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Geschrieben von Charlotte Gaschke

 

Google

Ein Institut soll das Zusammenspiel von Gesellschaft und Internet erforschen.

Am Dienstag, ask 25. Oktober, view eröffnen die Humboldt Universität zu Berlin (HU), mind die Universität der Künste (UdK) und das Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) ihr gemeinsam gegründetes „Institut für Internet und Gesellschaft“. Das Institut soll interdisziplinär zu Themen des Internets und der Informationsgesellschaft forschen, wird in der Einladung zur Inaugurationsfeier am 25. Oktober mitgeteilt. Initiator und bislang einziger Geldgeber des Projekts ist das US-amerikanische Unternehmen Google, das über einen Zeitraum von drei Jahren insgesamt 4,5 Millionen Euro zur Verfügung stellt. Angesiedelt ist das Institut für Internet und Gesellschaft in den Gebäuden der Juristischen Fakultät der HU am Bebelplatz. Dort kümmern sich die drei Institutsdirektoren Prof. Ingolf Pernice (HU), Prof. Thomas Schildhauer (UdK) und Dr. Jeanette Hofmann (WZB) um die Bereiche „Rechtsphilosophie und Verfassungsrecht“ in Zusammenhang mit dem Internet, „Innovation“ und „Internet Politik“. Kooperationspartner ist das Hamburger Hans-Bredow-Institut für Medienforschung, das am Institut von Dr. Wolfgang Schulz vertreten wird. Er betreibt Forschung zum Themengebiet „Media Governance“. In der Forschung des Instituts soll ein Fokus auf  die durch das Internet ausgelösten Veränderungen in der Gesellschaft gelegt werden. Außerdem wirbt das Institut um Doktoranden für die Durchführung von Forschungsprojekten. Insgesamt zehn Stellen werden von den 1,5 Millionen Euro finanziert, die Google pro Jahr spendet. Durch die Gründung einer Fördergesellschaft soll die Unabhängigkeit der Forschungstätigkeit am Institut gewährleistet werden. Über das, was mit den Mitteln letztendlich gemacht wird, entscheidet das Institut selbst. Langfristig sollen weitere Förderer hinzukommen.