Bengt Rüstemeier, Mitglied des Akademischen Senats der Humboldt Universität, hat seine Funktionen in der SPD und bei den Jusos niedergelegt. Das teilte Rüstemeier in einem Beitrag auf Facebook mit. Darin entschuldigte sich Rüstemeier für gewaltphantasierende Äußerungen, die er zuvor getätigt hatte: “Ich lehne Gewalt gegen Menschen als Mittel der politischen Auseinandersetzung strikt ab.”

Zunächst berichtete die BZ. Rüstemeier bleibt demnach weiter Mitglied der SPD. Die Jungen Liberalen (JuLi) forderten seinen Ausschluss aus der Partei. “Wir fordern die Jusos Berlin auf, ein Ausschlussverfahren in die Wege zu leiten”, zitiert die BZ JuLi-Landeschef David Jahn. Demnäch hätten Mitglieder der Jungen Liberalen auch Strafanzeige gegen Rüstemeier erstattet. Zu seiner Mitgliedschaft im Senat der HU äußerte sich Rüstemeier nicht.

Katharina Heflik


30. Januar: StuPa-Wahl abgesagt!

Am 6. Januar wurde bekannt gegeben, dass die 29. Wahlen für das Studierendenparlament (StuPa) aufgrund der Corona-Pandemie ausgesetzt werden. Diese hätten eigentlich wie jedes Jahr Ende Januar abgehalten werden sollen. Ähnlich wie bei den Gremienwahlen, etwa zum akademischen Konzil, hätte auch hier mit Briefwahl vorgegangen werden können. Stattdessen wurde sich aber „aufgrund der andauernden Pandemielage“ dagegen entschieden.

Grund für diese Entscheidung könnte sein, dass ein wirklicher Wahlkampf aufgrund der Umstände nicht möglich gewesen wäre. Zudem dürften viele Studierende noch mehr als sonst kein Interesse daran haben, wählen zu gehen. Dabei hält das StuPa und der von ihm gewählt ReferentInnenrat (RefRat) wichtige Funktionen inne und bekommt dafür jährlich über 100.000 Euro aus den Semestergebühren der Studierenden zur Verfügung gestellt. Das Wahlverfahren wird voraussichtlich im Sommersemester 2021 wieder neu aufgenommen.

Pia Wieners


27. Januar: HU unterstützt Geflüchtete und ausländische Studierende

Auch im Jahr 2021 will die HU weiterhin Geflüchtete und ausländische Studierende fördern. So wird es im Sommersemester vier studienvorbereitende Online-Sprachkurse auf den Niveaustufen B2 und C1 geben, wie die Uni in einer Pressemitteilung schreibt. Die Kurse finden dabei Montags bis Freitags von 9 bis 13 Uhr statt. Bis zum 22. Februar kann man sich hier für die für die Teilnahme bewerben.

Auch wird es im Sommersemester für Geflüchtete und internationale Studierende ein- und zweitägige Online-Workshops zum Arbeitsmarkt in Deutschland und Fragen des Berufseinstiegs und der beruflichen Orientierung geben. Aktuelle Termine der Workshops veröffentlicht die HU auf ihrer Homepage.

Über die Angebote informiert die HU auch in einer Online-Sprechstunde, die jeden Dienstag zwischen 13 und 15 Uhr in deutscher, arabischer und englischer Sprache stattfindet. Der Zugang zur Sprechstunde ist hier zu finden.

Johann Stephanowitz


22. Januar: HU verlängert Corona-bedingte Einschränkungen bis zum 15. Februar

Analog zur Verlängerung des derzeit bestehenden Lockdowns bis zum 15. Februar wird auch die HU ihren Betrieb aufgrund der Corona-Pandemie weiterhin einschränken. Darauf hat sich die HU zusammen mit den anderen Berliner Unis und der für Wissenschaftspolitik zuständigen Senatskanzlei verständigt. Konkret bedeutet das für Studierende:

  • Die Abgabefristen für Abschluss- und Hausarbeit werden bis zum 31. März verlängert.
  • Die Bibliotheken dürfen nur Online-Diensten und einen Leihbetrieb anbieten. Dabei gelten die schon bisher bestehende Hygiene- und Abstandsregeln.
  • Vorerst bis zum 15. Februar finden an der HU weiterhin keine Präsenzveranstaltungen statt, es sei denn sie sind zwingend erforderlich und nicht in digitaler Form durchführbar. Dabei ist die Teilnahme für Studierende freiwillig und bei Nichtteilnahme keine Nachteile.

Johann Stephanowitz


Foto: Heike Zappe

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