An dieser Stelle sammeln wir Nachrichten für Studierende an der Humboldt-Universität und weiteren Universitäten in Berlin. Dieser Blog wird fortlaufend von verschiedenen Autor*innen aktualisiert.

3. Mai: Wahlen zum StudentInnenparlament am 29. Juni

Am 29. Juni 2021 finden die Wahlen zum 29. StudentInnenparlament (StuPa) der Humboldt Universität statt. Studierende können ihre Stimme per Urnenwahl oder Briefwahl abgeben. Die Unterlagen für die Briefwahl müssen bis zum 15. Juni beim Studentischen Wahlvorstand schriftlich beantragt werden. Wer selbst kandidieren möchte, muss einen entsprechenden Antrag bis zum 20. Mai stellen.

Alle Informationen zur bevorstehenden Wahl sind hier zu finden.

Katharina Heflik


3. Mai: Bestehende Maßnahmen bis 31. Mai fortgesetzt

Die bereits geltenden Maßnahmen zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie gelten mindestens noch bis zum 31. Mai. Darauf haben sich die Senatskanzlei – Wissenschaft und Forschung und die Landeskonferenz der Rektoren und Präsidenten der Berliner Hochschulen geeinigt, wie die HU mitteilte. Demnach finden weiterhin keine Präsenzveranstaltung statt, Ausnahmen gelten für geplante Präsenzprüfungen und nicht aufschiebbare Praxisformate.

Zudem hat die Humboldt Universität auf dem Campus Mitte sowie auf dem Campus Adlershof jeweils ein Testzentrum für alle Angehörigen der Universität eingerichtet. Werktags von 7:00 bis 18:00 Uhr können sich dort Studierende sowie Mitarbeiter*innen der HU nach einer Terminbuchung per Schnelltest auf das Coronavirus testen lassen. Die Station auf dem Campus Mitte befindet sich im Jacob-und-Wilhelm-Grimm-Zentrum, der Teststandort in Adlershof wird am studentischen Begegnungszentrum “Motorenprüfstand” zu finden sein.

Katharina Heflik


2. April: Corona-Einschränkungen bis 24. April verlängert

Im Hinblick auf die sich wieder verschärfende Corona-Lage haben die Berliner Universitäten gemeinsam mit der für Hochschulen verantwortlichen Senatskanzlei beschlossen, die bisher geplanten Einschränkungen vorerst weiter bis zum 24. April aufrecht zu erhalten. Damit wird das Sommersemester wie geplant digital beginnen.

Einzig geplante Präsenzprüfungen und nicht aufschiebbare Praxisformate sollen in Präsenz stattfinden. Dabei sollen maximal 25 Studierenden in einem Raum zusammenkommen und wer nicht erscheinen möchte, dem sollen keine Nachteile entstehen. Auch sollen Präsenzformate mit Corona-Tests stattfinden. Durch die Entwicklung einer Teststrategie soll es im kommende Semester auch ergänzende Präsenzangebote geben.

Wie bisher werden die Bibliotheken auch weiterhin nur Online-Angebote, beziehungsweise einen reinen Ausleihbetrieb haben. Zudem sind die Abgabefristen für Abschluss- und Hausarbeiten bis zum 31. Mai verlängert.

Johann Stephanowitz


12. März: LandesAstenKonferenz sieht Entwurf für das neue Berliner Hochschulgesetz als verbesserungswürdig an

Im Januar hatte der Berliner Senat den Entwurf für ein neues Hochschulgesetz vorgelegt. Nun hat dazu die Berliner LandesAstenKonferenz (LAK) Stellung genommen. Diese begrüßt zwar das Gesetzesvorhaben, schreibt jedoch, dass der „Entwurf […] insgesamt hinter den Erwartungen an eine rot-rot-grüne Koalition“ zurückbleibt. So gäbe es nach wie vor keine Viertelparität – also eine gleichmäßige Besetzung der Hochschulgremien mit Studierenden, Professor*innen, sowie wissenschaftlichen und technischen Mitarbeiter*innen. Auch bekommen die Präsidien durch das neue Gesetz zusätzliche Kompetenzen und die demokratische Teilhabe an den Unis wird geschwächt. So schreibt die LAK zu dem Gesetzesentwurf: „Anstatt jedoch einen guten Rechtsrahmen für mehr Demokratisierung zu setzen, wird Hochschulautonomie immer noch als Autonomie der Präsidien verstanden.“ Zudem kritisiert die LAK, dass mit dem Gesetzesentwurf eine Reform der Regelstudienzeit verpasst wurde: „Das in der Koalitionsvereinbarung festgehaltene Versprechen eines selbstbestimmten Studiums wurde nicht eingelöst.“

Neben der Kritik sieht die LAK jedoch auch einige positive Punkte im Entwurf für das neue Hochschulgesetz: So gibt es einen höheren Fokus von Diversitäts- und Antidiskriminierungsangebote an den Hochschulen. Wobei jedoch zu beanstanden ist, dass die Beratungs- und Beschwerdestellen bei den Präsidien eingerichtet und so die bisherigen Probleme nur „verstetigt“ werden. Positiv erwähnt die LAK in ihrer Stellungnahme zudem die Wahl der Beauftragten für Studierende mit Behinderungen durch den Akademischen Senat, die Bestimmung des Vorsitzes der Kommission für Lehre und Studium aus der Gruppe der Studierenden, sowie die Einrichtung von Gremienreferaten zur Unterstützung von Gremienmitgliedern.

Insgesamt unterstützt die LAK „das Vorhaben, die Novellierung des Berliner Hochschulgesetzes in der laufenden Legislaturperiode zu einem guten Ende zu bringen.“ Die gesamte Stellungnahme sowie konkrete Änderungsvorschläge der LAK zum Entwurf für das neue Hochschulgesetz sind hier zu finden.

Johann Stephanowitz


9. März: Berliner Unis einigen sich auf Grundsätze für Lehre im Sommersemester

Das kommende Sommersemester, das an der HU am 12. April startet, soll wie das Wintersemester zunächst in digitaler Form stattfinden. Damit können im Sommersemester zunächst weiterhin nur zwingend erforderliche Praxisformate und Prüfungen, die digital nicht umsetzbar sind unter Beachtung der geltenden Hygieneregeln in Präsenz stattfinden.

Doch bei einer rückläufigen Entwicklung der Infektionszahlen könnte es im Sommersemester zu Lockerungen und einer teilweisen Rückkehr in die Präsenzlehre kommen. Hierfür haben sich die Berliner Unis auf gemeinsame Grundsätze geeinigt. Demnach sollen sollen zunächst solche Lehrveranstaltungen in Präsenz durchgeführt werden, „die sich einer digitalen Durchführung entziehen.“ Über weitere Präsenzangebote entscheiden die Hochschulen individuell nach den jeweiligen Bedürfnissen der Studiengänge und der spezifischen Gegebenheiten vor Ort.

Auch sollen die Bibliotheken, wenn es das Infektionsgeschehen zulässt, wieder Arbeitsplätze anbieten. Zudem wollen die Mensen wieder ihr Click&Collect-Angebot aufnehmen. Über mögliche Lockerungen und Wiedereröffnungen der Präsenzlehre wollen die Unis frühzeitig informieren. Darüber werden wir dann auch in diesem Blog und ausführlich auf unser Internetseite berichten.

Johann Stephanowitz


18. Februar: Eingeschränkter Hochschulbetrieb bis 31. März fortgesetzt

An den Berliner Hochschulen finden bis zum 31. März 2021 weiterhin keine Präsenzveranstaltungen statt. Darauf haben sich die Senatskanzlei – Wissenschaft und Forschung und die Berliner Hochschulen verständigt, wie es in einer Pressemitteilung der Humboldt Universität heißt. Demnach gelten weiterhin die Maßnahmen zur Beschränkung der Kontakte und Eindämmung der Pandemie.

Den Angaben zufolge können Ausnahmen “für bereits geplante Präsenzprüfungen, inklusive Aufnahmeprüfungen, sowie für Praxisformate, die zwingend erforderlich sind und nicht in digitaler Form durchgeführt werden können” gelten. In diesen Fällen müsse die Zahl der Personen in einem Raum auf maximal 25 begrenzt werden. Die Teilnahme an solchen Veranstaltung sei für Studierende freiwillig. Demnach entstehen für sie bei Nichtteilnahme keine Nachteile. Ebenso sind “unaufschiebbare medizinpraktische Formate” der Charité weiterhin möglich.

Die wissenschaftlichen Bibliotheken dürfen der Mitteilung zufolge nur Online-Dienste und Leihbetrieb anbieten. Erweiterungen in den Services der Bibliotheken könnten vorgenommen werden, sofern es das Pandemiegeschehen zulasse.

Katharina Heflik


7. Februar: Bengt Rüstemeier legt Funktionen bei Jusos und SPD nieder

Bengt Rüstemeier, Mitglied des Akademischen Senats der Humboldt Universität, hat seine Funktionen in der SPD und bei den Jusos niedergelegt. Das teilte Rüstemeier in einem Beitrag auf Facebook mit. Darin entschuldigte sich Rüstemeier für gewaltphantasierende Äußerungen, die er zuvor getätigt hatte: “Ich lehne Gewalt gegen Menschen als Mittel der politischen Auseinandersetzung strikt ab.”

Zunächst berichtete die BZ. Rüstemeier bleibt demnach weiter Mitglied der SPD. Die Jungen Liberalen (JuLi) forderten seinen Ausschluss aus der Partei. “Wir fordern die Jusos Berlin auf, ein Ausschlussverfahren in die Wege zu leiten”, zitiert die BZ JuLi-Landeschef David Jahn. Demnäch hätten Mitglieder der Jungen Liberalen auch Strafanzeige gegen Rüstemeier erstattet. Zu seiner Mitgliedschaft im Senat der HU äußerte sich Rüstemeier nicht.

Katharina Heflik


30. Januar: StuPa-Wahl abgesagt!

Am 6. Januar wurde bekannt gegeben, dass die 29. Wahlen für das Studierendenparlament (StuPa) aufgrund der Corona-Pandemie ausgesetzt werden. Diese hätten eigentlich wie jedes Jahr Ende Januar abgehalten werden sollen. Ähnlich wie bei den Gremienwahlen, etwa zum akademischen Konzil, hätte auch hier mit Briefwahl vorgegangen werden können. Stattdessen wurde sich aber „aufgrund der andauernden Pandemielage“ dagegen entschieden.

Grund für diese Entscheidung könnte sein, dass ein wirklicher Wahlkampf aufgrund der Umstände nicht möglich gewesen wäre. Zudem dürften viele Studierende noch mehr als sonst kein Interesse daran haben, wählen zu gehen. Dabei hält das StuPa und der von ihm gewählt ReferentInnenrat (RefRat) wichtige Funktionen inne und bekommt dafür jährlich über 100.000 Euro aus den Semestergebühren der Studierenden zur Verfügung gestellt. Das Wahlverfahren wird voraussichtlich im Sommersemester 2021 wieder neu aufgenommen.

Pia Wieners


27. Januar: HU unterstützt Geflüchtete und ausländische Studierende

Auch im Jahr 2021 will die HU weiterhin Geflüchtete und ausländische Studierende fördern. So wird es im Sommersemester vier studienvorbereitende Online-Sprachkurse auf den Niveaustufen B2 und C1 geben, wie die Uni in einer Pressemitteilung schreibt. Die Kurse finden dabei Montags bis Freitags von 9 bis 13 Uhr statt. Bis zum 22. Februar kann man sich hier für die für die Teilnahme bewerben.

Auch wird es im Sommersemester für Geflüchtete und internationale Studierende ein- und zweitägige Online-Workshops zum Arbeitsmarkt in Deutschland und Fragen des Berufseinstiegs und der beruflichen Orientierung geben. Aktuelle Termine der Workshops veröffentlicht die HU auf ihrer Homepage.

Über die Angebote informiert die HU auch in einer Online-Sprechstunde, die jeden Dienstag zwischen 13 und 15 Uhr in deutscher, arabischer und englischer Sprache stattfindet. Der Zugang zur Sprechstunde ist hier zu finden.

Johann Stephanowitz


22. Januar: HU verlängert Corona-bedingte Einschränkungen bis zum 15. Februar

Analog zur Verlängerung des derzeit bestehenden Lockdowns bis zum 15. Februar wird auch die HU ihren Betrieb aufgrund der Corona-Pandemie weiterhin einschränken. Darauf hat sich die HU zusammen mit den anderen Berliner Unis und der für Wissenschaftspolitik zuständigen Senatskanzlei verständigt. Konkret bedeutet das für Studierende:

  • Die Abgabefristen für Abschluss- und Hausarbeit werden bis zum 31. März verlängert.
  • Die Bibliotheken dürfen nur Online-Diensten und einen Leihbetrieb anbieten. Dabei gelten die schon bisher bestehende Hygiene- und Abstandsregeln.
  • Vorerst bis zum 15. Februar finden an der HU weiterhin keine Präsenzveranstaltungen statt, es sei denn sie sind zwingend erforderlich und nicht in digitaler Form durchführbar. Dabei ist die Teilnahme für Studierende freiwillig und bei Nichtteilnahme keine Nachteile.

Johann Stephanowitz

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