Performative Linke – Würde Karl Marx heute Matcha trinken und Labubus kaufen?
Der Performative Trend hat nun vollständig Deutschland erreicht. Wer ist am performativsten links? Und wer entscheidet das?
Frankreichs Dauerkrise: Auf der Suche nach politischer Stabilität
Frankreich erlebt ein politisches Kuriosum: Der neue Premierminister Sébastien Lecornu löst am 10. Oktober 2025 seinen Vorgänger Sébastien Lecornu ab.
SSIO will „Alles oder Nix“ – Ein selbsternannter maskuliner Rap-Gott steigt zur linken Ikone...
Alle hören SSIO. Dabei pisst der Goldkettenträger mit maskuliner Attitüde auf unser aller Köpfe – entgegen jeglicher Moral. Oder?
Stirbt die queere Party Kultur in Berlin aus? Ein Gespräch mit der Geschäftsführerin des...
Das SchwuZ ist seit Jahrzehnten der queere Club Berlins. Nun musste er Insolvenz anmelden. Was bedeutet das für die Berliner Club-Kultur und queere Menschen in Berlin? Ein Gespräch mit Katja Jäger, Geschäftsführerin des SchwuZ.
Wenn die Fremdsprache zur Angst wird – Foreign Language Anxiety an der Uni
Eine Fremdsprache verbinden wir mit beruflichem Erfolg – aber Panik? Foreign Language Anxiety trifft besonders internationale Student*innen hart. Medizinstudent Aryan erzählt, wie ihn seine Sprachangst an den Rand der Verzweiflung brachte und was wirklich hilft.
Sexy enough? – Grindr und die stille Ökonomie des Körpers
Grindr ist eine Dating-App, die meist von homosexuell männlich gelesenen Personen verwendet wird und der Vereinbarung von Hook-Up-Dates dient – doch hinter harmlosen Nachrichten steckt oft ein System aus Sexualisierung, Objektifizierung und psychischem Druck.
Ann Felke – Ein Werdegang voller Kurven
Ann Felkes erstes Wort war „Anhänger“. Im Interview mit der UnAuf erzählt sie von ihrer Karriere als Rallyefahrerin, Beifahrerin und Kfz-Mechatronikerin.
Wer ist der Feind im Nahen Osten? – Warum wir Leid gegeneinander ausspielen
Die israelische Regierung hat im Gazastreifen vor drei Wochen eine brutale Bodenoffensive gestartet. Gleichzeitig sind am Institut für Sozialwissenschaften umgedrehte rote Dreiecke aufgetaucht, die auch von der Hamas benutzt werden, um israelische und jüdische Ziele zu markieren. In Washington hat ein mutmaßlicher Terrorist wenige Tage später zwei Mitarbeiter*innen der israelischen Botschaft erschossen.
Moral im politischen Widerstand – Ist ziviler Ungehorsam gegen Rechtsextremismus legitim?
„Alle zusammen gegen den Faschismus“ tönte es im Januar 2025 durch die sächsische Kleinstadt Riesa, als Jung und Alt gegen den Bundesparteitag der AfD protestierten. Der vielfältige Protest wurde von einem breiten Bündnis aus Gewerkschaften und zivilgesellschaftlichen Organisationen getragen – auch Studis gegen Rechts hatte zur Teilnahme aufgerufen. Kann ziviler Ungehorsam in einer Demokratie überhaupt moralisch gerechtfertigt sein?
„Der Westen hat keine Ahnung, was im Osten passiert” – warum wir den Osten...
Der Titel lässt aufhorchen und hinschauen, erinnert stark an Dirk Oschmanns „Der Osten – eine westdeutsche Erfindung“. Jakob Springfeld will mit dem Titel vor allem provozieren. Das räumt er selbst gegen Ende der Lesung ein. Bei seinem Aufruf zur Versöhnung und zum Zusammenrücken gegen Ende der Lesung stellt er fest, dass das Land doch nicht so gespalten und die Fronten nicht so verhärtet sind. Welches Ziel verfolgt er also auf den mehr als 200 Seiten seines neuen Buches?
110 Jahre nach dem armenischen Genozid
110 Jahre nach dem Völkermord an den Armenier*innen und anderen christlichen Minderheiten – warum Deutschland diesen erst spät anerkannte, die Türkei die Anerkennung weiterhin ablehnt und warum diese aber für die Erinnerungskultur so wichtig ist.
Hinterlandsverräter*innen
160.000 Menschen demonstrieren in Berlin – ein Bild, das Hoffnung macht. Doch was bedeutet dieser Protest, wenn man an Kleinstädte denkt, in denen Engagement nicht gefeiert, sondern angefeindet wird? Ein Kommentar über Mut, Widersprüche und das politische Leben zwischen Hauptstadt und Hinterland.
Die Stimmen des Sirenen-Kollektivs
Sexualisierte Gewalt ist ein in der Gesellschaft zutiefst tabuisiertes und stigmatisiertes Thema. Über ein Kollektiv aus sieben Frauen, die dem Tabu und dem Stigma etwas entgegensetzen, indem sie Opfern von sexualisierter Gewalt die Möglichkeit geben, ihre Stimme zu erheben.
Internationaler Widerstand: FLINTA*-Personen im Kampf gegen patriarchale Unterdrückung am 8. März
Selbstbestimmungsrechte, Abtreibungsrechte und Schutz vor Anti-Gender-Politik: Wie sich der Internationale Frauentag zu einem intersektionalen queer-feministischen Kampftag entwickelte.
Sträuße und Standards – wie Berliner Florist*innen auf den Valentinstag blicken
Blumen am Valentinstag - hübsche Deko oder verstecktes Symbol für patriarchale Strukturen? Unsere Autorin sprach mit Berliner Florist*innen über das Blumengeschäft am Tag der Liebe.
Wie Amazon Studis aus Berlin verdrängt
Der neue Amazon Tower mitten in Friedrichshain wird ab 2026 vom Tech-Giganten bezogen und könnte den ohnehin schon angespannten Wohnungsmarkt weiter verschärfen – besonders für Studierende. Er gilt als Symbol für Gentrifizierung und Konzernmacht, der Widerstand dagegen wächst.
AfD-Parteitag in Riesa: Zwischen Raves gegen Rechts und Polizeigewalt
Nach dem Auftatktreffen der Studis Gegen Rechts Anfang des Semesters, der Einberufung einer studentischen Vollversammlung und Tagen gefüllt mit Aktionstraining für Blockaden und Demonstrationen, fahren Busse mit Student*innen am 11. Januar nach Riesa, um den dort stattfindenden Bundesparteitag der AfD zu verhindern. Die UnAuf war mit dabei:
Charlie Hebdo – Wo steht der „Esprit Charlie“ zehn Jahre nach dem Anschlag?
Zehn Jahre „Je suis Charlie“. Wie das Attentat am 7. Januar 2015 auf die französische Satirezeitung „Charlie Hebdo“ zugleich die Welt erschütterte und Veränderungen in der Pressefreiheit auslöste.
Der Kampf um das Recht zum Studieren in Frankreich: Das „Sans-facs“ (dt. „ohne-Fakultät“) Kollektiv...
„Studieren ist ein Recht und kein Privileg“ – so lautet der Protest-Slogan des „Sans-facs“ Kollektivs, das zusammen mit dem französischen Studierendenverband „UNEF“ vor dem Hauptgebäude der Université Paris Nanterre für ihr Recht zum Studieren kämpft. In ganz Frankreich demonstrieren Studienanwärter*innen seit 2020 vor zahlreichen Unis für ihr Bildungsrecht. Ihnen geht es um den Anspruch auf Studienbildung, der seit 2018, durch die Einführung des selektiven Bewerbungsportals Parcoursup, erschwert bis verhindert wird. Woran richtet sich die Kritik der „Sans-facs“ und worin unterscheidet sich das französische zu dem deutschen Universitätssystem?
„Ein kulturell verarmtes Berlin ist ein unattraktives Berlin.“ Millionen Euro Kürzungen – Kritische...
Während am 5. Dezember im Abgeordnetenhaus über die Sparpläne für 2025 debattiert wurde, fanden parallel vor dem Berliner Parlament laute Proteste gegen die ernannten Geldsummenkürzungen statt. Über 130 Millionen Euro Budgetkürzungen sind für die Kulturszene in Berlin abgesehen. Woran richtet sich die Kritik und welche Folgen hat die Senkung für unsere Kulturmetropole und uns Student*innen?






















