I’m Still Here: Der Kampf um die Erinnerung

Mit I'm Still Here gewinnt erstmals ein brasilianischer Film den Oscar in der Kategorie „Bester internationaler Film“. Das auf wahren Begebenheiten beruhende Drama erzählt die Geschichte einer Familie, die zum Opfer der damals in Brasilien herrschenden Militärdiktatur wird und erntet in Venedig dafür 20-minütigen Beifall. Doch unter die Lobeshymnen mischen sich auch kritische Stimmen. 

IRAN inside out – ein weibliches Porträt

Seit dem 23. Juni und bis zum 27. August 2023 ist die Ausstellung «IRAN inside out» im Willy-Brandt-Haus in Berlin zu sehen. Darin zeigen fünf Fotografinnen ihre Fotografie- und Videoserien aus Iran. Kuratiert wurde die Ausstellung von Andy Heller und Mirja Linnekugel.

Kulturtipp: Den Zufall sehen und hören – eine Ausstellung des Projektseminars unter der Leitung...

Wie oft fragt Ihr Euch, ob ein bestimmtes Ereignis wirklich nur Zufall ist? Am 17. Juli eröffnet im Atrium des Pergamon-Palais die Ausstellung "Ist das noch Zufall? Wahrnehmung und Komplexität".

Leben im Zwiespalt: Normalität und Verfolgung

In der Ausstellung des Museums in Schöneberg wird die jüdische Erfahrung zwischen Alltag und der drückenden Realität der Verfolgung behandelt. Ein Spagat zwischen Normalität und zunehmender Ausgrenzung.
Beanie Feldstein stars as Molly and Kaitlyn Dever as Amy in Olivia Wilde’s directorial debut, BOOKSMART, an Annapurna Pictures release.

Filmkritik: Booksmart

Mit Booksmart liefert Olivia Wilde eine tolle Teenie-Komödie, in der es um mehr geht als die erste Liebe. Eine rasante Fahrt durch eine Nacht, die man so schnell nicht mehr vergessen wird

Kulturkolumne: ,,Die Meistersinger von Nürnberg‘‘ an der Deutschen Oper Berlin

Der Spielplan der Deutschen Oper war wie selten zuvor – und hier schon des öfteren erwähnt – geprägt von den Werken Richard Wagners. Am Ende der Spielzeit 21/22 kommt nun die große Oper ,,Die Meistersinger von Nürnberg‘‘ zur Aufführung. Bei der Premiere hagelte es jedoch Kritik – ist etwas dran an der Leier vom grandiosen Opernorchester, das die Fehlleistungen der Regisseure auswetzen muss? Eine Annäherung.
Springen für den Chef: Herzstück am Gorki-Theater. © Ute Langkafel MAIFOTO

Arbeiten und nicht verzweifeln – Heiner Müllers „Herzstück“ am Gorki-Theater

14 Zeilen ist das „Herzstück“ von Heiner Müller nur lang. Sebastian Nübling inszeniert am Gorki-Theater daraus eine absurd-komische Inszenierung über Arbeit in der modernen Gesellschaft. Das ist hochunterhaltsam und kurzweilig, auch wenn die Erkenntnisse über den Menschen im kapitalistischen System vorhersehbar bleiben. 

Samtsessel, Neonlicht, Sudan-Afrikamera 2024: „BELIEVE“

Unter dem diesjährigen Motto „BELIEVE“ lud die Afrikamera an verschiedenen Orten in Berlin mit einer vielseitigen Auswahl an Kurzfilmen, Dokumentationen sowie Kinofilmen aus Afrika dazu ein, globale Narrative zu hinterfragen.

Spiel um Teilhabe: Inklusion und das Gesellschaftsstück

Wer spielt hier eigentlich mit wem? Menschen mit Beeinträchtigung erobern die Bühnen des ersten Arbeitsmarktes. Und richten den Scheinwerfer auf ein scheinheiliges Publikum.