Die Ungehaltenen

Die Eltern sind vor vielen Jahren nach Deutschland eingewandert, die Kinder hier geboren und aufgewachsen. Eine Generation, die nicht weiß, wo sie hingehört und auf ihrer Suche danach keine Ruhe findet. Das Theaterstück „Die Ungehaltenen“ nach dem gleichnamigen Roman bringt die Wut und Ängste dieser Menschen auf die Bühne.

Sprachkritik: Nostalgie

 Diese bittersüße Mixtur aus freudiger Erinnerung und melancholischer Sehnsucht - Nostalgie. Doch was steckt hinter dem Begriff?
Klimabilanz Interview

Florian Imbery: „Wir stecken mitten in tiefgreifenden Klimaveränderungen“

Die Jahre werden heißer und extreme Wetterereignisse mehren sich. Alle Klimamodelläufe, die für unsere Gegenwart berechnet wurden, haben sich bewahrheitet, sagt Florian Imbery vom Deutschen Wetterdienst im Gespräch mit UnAuf.

Helsinki, die Sonne geht auf

Ein alter Finne und ein junger Syrer sitzen in einem Sushi-Restaurant in Helsinki. Das ist nicht der Anfang eines schlechten Witzes. Das ist eine Szene aus einem Film, mehr noch, aus einem Meisterwerk. „Toivon tuolla puolen“ von Aki Kaurismäki ist der beste Film der diesjährigen Berlinale.

Verzicht auf Instagram: Rückkehr zur Anonymität

Ich starte ein Experiment: Auf Instagram verzichten. Möglichst lange, am besten aber für immer. In dieser Kolumne teile ich meine Erfahrungen mit dieser Entscheidung, und wie sie sich auf mein (Uni-)Leben auswirkt.

High sein durch Leben

1970 fand das wohl bizarrste Treffen der Popgeschichte statt: Der „King of Rock‘n‘Roll“ Elvis Presley traf den damaligen US-Präsidenten Richard Nixon im Weißen Haus. Diese Begegnung hat Liza Johnson nun in der Komödie „Elvis & Nixon“ nachgestellt.
Kuppel im Bundestag

Wahlkampf, Twitter und der deutsche Journalismus

Ein Gastbeitrag von Julian Sandhagen Nicht erst der vergangene Wahlkampf hat gezeigt, dass Auseinandersetzungen auf der sozialen Plattform Twitter die öffentliche politische Debatte prägen. Nicht...
Feminist_Friday

Feminist Friday: Prismen unter Beleuchtung

Der Begriff Intersektionalität wird mittlerweile in feministischen Diskursen und den Sozialwissenschaften regelrecht jongliert. Was dahinter steckt und welches Potenzial intersektionaler Feminismus hat. 

Der GRIMMigste Monat des Jahres

Es ist Februar. Ein Monat mit besonders großer Bedeutung für die jungen Menschen in der Fashion- und Hipster-Hauptstadt. In Berlin-Mitte ist mal wieder die Hölle los. Gestylte Menschen mit Einweg-Kaffebechern schieben sich leicht gehetzt durch die Straßen, um gleich noch einen der begehrten Plätze zu ergattern. Nein, ich rede nicht von der Berlinale. Ich rede vom Jakob-und-Wilhelm-Grimm-Zentrum – the place to be.
Kristina Marlen arbeitet als Sexarbeiterin, Performancekünstlerin, Autorin und Schauspielerin. Foto: Ivo Hofste

Zwischen Kontrollverlust und Loslassen – Eine Sexarbeiterin im Interview

Kristina Marlen studierte Kulturwissenschaften, Gender Studies und Jura. Heute arbeitet sie unter anderem als Autorin, Schauspielerin und auch als Sexarbeiterin. Im Interview mit der UnAuf spricht sie über gesunde Sexualität und erzählt, wieso Sexarbeit für sie feministisch ist.

Die Bücherverbrennung in Berlin 1933

Die Bücherverbrennung vom 10. Mai 1933 lässt sich nicht so einfach in die großen Verbrechen des nationalsozialistischen Regimes einordnen. Vielmehr waren es die Studierenden selbst, die das tragische historische Ereignis vom 10. Mai 1933 durchführten. Am 8. Mai 2013 um 19 Uhr wurde im Foyer der Juristischen Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin die Ausstellung “Die Bücherverbrennung in Berlin 1933. Voraussetzungen, Wirkungen, Folgen“ unter dem Motto “Wer weiterliest, wird erschossen...“ eröffnet.

Falafel Dream 2010

Geschrieben von Lucas Materna Berlin, 06. Mai 2013 Seit September 2010 verkauft Wael Thib in der Nähe des S-Bahnhofs Wedding Falafel. Sein Falafelstand “Falafel Dream 2010“ gleicht allerdings keineswegs den unzähligen anderen Imbissbuden der Stadt.

My new belt

The task sounded simple. Our columnist only wanted to buy a new belt. Suddenly, he was forced to ask himself very essential questions.

Das Ziel der klimagerechten Stadt

Städte sind extreme Emissionsproduzenten, allerdings auch Lebensraum und Arbeitsstätte von vielen Menschen. Wie können unsere Städte klimafreundlich und zukunftsgerecht werden?

Heute: Mit der U6 nach Alt-Tegel

Alle haben den Namen schon mal gehört, aber noch nie war jemand da: Für jede Ausgabe fährt ein UnAuf-Redakteur mit einer U- oder S-Bahn zu ihrer jeweiligen Endstation. Diesmal ist Ekaterina nach Alt-Tegel gefahren. Und siehe da - trotz geschlossener Minigolfanlage hat sich der Ausflug durchaus gelohnt.

Und plötzlich kam keine Nachricht mehr

Eine Freundschaft lebt von Kommunikation. Aber was, wenn diese Kommunikation plötzlich wegfällt? Dieses Phänomen lautet Ghosting und ist nicht nur im Online-Dating ein Problem. Drei Betroffene berichten.

KeinRammstein_Berlin: „Die Tour wird weitergehen“

Das Bündnis „KeinRammstein_Berlin“ setzt sich dafür ein, die Konzerte der Band in Berlin abzusagen. Was die Aktivist*innen genau fordern, wie darauf reagiert wird und wie die Zukunft aussieht, erklärt Britt Baiano, Pressesprecher*in des Bündnisses, der UnAuf.

Programm der 63. Internationalen Filmfestspiele

Geschrieben von Miriam Nomanni Berlin, 29. Januar 2013 Der Countdown läuft: Am 07. Februar starten die 63. Internationalen Filmfestspiele Berlin. Bis zum 17. Februar werden 404 Filme in 22 Kinos in Berlin und Potsdam gezeigt. Auch in diesem Jahr sind auf der Berlinale hochkarätige Filme und Gäste wie Anne Hathaway ("Les Misérables") oder Matt Damon ("Promised Land") angekündigt. Doch insbesondere Independentfilme sollen für die eine oder andere Überraschung sorgen, versprach Dieter Kosslick, seit 2001 Leiter der Internationalen Filmfestspiele Berlin, auf der Pressekonferenz am 28. Januar 2013 im Presse- und Informationsamt der Bundesregierung.

Eine Lücke im Gesundheitssystem

Als eine der meist verbreiteten Geschlechtskrankheiten findet vor allem HPV keine Beachtung in der Gesellschaft. Auch in meinem Leben hatte die Krankheit keine Bedeutung, bevor ich ihr persönlich begegnet bin.

Und plötzlich geht es doch

Jahrelang haben Aktivist*innen für die Umbenennung der Berliner Mohrenstraße und anderer Orte in der Hauptstadt gekämpft. Nach vielen Protesten fallen plötzlich alte Barrieren – und junge Schwarze in Deutschland sehen neue Möglichkeiten, sich in die Debatte einzubringen.