Allegro Pastell – ein Film ohne Berlinalequalitäten
Adagio gedeckt wäre vielleicht der bessere Titel gewesen. Das zweite Regieprojekt Anna Rollers glänzt hauptsächlich durch seine Beleuchtung. Für einen guten Film reicht das leider nicht.
In der Querdenker*innen Kommune – Rezension zu Im Umkreis des Paradieses
In der Nähe der kleinen Stadt Caazapá im Süden Paraguays hat sich eine Gruppe von ausländischen Siedlern niedergelassen. Im El Paraiso Verde leben Europäer*innen, die als Reaktion auf die Corona-Pandemie ihre Heimat verlassen haben.
Die Schatten der Vergangenheit – Rezension zu Nina Roza
Verdrängte Vergangenheit und abgebrochene Beziehungen. Im Berlinale-Film Nina Roza lässt die kanadische Regisseurin Geneviève Dulude-De Celles einen alternden Kurator zu seinen Wurzeln zurückfinden.
Familienfeier und Schwestermord – Kurzrezension zu Günyüzü: Hear the Yellow
Hütten stürzen ein und Katzen verschwinden mysteriös. Alles, was bleibt, ist die Erinnerung an die in Kindstagen verstorbene Schwester. Die Ausgangsbasis von Banu Sivacis neuem Film lädt zum meditativen Spekulieren ein.
Ritualisierter Gehorsam einer suizidalen Nation – Rezension zu AnyMart
Scannen. Verpacken. Einsortieren. Das sind die täglichen Aufgaben des Supermarktkassierers Sakai. Ob diese Monotonie der Menschenseele guttut?
Zwischen Therapie und Kinosessel – Rezension zu „Geheimnisse einer Seele“
Im Jahre 1926 war das bewusste Umsorgen der eigenen „Mental Health“ noch nicht gesellschaftlich verankert. Filmregisseur Georg Wilhelm Pabst wollte dem entgegenwirken und stellt dem Publikum erstmals Methoden der Psychoanalyse vor.
No Good Ideas – Rezension zu „No Good Men“
Mit einer unausgereiften „All men bad“-Parabel eröffnet die diesjährige Berlinale. Warum die implizierten Themen der eigentlichen Love-Story in den Weg kommen.
Uchronia Filmkritik: Queeres Referenz-Feuerwerk mit Kultpotenzial
Der griechische Film „Uchronia“, der bei der Berlinale 2026 seine Weltpremiere feiert, reflektiert Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft von Widerstand, Queerness und Avantgarde.
Absteige am Ende der Welt – Rezension zu „Dead Mountaineer‘s Hotel“
Die verschneiten Alpen, ein wortkarger Detektiv und ein Verbrechen ohne offensichtliches Motiv. Dass Genrekonventionen hier nur Schall und Rauch sind wird erst nach einem beträchtlichen Teil der Laufzeit klar.











