My new belt

The task sounded simple. Our columnist only wanted to buy a new belt. Suddenly, he was forced to ask himself very essential questions.

Endstation: Tramlinie 12

Wir machen uns auf den Weg ans Ende unserer Welt. Zurückbleiben bitte! Heute: Mit der Tram 12 nach Weißensee, Pasedagplatz. Alle 20 Minuten rattert die...

#fbf: „Reih dich ein in die… Studenten-Einheitsfront“

1992 war ein UnAuf- Autor in der Mensa Süd essen. Ein scheinbar sehr emotionales Erlebnis. Ob sich seither etwas verändert hat, abgesehen davon, dass es keine elektronischen Anzeigetafeln gab und das Studierendenwerk noch Studentenwerk hieß? Der vierte Teil unserer Kolumne Nabelschau verrät es:

Bildungsministerin Schavan: Aberkennung des Doktortitels

Geschrieben von Benjamin Knödler Berlin, 06. Februar 2013 „Der Fakultätsrat der Philosophischen Fakultät der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf hat heute die Entscheidung getroffen, die schriftliche Promotionsleistung von Frau Schavan für ungültig zu erklären und ihr den Doktorgrad zu entziehen.“ Mit diesen Worten teilte der Dekan der Philosophischen Fakultät der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Bruno Bleckmann, am 5. Februar 2013 in einer Presseerklärung zur 236. Sitzung des Fakultätsrats der Philosophischen Fakultät mit, dass der Bundesministerin für Bildung und Forschung, Annette Schavan, der Doktortitel aberkannt wird.

Kaputt Mundi: Die Zebrastreifenhölle

„Wer ist der Nächste?“ Ich wusste, dass ich es war, traute mich aber nicht und stellte auf Durchzug. Dann zeigte der Mann auf mich, einen damals sechsjährigen Knirps in gelber Warnweste, und ich wusste, es gab kein Entkommen mehr. Er hatte eine Waffe, die Situation war also gefährlich. Allerdings ging die wahre Gefahr nicht vom Mann mit der Waffe, sondern von diesen rätselhaften Streifen auf der Straße vor mir aus.

Brutale Wirklichkeit – Omer Fasts Videoausstellung „Reden ist nicht immer die Lösung“

Viel Zeit und einen starken Magen. Beides muss mitbringen, wer sich auf die Ausstellung „Reden ist nicht immer die Lösung“ des israelischen Videokünstlers Omer Fast im Martin-Gropius-Bau einlassen möchte.

Humboldt Lab Dahlem Probebühne 3

Museen sind häufig langweilig. Das Ethnologische Museum in Dahlem bildet da leider keine Ausnahme. Die meisten Besucher gehen an den Ausstellungsstücken vorbei, wie man üblicherweise die BZ durchblättert: Man schaut sich die Bilder an, streift die Überschriften und wenn man fertig ist, kann man sich eigentlich an nichts erinnern. Das soll anders werden.

Les Misérables

Geschrieben von Miriam Nomanni Berlin, 08. Februar 2013 ,,Do you hear the people sing? Singing the song of angry men?" - Ja, man hört sie laut und deutlich, die Elenden aus ,,Les Misérables". Die neueste filmische Adaption des Musicals, das auf dem historischen Roman ,,Die Elenden" von Viktor Hugo aus dem Jahr 1862 beruht, glänzt auf der Berlinale 2013 durch eine brillante Überführung des Bühnenstoffs auf die Leinwand.

Heiligabend, die Kirche und wir

Für viele Menschen ist Weihnachten das schönste Fest des Jahres. Traditionen wie Weihnachtsbäume, Weihnachtslieder, Gottesdienstbesuch und das Beschenken haben sich, zumindest im europäischen Raum, etabliert. Allerdings feiern alle auf unterschiedliche Weise. Antworten eines evangelischen Pfarrers rund um 'Heiligabend, die Kirche und wir'.

Programm der 63. Internationalen Filmfestspiele

Geschrieben von Miriam Nomanni Berlin, 29. Januar 2013 Der Countdown läuft: Am 07. Februar starten die 63. Internationalen Filmfestspiele Berlin. Bis zum 17. Februar werden 404 Filme in 22 Kinos in Berlin und Potsdam gezeigt. Auch in diesem Jahr sind auf der Berlinale hochkarätige Filme und Gäste wie Anne Hathaway ("Les Misérables") oder Matt Damon ("Promised Land") angekündigt. Doch insbesondere Independentfilme sollen für die eine oder andere Überraschung sorgen, versprach Dieter Kosslick, seit 2001 Leiter der Internationalen Filmfestspiele Berlin, auf der Pressekonferenz am 28. Januar 2013 im Presse- und Informationsamt der Bundesregierung.

Universalsprachen: “Can everybody hear me?”

Geschrieben von Benjamin Knödler Berlin, 23. Januar 2013 Der kleine Raum im Lichthof der Humboldt-Universität ist voll und heiß. Viele Menschen haben am Abend des 7. Januars 2013 den Weg zur Ausstellung der Kleinen Humboldt Galerie gefunden. Die Ausstellung trägt den Titel "Universalsprachen“. Es ist ein erstaunlich bunt gemischtes Publikum, das sich an diesem Abend zusammen gefunden hat: ältere und jüngere Typen von Künstlern und auch Freunde von Kunst und Künstlern.

Kaygı – Basierend auf einem türkischen Albtraum

Was Sie sehen ist die Wahrheit. Was Sie hören ist die Wahrheit.“ ist das Motto des türkischen Nachrichtensenders, für den die junge Hasret arbeitet. Ab dem Moment, in dem sie das moderne Bürogebäude betritt, sind Zweifel und Kritik verboten. „Wenn du kritisieren willst, dann solltest du vielleicht lieber Kolumnen schreiben“, ist die Antwort auf ihre wiederkehrende Skepsis. Aber Hasret schreibt keine Kolumnen, sie editiert und schneidet die Voiceovers der Reden der einflussreichsten Politiker des Landes und hat damit die Macht, die Wahrheit neu zu erfinden.

Django – Die Berlinale ist eröffnet

Django, um es vorweg zu nehmen, ist ein gut gewählter Eröffnungsfilm. Das Künstlerportrait des berühmten Gitarristen und Komponisten Django Reinhardt, ist ein wirklich erstaunliches Filmdebüt des französischen Regisseurs Étienne Comar, der schon an mehreren Filmen mitgewirkt hat, bislang aber nie selbst hinter der Kamera stand. Er erzählt die wahre Geschichte eines Musikers, der 1910 als Sohn elsässischer Sinti in Belgien geboren wurde und in den 30er Jahren in Paris zum Star wurde.

„Es fehlt ein eigenständiger ostdeutscher Diskurs“

Steffen Mau, 1968 in Rostock geboren, ist Professor für Makrosoziologie an der Humboldt-Universität. Mit der UnAuf spricht er über die Unsichtbarkeit des „Ostdeutsch-Seins“ im gesellschaftlichen Diskurs — und ihre Folgen.