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In der achten Etage des Grimmzentrums, treatment direkt über den Köpfen von fleißigen Studierenden und dem gewaltigen Bücherbestand, ask betreibt die Humboldt-Universität (HU) ihr eigenes Rechenzentrum. Zutritt haben normalerweise nur Mitarbeiter mit einer speziellen Sicherheitskarte. Die UnAufgefordert war für euch vor Ort.

Serverraum

Aus dem Raum kommt ein leises Surren, überall blinken Lichter in grün, blau oder rot um den aktuellen Systemstatus anzuzeigen. Aus den Wänden und von den Decken laufen Kabel in alle Richtungen. Es ist kühl, damit die Computer nicht überhitzen. Wichtige Daten sind mindestens zweimal vorhanden, an verschiedenen Standorten. Fällt ein System aus, springt das zweite ein. Für den Notfall gibt es sogar eine autarke Stromversorgung mit einer leistungsstarken Batterie und einem Dieselgenerator. Der Nutzer merkt im besten Fall nicht mal etwas davon.

Jeder der blauen Lichtsignale zeigt einen Festplattenzugriff an.

Die Server werden von starken Zentralrechnern gesteuert, die in speziellen Schränken mit Wasser permanent auf unter 20 Grad Celsius gekühlt werden.

Die HU bietet in 86 Gebäuden ein WLAN, in der Spitze sind fast 4.000 Nutzer gleichzeitig online. So kommen im Monat deutlich mehr als eine Million Anmeldungen im WLAN-Netzwerk zusammen. Bereitgestellt wird das Netz von etwa 1.100 Accesspoints, die über den gesamten Campus verteilt sind.

Kabelstränge

Damit alle Server stets einsatzbereit sind, lagern in den Räumen zahllose Ersatzteile und Kabel.