An dieser Stelle sammeln wir Nachrichten für Studierende an der Humboldt-Universität und weiteren Universitäten in Berlin. Dieser Blog wird fortlaufend von verschiedenen Autor*innen aktualisiert.

18. Februar: Eingeschränkter Hochschulbetrieb bis 31. März fortgesetzt

An den Berliner Hochschulen finden bis zum 31. März 2021 weiterhin keine Präsenzveranstaltungen statt. Darauf haben sich die Senatskanzlei – Wissenschaft und Forschung und die Berliner Hochschulen verständigt, wie es in einer Pressemitteilung der Humboldt Universität heißt. Demnach gelten weiterhin die Maßnahmen zur Beschränkung der Kontakte und Eindämmung der Pandemie.

Den Angaben zufolge können Ausnahmen “für bereits geplante Präsenzprüfungen, inklusive Aufnahmeprüfungen, sowie für Praxisformate, die zwingend erforderlich sind und nicht in digitaler Form durchgeführt werden können” gelten. In diesen Fällen müsse die Zahl der Personen in einem Raum auf maximal 25 begrenzt werden. Die Teilnahme an solchen Veranstaltung sei für Studierende freiwillig. Demnach entstehen für sie bei Nichtteilnahme keine Nachteile. Ebenso sind “unaufschiebbare medizinpraktische Formate” der Charité weiterhin möglich.

Die wissenschaftlichen Bibliotheken dürfen der Mitteilung zufolge nur Online-Dienste und Leihbetrieb anbieten. Erweiterungen in den Services der Bibliotheken könnten vorgenommen werden, sofern es das Pandemiegeschehen zulasse.

Katharina Heflik


7. Februar: Bengt Rüstemeier legt Funktionen bei Jusos und SPD nieder

Bengt Rüstemeier, Mitglied des Akademischen Senats der Humboldt Universität, hat seine Funktionen in der SPD und bei den Jusos niedergelegt. Das teilte Rüstemeier in einem Beitrag auf Facebook mit. Darin entschuldigte sich Rüstemeier für gewaltphantasierende Äußerungen, die er zuvor getätigt hatte: “Ich lehne Gewalt gegen Menschen als Mittel der politischen Auseinandersetzung strikt ab.”

Zunächst berichtete die BZ. Rüstemeier bleibt demnach weiter Mitglied der SPD. Die Jungen Liberalen (JuLi) forderten seinen Ausschluss aus der Partei. “Wir fordern die Jusos Berlin auf, ein Ausschlussverfahren in die Wege zu leiten”, zitiert die BZ JuLi-Landeschef David Jahn. Demnäch hätten Mitglieder der Jungen Liberalen auch Strafanzeige gegen Rüstemeier erstattet. Zu seiner Mitgliedschaft im Senat der HU äußerte sich Rüstemeier nicht.

Katharina Heflik


30. Januar: StuPa-Wahl abgesagt!

Am 6. Januar wurde bekannt gegeben, dass die 29. Wahlen für das Studierendenparlament (StuPa) aufgrund der Corona-Pandemie ausgesetzt werden. Diese hätten eigentlich wie jedes Jahr Ende Januar abgehalten werden sollen. Ähnlich wie bei den Gremienwahlen, etwa zum akademischen Konzil, hätte auch hier mit Briefwahl vorgegangen werden können. Stattdessen wurde sich aber „aufgrund der andauernden Pandemielage“ dagegen entschieden.

Grund für diese Entscheidung könnte sein, dass ein wirklicher Wahlkampf aufgrund der Umstände nicht möglich gewesen wäre. Zudem dürften viele Studierende noch mehr als sonst kein Interesse daran haben, wählen zu gehen. Dabei hält das StuPa und der von ihm gewählt ReferentInnenrat (RefRat) wichtige Funktionen inne und bekommt dafür jährlich über 100.000 Euro aus den Semestergebühren der Studierenden zur Verfügung gestellt. Das Wahlverfahren wird voraussichtlich im Sommersemester 2021 wieder neu aufgenommen.

Pia Wieners


27. Januar: HU unterstützt Geflüchtete und ausländische Studierende

Auch im Jahr 2021 will die HU weiterhin Geflüchtete und ausländische Studierende fördern. So wird es im Sommersemester vier studienvorbereitende Online-Sprachkurse auf den Niveaustufen B2 und C1 geben, wie die Uni in einer Pressemitteilung schreibt. Die Kurse finden dabei Montags bis Freitags von 9 bis 13 Uhr statt. Bis zum 22. Februar kann man sich hier für die für die Teilnahme bewerben.

Auch wird es im Sommersemester für Geflüchtete und internationale Studierende ein- und zweitägige Online-Workshops zum Arbeitsmarkt in Deutschland und Fragen des Berufseinstiegs und der beruflichen Orientierung geben. Aktuelle Termine der Workshops veröffentlicht die HU auf ihrer Homepage.

Über die Angebote informiert die HU auch in einer Online-Sprechstunde, die jeden Dienstag zwischen 13 und 15 Uhr in deutscher, arabischer und englischer Sprache stattfindet. Der Zugang zur Sprechstunde ist hier zu finden.

Johann Stephanowitz


22. Januar: HU verlängert Corona-bedingte Einschränkungen bis zum 15. Februar

Analog zur Verlängerung des derzeit bestehenden Lockdowns bis zum 15. Februar wird auch die HU ihren Betrieb aufgrund der Corona-Pandemie weiterhin einschränken. Darauf hat sich die HU zusammen mit den anderen Berliner Unis und der für Wissenschaftspolitik zuständigen Senatskanzlei verständigt. Konkret bedeutet das für Studierende:

  • Die Abgabefristen für Abschluss- und Hausarbeit werden bis zum 31. März verlängert.
  • Die Bibliotheken dürfen nur Online-Diensten und einen Leihbetrieb anbieten. Dabei gelten die schon bisher bestehende Hygiene- und Abstandsregeln.
  • Vorerst bis zum 15. Februar finden an der HU weiterhin keine Präsenzveranstaltungen statt, es sei denn sie sind zwingend erforderlich und nicht in digitaler Form durchführbar. Dabei ist die Teilnahme für Studierende freiwillig und bei Nichtteilnahme keine Nachteile.

Johann Stephanowitz

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