© Ute Langkafel MAIFOTO

Der Vater ist das Schicksal für den Sohn: „In my room“ am Gorki Theater...

Regisseur Falk Richter macht sich in "In my room" auf der Suche nach den Spuren und Prägungen, die Väter in ihren Söhnen hinterlassen und ein Leben lang nachhallen.

A very unsubtle Substance

In the horror movie “The Substance” by French filmmaker Coralie Fargeat, Demi Moore and Margaret Qualley see themselves confronted with societal beauty standards and the “horrors” of aging.

Horrorthriller „Speak No Evil”: Warum Filmfestivals das Beste sind

Bereits vor zwei Jahren lief die dänische Vorlage mit gleichem Titel auf dem in mehreren deutschen Städten stattfindenen Fantasy Filmfest. Dieses Jahr eröffnet die...
Kronleuchter

Drama, Baby: Sorry für alles

Unsere Kolumnistin Malin wirft einen Blick auf und hinter die Kulissen der Gegenwartsdramatik. Im Gespräch mit Milo Rau erfährt sie, wie wichtig die immersive Wirkung ist und warum Utopie auch Platz für Satire haben sollte. Folge 4: Sorry für alles.

Kultur-Kolumne: ,,Michael Kohlhaas“ an der Schaubühne

Bei ,,Michael Kohlhaas‘‘ geht es darum wie der tiefe Wunsch nach Gerechtigkeit einen rechtschaffenden Mann zum Vagabunden werden lässt. Ein Lehrstück über die Frage ob Recht auch immer gerecht ist.

Julia Cimafiejeva: „Ich wurde aus meiner Geschichte geschnitten“

Julia Cimafiejeva aus Belarus, heute im Berliner Exil, spricht über politische Repression, kulturelle Auslöschung und die historische Marginalisierung der belarusischen Sprache. 

Destruktive Beziehungen: „Anatomie eines Falls“

In Anatomie eines Falls brilliert Sandra Hüller als vielseitige Figur: Autorin, Mutter, Ehefrau, Mörderin?
Springen für den Chef: Herzstück am Gorki-Theater. © Ute Langkafel MAIFOTO

Arbeiten und nicht verzweifeln – Heiner Müllers „Herzstück“ am Gorki-Theater

14 Zeilen ist das „Herzstück“ von Heiner Müller nur lang. Sebastian Nübling inszeniert am Gorki-Theater daraus eine absurd-komische Inszenierung über Arbeit in der modernen Gesellschaft. Das ist hochunterhaltsam und kurzweilig, auch wenn die Erkenntnisse über den Menschen im kapitalistischen System vorhersehbar bleiben. 

„The other side of the river“ – Ein zutiefst feministischer Film

Der Dokumentarfilm „The other side of the river” erzählt die Geschichte der 19-jährigen Hala, die, um einer arrangierten Ehe zu entfliehen, aus ihrer syrischen...

Körperwelten-Ausstellung: Das Geschäft mit dem Tod

Rurik von Hagens Arbeit fängt da an, wo das Leben anderer aufhört. Er leitet die Körperwelten-Ausstellung und erweckt Tote zum Leben

Leben im Zwiespalt: Normalität und Verfolgung

In der Ausstellung des Museums in Schöneberg wird die jüdische Erfahrung zwischen Alltag und der drückenden Realität der Verfolgung behandelt. Ein Spagat zwischen Normalität und zunehmender Ausgrenzung.

Kulturkolumne: Silvesterkonzert des DSO im Tempodrom

Zum Jahreswechsel sieht sich jede Kulturinstitution der Stadt in der Pflicht, dem musik-, theater- und opernhungrigen Publikum ein Angebot zu machen, das an Strahlkraft mit dem Feuerwerk dieser Nacht konkurrieren kann. Gewonnen hat bei dem Wettkampf um die beste Veranstaltung in diesem Jahr das Deutsche Sinfonieorchester, das zusammen mit Artisten und Artistinnen des Circus Roncalli im Tempodrom eine mitreißende und liebenswürdige Weihnachtsrevue dargeboten hat.
Persian Lessons

Ein Jude und ein Nazi plaudern Kauderwelsch – „Persian Lessons“

Humor und Drama halten sich gekonnt die Waage. „Persian Lessons" ist ein starker Film über den unglaublichen Überlebenswillen in einem NS-Arbeitslager.

Filmkritik „Der Rausch“- vom Zauber der Verwandlung

Nüchternheit versus Ekstase - Irrtum oder Erlösung? Der neue Film von Thomas Vinterberg handelt von den betörenden Versuchungen des Alkohols und einem speziellen Menschenbild.
Exil

Der Alman in dir (und mir?) – Visar Morinas „Exil“

Visar Morinas Exil bietet einen spannenden Beitrag zur ‘Alman’-Debatte, spielt dabei aber gewaltig mit dem Feuer.
Ring der Nibelungen

Kulturkolumne: ,,Der Ring des Nibelungen‘‘ an der Deutschen Oper Berlin

Es ist einer der ultimativen Träume eines jeden Wagnerianers, ja eines jeden Opernliebhabers: den gesamten ,,Ring des Nibelungen‘‘ an einem Stück zu sehen. Doch was heißt hier ,,am Stück?‘‘. Es handelt sich bei diesem Werk immerhin um einen Zyklus von ganzen vier Opern, der sich in drei Abende und einen Vorabend untergliedert und sich zusammen auf fast 16 Stunden (ohne Pausen) erstreckt.

Kulturtipp: Den Zufall sehen und hören – eine Ausstellung des Projektseminars unter der Leitung...

Wie oft fragt Ihr Euch, ob ein bestimmtes Ereignis wirklich nur Zufall ist? Am 17. Juli eröffnet im Atrium des Pergamon-Palais die Ausstellung "Ist das noch Zufall? Wahrnehmung und Komplexität".

Trennungswahn in der geteilten Stadt: Wiederaufführung von „Possession“ (1981)

Betrug in der Ehe. Ein homosexuelles Geheimdienstlerpaar auf der Jagd nach einer psychotischen Mutter. Die körperliche und seelische Erfüllung in Form eines Tentakelmonsters, welches in einem verrotteten Kreuzberger Appartement herangezüchtet wird. Das alles ist „Possession“.

Gefährliche Töne – „Rheingold” von Fatih Akin

Als die Kamera in den Rhein eintaucht, von Wassernixen umspielt und ein riesiger Klumpen Gold am Boden des Flusses zu erkennen ist, endet der Film „Rheingold” von Regisseur Fatih Akin. Was hier nur noch märchenhaft an Wagners Nibelungen erinnert, hat für die Handlung jedoch eine zentrale Rolle. Denn das durch den Rapper Xatar gestohlene Gold im Jahr 2009 ist bis heute verschollen. Es scheint nur eine technische Spielerei zu sein, die Titel und Ende vorgibt. Oder vielleicht auch nicht. 
eine rote Rose auf weißem Grund

Drama, Baby: Pollesch-Premiere

Eine Außerirdische verliebt sich in einen Wissenschaftler. Ist Liebe wirklich menschlich? Und wenn ja, wie sieht sie dann aus? Unsere Kolumnistin Malin hat im neuen Stück von Pollesch eine überraschende Antwort darauf gefunden. Sie lobt sogar den Kitsch. Vorhang auf für Folge 11: Pollesch-Premiere