Hamnet – Die Geschichte hinter dem Meisterwerk
In ihrem neuesten Werk verfilmt die Regisseurin Chloé Zhao die Entstehungsgeschichte des Stückes Hamlet. Dabei erzählt sie von Liebe, Verlust, Natur und der unermesslichen Kraft der Kunst.
„Sorry, Baby”: Ein Traumafilm, der nicht ins Schema passt
In ihrem Debütfilm „Sorry, Baby” erzählt Eva Victor von einem sexuellen Übergriff und der mühsamen Rückkehr in den Alltag.
Mord aus Mangel an Alternativen: Rezension zu Park Chan-wooks „No Other Choice”
Park Chan-wook verwandelt die Krise der Arbeitswelt und das brüchige Ego seines Helden in eine zunächst leichtfüßig wirkende, schwarze Komödie, die zunehmend ins Verstörende kippt.
Literarischer Widerstand – Rezension zu Lolita lesen in Teheran
In Lolita lesen in Teheran erzählt Eran Rikli die Geschichte der Professorin Azar Nafisi, die im Iran der 1990er Jahre einen geheimen Lesekreis gründet.
The party must go on! Rezension zu dem israelischen Film „Yes”
Der Film „Yes” präsentiert die Gesellschaft Israels nach dem Schicksalsschlag des 7. Oktober. Die Behandlung des Themas lässt den europäischen Zuschauer dennoch kalt.
Puppentheater in der Schaubude – Max Frischs Biedermann geht einen Pakt mit dem Teufel...
Christine Zeides spielt mit ihren selbstgebauten Puppen eine eigene Adaption des Dramas Biedermann und die Brandstifter von Max Frisch. Am Ende des Stückes bleibt ein Wow, aber auch ein Gähn.
Sentimental Value – Wenn Worte nicht weiterhelfen
Was ist Zuhause für uns? Kann es ein Ort sein, oder ist es nicht vielmehr ein Gefühl? Es sind eben jene Fragen, die Joachim Triers neuen Film Sentimental Value unbegreiflich gut machen.
Bedrückend real – A House of Dynamite
Was passiert, wenn eine Atomrakete auf die USA zusteuert? Kathryn Bigelow erzählt dieses Szenario aus mehreren Perspektiven innerhalb des amerikanischen Militärapparates und hinterlässt ein bedrückendes Gefühl.
Der Ehemann, der nie war: Rezension zur neuen Stiller-Verfilmung
Es ist eine Mammutaufgabe, Max Frischs Stiller zu verfilmen. Das zeigt sich einmal mehr in Stefan Haupts neuestem Versuch, den Roman auf die große Leinwand zu bringen. Leider enttäuscht die Adaption.
Von Bonnard bis Eder: die „Scharf Collection” in der Alten Nationalgalerie
„Goya – Monet – Cézanne – Bonnard – Grosse”. So lautet die offizielle Tagline der Scharf Collection. Ein Bericht von der Presseführung.
Geschichte im Modus des Podcasts: Sound of PastForward
Beim Besuch des diesjährigen Beats&Bones Podcastfestival begegnet unsere Autorin einer neuen Spezies von Geschichtsliebhaber:innen.
SSIO will „Alles oder Nix“ – Ein selbsternannter maskuliner Rap-Gott steigt zur linken Ikone...
Alle hören SSIO. Dabei pisst der Goldkettenträger mit maskuliner Attitüde auf unser aller Köpfe – entgegen jeglicher Moral. Oder?
Lektüre für dunkle Stunden – Die UnAufgefordert-Buchtipps für den Herbst
Wenn das Laub von den Bäumen fällt und der Regen gegen die Fensterscheiben klopft, ist es vielleicht mal wieder Zeit, ein (gutes) Buch in die Hand zu nehmen.
The Realities of the „Art-Life”: An interview with Clara-Lane Lens
Clara-Lane Lens is a 28 year-old painter from Belgium. Having been active as an artist for over ten years, she currently works between Berlin and Brussels, while keeping an atelier in Alt-Mariendorf.
Jugend ohne Gott – Die Bühne wird zur Echokammer
Horváths Jugend ohne Gott lädt zu stumpfen Parolen ein. Eine Einladung, die das Deutsche Theater dankend annimmt. Hier steht das Stück auch diese Spielzeit wieder auf dem Programm und rührt die Werbetrommel gegen Faschismus.
Materialists – Content statt Kunst
2023 schaffte es Celine Song mit Past Lives nicht nur, ein interessantes Beziehungsgespann zwischen ihren drei Hauptfiguren zu erzählen, sondern zudem auch mit Fingerspitzengefühl zwischenmenschliche Interaktionen darzustellen. Zwei Jahre später, am 21. August 2025, kommt Songs zweiter Film Materialist.
Familiäre Hassspirale in Anatolien: Rezension zu „The Things You Kill“
Doppelgänger, vertuschte Geheimnisse und Traumata, welche tief in die Vergangenheit hineinreichen. Narrative Zutaten des Thrillers, an denen sich bereits Genre-Größen wie Brian De Palma oder Roman Polanski abgearbeitet haben. Böse Zungen könnten meinen, der „psychological thriller“ sei auserzählt. Glücklicherweise kommt ab und an ein Film wie „The Things You Kill“ um die Ecke.
„Rave On“: Der schöne Schein der Clubnacht
Beats, Ballern und Berlin. Der deutsche Kinofilm „Rave On“ versucht, eine fiktive Nacht in einem Technoclub auf die Leinwand zu bringen und das Cluberlebnis zu simulieren, mit vielen Höhen und Tiefen.
Einsam Zusammen – der anhaltende Einfluss von „Himmel über Berlin“
Wim Wenders 80. Geburtstag nehmen viele Berliner Kinos zum Anlass, sein Oeuvre rauf und runter zu spielen. „Himmel über Berlin“ ist unwiderruflich mit der Hauptstadt verflochten. Auch nach über 35 Jahren hat der Film seinen Hang zum Kitsch nicht verloren.
Dystopie-Theater an der Charité – Angehende Ärzt*innen prognostizieren eine kranke Zukunft
Dystopien über Gesundheit, Kontrolle und Einheit gibt es wie Sand am Meer. Am 11. Juli hat die Theater-AG der Charité ihr selbstgeschriebenes Stück „Newtopia“ uraufgeführt. Reizvoll, wenn man bedenkt, dass in dieser Dystopie 20 angehende Ärzt*innen auf der Bühne stehen.






















